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29. Juli 2004 - Ausgabe 127 - "Waterfront"
Lästiges Nass
"Aus Ihrer Wohnung tropft es." Leicht verwirrt hörte dieser Schreiber den Worten seines
Vermieters zu. Zu Schade, dass sich unter besagter Wohnung eine Filiale einer in Deutschland
sich an fast jeder Ecke befindlichen Bank befindet. "Ich komme vorbei." Gesagt, getan. Mit
dem Klempner im Schlepptau, blickten Vermieter und Mieter auf die kleine Wasserlache in der
Küche. "Das muss repariert werden", bemerkte der Eigentümer. "Sehe ich ein." In den folgenden
vier Stunden ereignete sich folgendes: Die halbe Küche samt Wand wurde abgerissen, die
Leitungen (jeder, der 30 Jahre alte Kupferrohre besitzt, hat das Mitgefühl des Mieters),
fachmännisch auf Vordermann gebracht und anschließend wieder alles an Ort und Stelle
gebracht - nur noch das Loch in der Wand erinnert an diesen hektischen Tag. Nicht sehr
spannend, zugegeben, jedoch musste dieser Schreiber das Tagewerk seiner Haupttätigkeit
erfüllen und verlorene Stunden am Abend nachholen, so dass sich der Versand des Corona
Magazins um einige Zeit verzögerte.
Da aber nun alles in trockenen Tüchern ist, hier das Produkt der vielen Überstunden unserer
fleißigen Redakteure. Und damit diese sich auch endlich einmal von ihren Strapazen erholen
können (Ja, wir haben die Zellenschlüssel wieder gefunden!), macht das
Corona-Team jetzt für einige Zeit Urlaub. Aber wie sagte es Republican-Arnie so schön:
"We'll be back!" Am 07. September um genau zu sein.
Damit Sie, liebe Leser, auch während unserer Sommerpause genug Lesestoff haben, wird unser
Redakteur Matthias Pohlmann zu seinem neuen "SF beyond"-Artikel einige Links auf die
"Internet Speculative Fiction DataBase" ins Corona-Forum stellen. Ganze 13 englische
Science-Fiction Kurzgeschichten lassen bestimmt keine Langeweile während des heißen Monats
August aufkommen. Aber vergessen Sie bei all dem nicht "Berufswechsel" - die
Kurzgeschichte des Monats.
Haben Sie einen schönen Sommer!
Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Voyager - Eine Crew sucht seine Form
2. newsBEAT
3. Kolumne: Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren!
4. Star Trek: Peter David "Imzadi"
5. Filmkritik: (T)Raumschiff Surprise
6. Drei Fragen an Kirsten Dunst
7. Ihre Meinung
8. Tv-Tipps
9. Rating Trend: "Alias" auf ProSieben
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Also, sprach DeMartino - oder "Vorlonisch für Anfänger"
14. Wissenschafts-News
15. Kurzgeschichte des Monats: "Berufswechsel"
16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Bereits am 5. Juli hat sich die zweite Staffel der Serie "Star Trek: Voyager" in
Form von sieben DVDs in einer Box in Deutschland breit gemacht. Kurz vor unserer
Sommerpause wollen wir der Frage nachgehen, ob es sich lohnt, diese Pause mit den 26
Episoden auf jenen zu verkürzen. Der Kenner, Fan und/oder Informierte kennt die
Episodennamen bereits, für alle anderen sei hier noch einmal die Episoden-Übersicht der
zweiten Staffel aufgeführt:
:: Die 37er
:: Der Namenlose
:: Das Holo-Syndrom
:: Elogium
:: Der Zeitstrom
:: Die Raumverzerrung
:: Der Höllenplanet
:: Rätselhafte Visionen
:: Tattoo
:: Suspiria
:: Das Signal
:: Die Resistance
:: Prototyp
:: Allianzen
:: Die Schwelle
:: Gewalt
:: Der Flugkörper
:: Todessehnsucht
:: Lebensanzeichen
:: Der Verräter
:: Die Verdoppelung
:: Unschuld
:: Das Ultimatum
:: Tuvix
:: Entscheidungen
:: Der Kampf ums Dasein, Teil 1
Zusätzlich beschert uns "Star Trek" liebste Mutterfirma folgendes Bonusmaterial auf
den DVDs:
TRIVIA TEXTVERSION VON "DIE 37ER" bringt uns faszinierende Textinformationen über die
Episode mit Amelia Earhart, den 37ern und viele "Star Trek"-verwandte Themen. AUF
INS UNBEKANNTE: STAFFEL 2 hält Interviews mit den ausführenden Produzenten Rick Berman,
Michael Piller, Jeri Taylor und Brannon Braga für uns bereit. VOYAGER ZEITKAPSEL: TUVOK
beschert uns ein neues, exklusives Interview mit Tim Russ über seine Rolle als Tuvok und
ein Einblick in seine anderen künstlerischen Talente. Ein Feature über die AUßERGEWöHNLICHE
SABOTEURIN: SESKA zeigt uns ein Profil der Figur Seska mit einem brandneuen Interview der
Schauspielerin Martha Hackett. Bei EIN TAG IM LEBEN VON ETHAN PHILLIPS erhalten wir einen
seltenen Einblick in einen Tag auf dem Set mit dem Schauspieler Ethan Phillips, der die
lange, aufwändige Make-up Prozedur und den Drehplan einer "Voyager"-Episode zeigt.
In ROTER ALARM: VISUELLE EFFEKTE STAFFEL 2 erklärt der Produzent für visuelle Effekte Dan
Curry die Entstehung einiger erstaunlicher Effekte. In "ECHTE" WISSENSCHAFT MIT ANDRE
BORMANIS erklärt uns eben dieser, welche astronomischen Phänomene und andere
wissenschaftliche Theorien in "Voyager" aufgegriffen werden. Und die VERLORENEN
ÜBERTRAGUNGEN AUS DEM DELTA QUADRANTEN enthalten Interviews mit Kate Mulgrew, Robert
Picardo, Dan Curry und Brannon Braga. Dann gibt es noch in der Fotogalerie einen ENTWURF
DER U.S.S. VOYAGER, in dem uns ein ausführlicher Einblick in das Entwerfen von Raumschiffen
von dem erfahrenen "Star Trek"-Künstler Rick Sternbach gewährt wird.
Über die inhaltliche Qualität der zweiten Staffel "Voyager" lässt sich schwerlich
streiten. Sie ist besser als die der ersten Staffel und steht der dritten in wenig nach.
Das alles heißt leider nicht allzu viel, denn streng genommen wurde "Voyager" erst
ab der vierten Staffel zu einer guten "Star Trek"-Serie. Das bedeutet folgerichtig
auch, dass sich unter den 26 Episoden einige der wohl miesesten Folgen seit "Spock's Brain"
aus der Classic-Serie wieder finden. An vorderster Front lassen sich hier "Tuvix (oder: Ich
breche die erste und jede andere Direktive, wann es mir passt!)" und "Die Schwelle (oder:
Merke: Alle Raser sind Lurche!)" nennen, wobei letztere umso mehr durchfällt, als dass sie
einen wirklich guten Anfang hat und danach bodenlos absäuft.
Aber(!) die zweite Staffel bietet überraschenderweise auch einige der besten Folgen der
gesamten Serie. Qs erster Auftritt an Bord der U.S.S. Voyager kann man getrost dazu zählen.
Tatsächlich ist es auch sein bester Auftritt innerhalb dieser Serie, wenngleich es dem
Zuschauer schwer fällt zu glauben, dass Janeway wirklich auf den Heimflug zur Erde
verzichtet, nur weil ein überirdisches Wesen plötzlich profunde Langeweile verspürt. Aber
auch "Prototyp" und vor allem "Gewalt" zählen zu den besseren Episoden der zweiten Staffel
sowie der gesamten Serie.
Leider weist die zweite Staffel zwei aussagekräftige Defizite auf, die es nicht zu
ignorieren gilt. Zum einen konnte sich Produzentin Jeri Taylor mit einem Mehr-Episoden-Arc
innenpolitisch nicht durchsetzen und zum anderen beschert uns das Ende der Staffel einen der
belanglosesten Cliff-Hanger des "Star Trek"-Universums. Denn dass die Crew (und vor
allem auch wie) die Voyager zurückbekommt, ist ebenso offensichtlich wie notwendig für den
weiteren Verlauf der Serie. Allerdings - bei aller durchscheinenden Kritik an der zweiten
Staffel - sollte man bedenken, dass auch eine der schlechteren Voyager-Staffeln
immer noch mehr bietet als so manch andere SF-Serie in vier, fünf und mehr Jahren.
Technischerweise sei gesagt, dass die Bildqualität im üblichen Rahmen schwankt und der
Sound im 5.1-Mode vor allem in Weltraumszenen richtig gut rüberkommt.
Die zweite Staffel "Star Trek: Voyager" ist nicht wirklich der geeignete Kauf, um
mit dieser Serie zu beginnen. Wer allerdings bereits die erste Staffel hat und sich auf die
vierte freut, sollte hier zugreifen: Bei sieben Staffeln Serie sollte man auch sieben
Staffeln auf DVD im Regal stehen haben. Es wirkt sonst nicht. Irgendwie.
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"Star Trek: Enterprise": Brannon Braga über schlechte Ratings.
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Der ausführende Produzent von "Star Trek: Enterprise", Brannon Braga, sprach in der
aktuellen Ausgabe des Dreamwatch Magazines über die sinkenden Ratings der Serie während der
dreijährigen Ausstrahlung. Er sagte, das Rating der Serie sei eine "enorm komplizierte
Angelegenheit" und das es auch keine Zweifel gäbe das sie viele Zuschauer verloren haben, wie alle
anderen Networks auch.
Braga versuchte die Ratings zu relativeren, "man muss die Ratings im Zusammenhang aller Ratings sehen, wenn
man versucht die Zahlen für "Enterprise" mit denen für "The Next Generation" zu
vergleichen. Damals hatten nur einige wenige Zuschauer Kabelfernsehen und es gab noch kein Satellitenfernsehen.
Die Dinge haben sich verändert."
Er gab zu, dass "Enterprise" seit den ersten Folgen eine ganze Menge Zuschauer verloren hat. Doch
er fragte auch warum das so sei. "Weil es eine schlechte Serie ist? Mit Sicherheit nicht. Auch wenn
"Enterprise" nicht deine Sache ist, ist es keine schlechte Serie. Es ist eine
Qualitätsserie." Dann versuchte er eine Erklärung zu finden warum die Ratings schlechter geworden
sind. "Ich denke die Ratings werden schlechter weil die Leute genug haben von Star Trek. Auch wenn man eine
Folge wie "Twilight" macht ist es immer noch die 700. Folge von Star Trek."
Dann verteidigte er noch die treuen Fans der Serie, die "Enterprise" jede Woche ansehen und
fragte sich, wie diese Serie je so populär werden könnte wie "The Next Generation".
"Alles was wir tun können ist, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen und die vier Millionen
Menschen wertzuschätzen, die "Enterprise" immer noch jede Woche ansehen. Es sind nicht mehr die
glorreichen Tage, aber was sollte es auch noch sein nach so vielen Jahren in denen Star Trek immer weiter
geführt wurde?"
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"Star Trek: Enterprise": Neue Hintergrundinfos zur 4. Staffel.
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"Enterprise"-Executive Producer Rick Berman präsentierte am Rande einer UPN Presseparty die
Planung für die vierte Staffel der Serie. "Für die vierte Saison schlagen wir neue Richtungen ein,
und hoffentlich wird es eine Mischung kleinerer Handlungsbögen geben", sagte Berman SciFiWire.
"Die ersten zwei Episoden werden ein kleiner Bogen. Dann kommt eine Einzelepisode. Und dann kommt ein
Drei-Episoden-Bogen. Dann kommen ein paar "relaxte" Episoden und ein paar krasse Themen
behandelt."
Im ersten Handlungsbogen, "Storm Front" Teil eins und zwei wird der Schauspieler Steve Schirripa eine
Rolle haben. Er war bereits bei einigen TV-Produktionen zu sehen, wie beispielsweise "The
Sopranos", "Joe Dirt" und "Law & Order: SVU". "Er wird einen
Charakter im Jahr 1944 spielen", sagte Berman der Website. Weiterhin wird Golden Brooks aus der UPN-Serie
"Girlfriends" einen Gastauftritt in "Enterprise" haben.
Der vieldiskutierte Gastauftritt von William Shatner (ST:TOS James T. Kirk), sei immer noch in der Entwicklung,
sagte Berman. Eines ist jedoch sicher: Sollte Shatner in auf dem Set der NX-01 spielen wird er Kirk spielen -
"Er würde keinen anderen Charakter spielen", so Berman laut SciFiWire.
Jolene Blalocks Charakter T'Pol könnte in der dritten Episode möglicherweise heiraten. Die
Identität ihres Bräutigams bleibt unklar.
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"Star Trek: Enterprise": Brent Spiner ist mit dabei!
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Vorsicht, es folgen kleinere Hinweise auf Inhalte der vierten "Enterprise"-Staffel.
Der "Hollywood Reporter" hat umlaufende Gerüchte bestätigt, dass Brent Spiner eine Gastrolle
in den Episoden vier bis sechs der vierten Staffel von "Star Trek: Enterprise" übernehmen
wird. Er soll dabei anscheinend den Ur-Ur-Großvater von Dr. Noonien Soong (dem Erbauer des von Brent Spiner
in "Star Trek: The Next Generation" verkörperten Androiden 'Data') spielen.
In einem weiteren Bericht der vergangenen Woche hieß es, dass die Storyline Spiners Charakter in
"Star Trek: Enterprise" ironischerweise als Kritiker der Entwicklung künstlicher Intelligenz
zeigen wird. Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) sagte Fans in einem Chat der letzten Woche gesagt, dass er die
gleiche Idee für 'Dr. Lewis Zimmerman' - den Entwickler des Holodocs entwickelt habe.
Der TV Guide berichtet, dass UPN derzeit in konkreten Verhandlungen mit ABC ist, um einen Gastauftritt von William
Shatner in "Star Trek: Enterprise" in diesem Herbst zu ermöglichen. Nach einigen Berichten
hat Shatner selbst eine Storyline entwickelt und vorgeschlagen, nach der er in der Serie auftreten könne und
sowohl Rick Berman als auch Brannan Braga hatten schon mehrfach gesagt, dass sie einen Auftritt Shatners
begrüßen würden. In welcher Rolle Shatner dann auftreten soll, ist bisher nicht bekannt. Er steht
aber unter Vertrag bei ABC für die Serie "Boston Legal" - und ABC hatte sich gegenüber
dem TV Guide dahin gehend geäußert, dass UPN noch ein offizielles Angebot zu machen habe.
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"Star Trek XI": Führt Jonathan Frakes die Regie?
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Die "TNG"-Crew ist wohl aufgrund der schlechten Einspielergebnisse von "Star Trek:
Nemesis" für immer von der Kinoleinwand verbannt. Einer der
"Enterprise-D/E"-Mannschaft wird jedoch möglicherweise wieder eine große Rolle bei
"Star Trek" übernehmen, wenn auch hinter den Kulissen.
Rick Berman erzählte auf einer UPN Presseparty, dass er mit Jonathan Frakes bereits Verhandlungen über
sein Mitwirken an "Star Trek XI" aufgenommen habe. "Er ist gerade in Japan und kommt hierher
weil sein Film am Samstag in Los Angeles Premiere hat. Die Gespräche über ein Filmprojekt sind noch in
einem sehr frühen Stadium. Sogar so früh, dass es wirklich ein bisschen albern wäre schon jetzt
darüber zu reden."
Frakes führte bereits 1996 in "Star Trek: First Contact", dem ertragreichsten Film der
"TNG"-Crew, und 1998 in "Star Trek: Insurrection" Regie. Seit dem Ende von
"TNG" habe er sich voll auf seine Projekte als Regisseur und Produzent konzentriert, darunter die
TV-Serie "Roswell" und die beiden Filme "Clockstoppers" und
"Thunderbirds".
Berman sagte, dass der nächste Film - der Berichten zufolge augenblicklich von Brannon Braga, Kerry
McCluggage und Jordan Kernen entwickelt wird - einige "völlig neue Charaktere" zu eigen habe.
"Der Film, über den wir gerade anfangen Gespräche zu führen, hat nichts mit den Charakteren zu
tun, die es jemals in irgendeiner "Star Trek"-Produktion gab", so Berman. Der Produzent fügte
hinzu, dass des Prequel "zeitlich vor allen anderen Serien, einschließlich Enterprise",
angesiedelt sei. Dies scheint Brannon Braga's Bemerkungen im "Star Trek Communicator" zu
widersprechen, wo er sagte, dass sich der nächste "Trek"-Kinofilm mit den Romulanischen
Kriegen beschäftigen würde.
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"Star Trek: Enterprise": Das Aus für Temporalen Krieg.
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Bereits am vergangenen Dienstag enthüllte Brannon Braga, dass der Temporale Kalte Krieg in der zweiteiligen
Staffelpremiere "Storm Front" sein Ende finden wird.
"Es ist unsere Absicht den Temporalen Kalten Krieg ein für alle mal aufzulösen", sagte Braga
gegenüber StarTrek.com auf der UPN Presseparty in Santa Monica. "Er war für drei Seasons ausgelegt
und wir wollen ihn in grandioser Weise auflösen und in neue Gebiete vordringen."
Der Handlungsbogen war seit dem Pilotfilm "Broken Bow" Teil der Serie, rückte aber während der
dritten Staffel etwas in den Hintergrund, da diese hauptsächlich vom Xindi Handlungsstrang handelte. Braga
sagte, dass der Temporale Agent "Daniels" und der Suliban "Silik" zurückkehren werden,
um "aller Wahrscheinlichkeit nach" ihren Abschiedsauftritt zu geben. "Es ist schwer zu sagen, weil
wir sehr früh in der Entwicklung der Season stecken, aber es ist unsere Absicht damit
abzuschließen."
Aber das bedeutet nicht, dass die schemenhafte humanoide Figur - von Fans "Future Guy" genannt - bei dem
großen Finale dabei sein wird. Braga ist sich nicht einmal sicher, ob die Fans jemals herausfinden werden,
wer es war. "Wir haben einige Ideen, wer er sein könnte - oder sie - oder es. Aber wir haben uns noch
nicht auf eine Identität festgelegt. Es ist bislang noch ein Fragezeichen. Der Temporale Kalte Krieg wird
aufgelöst, ohne dass die Identität des 'Future Guy' enthüllt wird."
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"Star Trek: Enterprise": Neue Gerüchte zu T’Pol.
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Jolene Blalock (ST:ENT T’Pol) hat vor kurzem die Katze aus dem Sack gelassen: T’Pol wird möglicherweise
heiraten. TrekWeb hat die ersten Informationen über die dritte Folge der nächsten Staffel in der das
große Ereignis stattfinden soll. Die Folge heißt einfach "Home".
In der Folge wird "T’Pol" ihre Mutter "T’Las" treffen, die für den Wissenschaftsoffizier
der Enterprise mit einer anderen Familie ein vulkanische Hochzeit arrangiert hat. Die Produzenten suchen noch eine
etwa 60-jährige Schauspielerin für die Rolle der "T’Las".
T’Pols Ehemann in Spee hat den Namen "Koss" und sieht nach menschlichen Maßstäben aus, als ob
er Ende 30 wäre. "Koss" ist ähnlich wie "Spock", groß und imposant. Aber T’Pol
ist sich, wie man schon vermuten konnte, nicht sicher, ob sie ihn heiraten soll oder nicht. T’Las und Koss
können beide in späteren Folgen wieder auftauchen. Außerdem werden wir in "Home" das
neueste Mitglied der Flotte der NX-Klasse. Der Kapitän des "Raumschiff Columbia" ist "Erika
Hernandez", eine sexy Latina und Archers ehemalige Kollegin von der "Starfleet Command School".
Bis diese Informationen von Paramount bestätigt werden sollten die nur als Gerüchte behandelt werden.
Die besagte Staffel mit der Folge "Home" wird im Oktober ausgestrahlt.
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"Star Trek: Voyager": Details zur vierten Voyager-Staffel auf DVD.
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TVShowsonDVD hat vor kurzem Details über das "Voyager Season Four"-DVD-Set veröffentlicht. Das
DVD-Set, dass am 28. September in die Läden kommt, wird wie die bisherigen
"Voyager"-DVD-Sets, im Format Dolby Digital 5.1 mit Dolby Surround Sound präsentiert. Im Set
sind sieben DVDs mit 26 Folgen der Serie enthalten. Alle DVDs zusammen haben eine Spielzeit von 19 Stunden und 53
Minuten.
Harry Kim (Garett Wang) und "Seven of Nine" (Jeri Ryan) bekommen beide ein "Voyager Time
Capsule". Das "Time Capsule" zeigt Interviews mit Schauspielern und Machern der Serie. Es ist bis
jetzt jedoch nicht bekannt, ob Wang oder Ryan neue Interviews für den "Time Capsule" aufgenommen
haben.
Wie bei der letzten Staffel, wird es ein "Braving the Unknown" Feature geben, dass Interviews mit den
Autoren und Produzenten zeigt. "The Birth of Species 8472" konzentriert sich auf die Erschaffung und
Entwicklung der Aliens, die "Voyager" vorgestellt hat und "The Art of Alien Worlds" wird die
Arbeit der Künstler zeigen, die die Kulissen der Planeten erschaffen, die die "Voyager" besucht.
Abgerundet wird das Set durch eine Fotogalerie und einen Promationstrailer. Wie die letzen Trek DVDs Sets wird
auch diese "Easter Eggs" enthalten, also kurze Interviews und Spotlights auf einzelne Folgen und
Charaktere.
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Jerry Goldsmith verstorben.
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Wenn in "Basic Instinct" die erotische Spannung stieg oder bei "Alien" die
Zuschauernerven blank lagen, dann hatte auch Jerry Goldsmith ganze Arbeit geleistet: Der Filmkomponist versorgte
das US-Genre-Kino über Jahrzehnte mit maßgeschneidertem Sound. Am 22. Juli ist der Musiker im Alter von
75 Jahren gestorben.
Siebzehn Mal war er für den Oscar nominiert, nur einmal hat er die begehrte Trophäe gewonnen: Für
den Score zu "Das Omen", Richard Donners Grusel-Schocker, der 1976 Kinogänger in Angst und
Schrecken versetzte. Zudem wurde Goldsmith mit fünf Emmys geehrt, unter anderem für die Vorspannmusik
für "Star Trek: Voyager" von 1995. Des weiteren schrieb er den Soundtrack für
zahlreiche "Star Trek"-Filme.
Zum Kanon der populären Kultur gehört auch seine Filmmusik zur TV-Serie "Die Waltons":
Wenn in den siebziger Jahren das vertraute "Gute Nacht, John Boy" zu hören und eine weitere Episode
aus dem Leben der Farmer-Familie aus Virginia absolviert war, dann hatte Goldsmith die Szene mit eingängigen
Melodien untermalt.
Der 1929 in Los Angeles geborene Musiker war ungeheuer produktiv: Die Internationale Filmdatenbank verzeichnet 310
Filme bzw. TV-Serien, für die der Komponist den Soundtrack lieferte. Goldsmiths Karriere begann bescheiden
als Schreibkraft für den US-Medienkonzern CBS, doch schnell stieg der Jungmusiker zum gefragten Komponisten
für Hörspiele und Fernsehsendungen auf. Seine erste Filmmusik schrieb er für den längst
vergessenen B-Western "Black Patch" aus dem Jahr 1957. Den Durchbruch als Filmkomponist schaffte
Goldsmith allerdings erst 1962 mit dem Kirk-Douglas-Western "Lonely Are The Brave".
Der Komponist verstarb am 22. Juli im Alter von 75 Jahren nach einem langen Krebsleiden in Beverly Hills. Er
hinterlässt seine Witwe Carol, fünf Kinder, sechs Enkel und einen Urenkel.
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"Terminator 4": John Brancato spricht über das Drehbuch.
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"Catwoman" Co-Autor John Brancato erzählte Latino Review, dass er auch das Drehbuch für
"Terminator 4" und "Westworld" schreiben wird.
Brancator wird es bei "Terminator 4" nicht leicht haben, da er eine Story ohne Arnold
Schwarzenegger in der Hauptrolle entwickeln muss, da der Schauspieler und kalifornische Gouverneur höchsten
für einen kurzen Cameo-Auftritt zur Verfügung steht. "Wir mussten über einen neuen
Franchise-Charakter nachdenken", sagte der Drehbuchautor. "Er könnte in den nächsten Filmen
nicht mehr mitspielen und die Rolle nicht länger tragen. Das zwang uns zu einer ganz neuen Herangehensweise
in der Hinsicht, was unser neuer Terminator sein könnte. In welcher Richtung würde er angesiedelt sein.
Natürlich musste ich wieder einige Papiere unterschreiben, damit ich nichts verrate. So gern ich auch
über das Drehbuch sprechen möchte, ich kann ihnen wirklich nichts sagen."
Und worum dreht es sich bei "Westworld"? "'Westworld' ist ein Remake des klassischen Filmes,
der von Michael Crichton in den Siebzigern geschrieben wurde" und den der Autor damals selbst verfilmte.
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"I, Robot": Jede Menge Infos.
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Gute drei Wochen vor dem Start des Films "I, Robot" am 5. August in Deutschland gibt es einige
nette Materialien zum Film:
:: Ein "Making Of" über Sonny, dem "robotischen Hauptdarsteller" des Films und die Dreh-
und Animationsarbeiten ist
hier zu finden (im
Quicktime-Format).
:: Zwei Filmszenen gibt es im gleichen Format
hier.
:: Auf der US-Website findet sich unter dem Menüpunkt USR LABS/NS-5 ASSEMBLY in Zusammenarbeit mit ADOBE ein
3D-Special, das den Zusammenbau eines eigenen Roboters der NS-5-Serie ermöglicht. Auf der deutschen Website
wird es in Kürze unter dem Menüpunkt FEATURES/NS-5 MONTAGE folgen.
:: Ein Dokument samt Linksammlung illustriert die Geschichte der Roboter/Robotik und ist unter
diesem Link zu bekommen (ZIP-File).
Informationen zum Thema:
http://www.irobotmovie.com
http://www.i-robot-derfilm.de
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"I, Robot" startet auf Platz 1.
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Auch der zweite Big-Budget-Trumpf von Fox in diesem Sommer hat gestochen: "I, Robot" setzte sich
mit vorerst noch geschätzten 52,3 Mio. Dollar Einspielergebnis an die Spitze der US-Charts. Wenn sich diese
Zahlen bestätigen, wäre das das beste Drei-Tage-Wochenend-Ergebnis in der Karriere von Will Smith -
100.000 Dollar vor "Men in Black 2", seiner bisherigen Bestmarke. Dahinter schraubte
"Spider-Man 2" sein Gesamtergebnis mit einer Wochenendeinnahme von 24,2 Mio. Dollar über die
300-Mio.-Dollar-Marke, als dritter Film in diesem Jahr und als zweitschnellster Film aller Zeiten.
Auf Platz drei landete mit einem ordentlichen Ergebnis die Hilary Duff-Komödie "A Cinderella
Story", die 13,8 Mio. Dollar umsetzte. Platz vier ging an Will Ferrells Erfolgsklamotte
"Anchorman", die nach 13,4 Mio. Dollar nach zehn Tagen bei 56,4 Mio. Dollar hält.
Die Top fünf schließt der weiterhin bärenstarke "Fahrenheit 9/11" ab, der noch
einmal 7,0 Mio. Dollar einspielte. Sieben Mio. Dollar fehlen, dann wäre Michael Moores Film die erste Doku
überhaupt, die die 100-Mio.-Dollar-Marke nimmt. Bei Produktionskosten von sechs Mio. Dollar ist er
außerdem bereits einer der profitabelsten Filme der Geschichte. "Dodgeball" nahm
einstweilen die 100-Mio.-Dollar-Marke. Insgesamt konnten die Filme der Top Ten 132,7 Mio. Dollar umsetzen.
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"Star Wars": Bai Ling spricht über Episode III.
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Bai Ling gab FilmForce zu Beginn der Woche ein Interview. Dabei sprach sie auch über "Star Wars,
Episode III".
Sie sagte: "Ich spiele eine Senatorin von Corusant. Sie ist im Film eine schöne und gute Macht. Sogar
der Name nach dem sie fragen, ich kenne sogar den Namen meiner Rolle nicht. Es ist verrückt. Ich weiß
nicht, [der Name ist Senator Bana Breemu] oder so ähnlich. Ich nenne mich selbst nicht [so], deshalb
weiß ich ihren Namen nicht. Es ist verrückt, wenn ich sage, 'Wie spricht man das aus?' Ich weiß
es wirklich nicht."
Bai sagte, dass sie eine Szene hat, in der sie Hayden Christensen und Natalie Portman gegenüber steht.
Deshalb ist es wahrscheinlich, dass ihre Rolle wichtiger für Episode III sein könnte als sie sagen darf.
Bay sprach über die Arbeit mit beiden Schauspielern: " Ich denke, dass sie das perfekte Paar sind, wenn
ich die beiden zusammen sehe...Wenn sie zusammen sind, ist es nur süß. Sie ist, das fühle ich,
viel weiser als ihr Alter verrät. Sie sieht sehr reif und sehr selbstbewusst aus. Es war Spaß. Ich bin
sehr froh darüber, daran mitarbeiten zu können."
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"Star Wars": Titel von "Episode III" ist enthüllt.
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Vor wenigen Tagen veröffentlichte die offizielle "StarWars"-Homepage starwars.com den offiziellen
Titel von "Episode III". Wie erwartet ist es ein Titel, der auch schon unter den Fans diskutiert
wurde: "Star Wars - Revenge of the Sith". Die deutsche Übersetzung wird wohl "Die
Rache der Sith" heißen.
Damit lauten die Titel der kompletten "Star Wars"-Saga:
Episode I: "The Phantom Menace"
Episode II: "Attack of the Clones"
Episode III: "Revenge of the Sith"
Episode IV: "A New Hope"
Episode V: "The Empire Strikes Back"
Episode VI: "Return of the Jedi"
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"Mission: Impossible 3": Regie bleibt "Mission impossible".
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Zwei Monate vor dem geplanten Drehstart von "Mission: Impossible 3" hat das Actionsequel erneut
den Regisseur verloren. Trotz des Ausstiegs des einstigen Cruise-Favoriten Joe Carnahan ("Narc")
sollen jedoch weder der Dreh noch der geplante US-Start am 29. Juni 2005 gefährdet sein.
Gegenwärtig sprechen Cruise und seine Produktionspartnerin Paula Wagner mit einer Reihe von Regie-Kandidaten,
die das Steuer übernehmen und das anter anderem von Dean Georgaris, Dan Gilroy, Robert Towne und zuletzt
Frank Darabont geschriebene Drehbuch übernehmen könnten. Weiter an Bord sind auch Kenneth Branagh, Ving
Rhames, Carrie-Anne Moss und Scarlett Johansson als Nebendarsteller. Joe Carnahan, der wegen "kreativer
Differenzen" ausstieg, hatte den Job im Frühjahr 2003 übernommen, als David Fincher das Handtuch
warf.
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"Superman": Größere Veränderungen.
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Der geplante neue "Superman"-Film hat anscheinend größere Veränderungen erfahren.
Zum einen wird Bryan Singer ("X-Men") nun bei dem Film Regie führen, zum anderen wurde
anscheinend das Skript von J. J. Abrams ("Alias") verworfen, denn Singer bringt seine
"X-2"-Autoren Dan Harris und Michael Dougherty mit. Nach Einschätzung von SciFi Wire wird
dies aller Wahrscheinlichkeit nach zur Folge haben, dass Singer nicht beim geplanten dritten
"X-Men"-Film Regie führen wird und berichtet von Gerüchten, dass ihm sein Vertrag aber
die Verfilmung des Remakes von Logan's Run dennoch ermöglichen würde - für diesen Film ist aber
anscheinend auch Francis Lawrence im Gespräch.
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"Smallville": Zwei Neue an Bord.
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Dieser Artikel enthält Hinweise auf noch nicht in Deutschland gezeigte Episoden.
Miles Millar, ausführender Produzent der TheWB-Serie "Smallville" hat gegenüber
SciFiWire erzählt, dass die Produzenten neue Gesichter für die kommende Staffel einführen wollten -
alternative "Love Interests" für Clark (Tom Welling) und Lana (Kristin Kreuk). "Wir hatten
genug von der Clark/Lana-Beziehung", sagte Millar in einem Interview. "Also wollten wir ein paar neue
Gesichter reinbringen (...)".
Die Newcomer-Darstellerin Erica Durance hat sich in diesem Sinne die Rolle als Supermans zukünftige Liebe
Lois Lane in der WB-Serie "Smallville" sichern können. Die kanadische Schauspielerin
wird Lois als ein College-Neuling spielen, die keinerlei Interesse am Journalismus zeigt. Vielmehr kommt sich nach
Smallville, um den Tod ihrer Cousine Chloe Sullivan (Allison Mack) zu untersuchen. Als Lois Clark Kent (Tom
Welling) trifft, verstehen sie sich nicht gleich auf der Stelle gut. Dennoch zeigt ihre Bekanntschaft einige
romantische und lustige kleine Andeutungen. Durance wird man zum ersten Mal in der Premiere zur vierten Staffel
von "Smallville" sehen. In der Serie bekommt man auch zum ersten Mal ihren Vater, General Sam
Lane, zu Gesicht. Durance hatte bereits eine kleine Nebenrolle in "Tru Calling" und erhielt nun einen
Vertrag über 13 Episoden - mit der Möglichkeit auf mehr, falls sich ihr Charakter gut in die Serie
einfügen sollte.
Mit Jensen Ackles - zuvor in "Dark Angel" als "Alec/X5-494" zu sehen - bekommt auch Lana einen
aus romantischer Sicht interessanten neuen Serienpartner. Er wird Lana während des Sommers in Paris kennen
lernen - Lana wird (nicht nur äußerlich) stark verändert aus Paris zurück kehren.
WB-Network wird die vierte Staffel von "Smallville" in den USA ab dem 22. September 2004
ausstrahlen.
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"24": Die 3. Staffel kommt wahrscheinlich erst im September 2005.
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Laut quotenmeter.de plant RTL II die Ausstrahlung der dritten Staffel erst im September 2005. Da es bis jetzt aber
noch keine Stellungnahme von RTL2 gibt, kann man diese Aussage momentan nur als Gerücht werten.
Es heißt bei quotenmeter.de: "«24», das war im Herbst 2003 die Revolution im deutschen Fernsehen. Eine
Serie, die völlig auf Realtime basiert. Nun startet der Münchner Sender RTL II die dritte Staffel der
Serie. Wie gewohnt dienstags um 20.15 Uhr geht es in 120 Minuten rund mit Kiefer Sutherland. Die dritte Staffel
wird vom 20. September bis 6. Dezember 2005 ausgestrahlt." Nach bisherigen Planungen will RTL II die erste
Staffel von "24" im April 2005 am Mittwochabend um 22.15 wiederholen.
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"Stargate SG-1": Neuer Sendeplatz.
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RTL II sortiert sein Programm neu. Dies betrifft auch die Genreserien "Stargate SG-1" und
"Gene Roddenberry's Andromeda", die ab dem 10.8. um einen Wochentag nach vorne auf den Dienstag -
bei gleicher Uhrzeit - verschoben werden. "Andromeda" steht dadurch dann übrigens in
Konkurrenz zu "Monk" auf RTL und "Six Feet Under" auf Vox. Am Mittwoch abend
wird RTL II stattdessen auf Dokusoaps à la "Hammersoap" und "Die Putzteufel"
setzen.
Ab September sollen dann auch die werktäglichen Comedyserien wegfallen. Statt "Full House",
"King of Queens" oder "Jesse" gibt es dann täglich einen
"Frauentausch", "Ärger im Revier", sowie (bis 18.00 Uhr) weitere
Animeserien.
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"Stargate: Atlantis" in Rekordlaune.
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Die Premiere des "Stargate SG-1"-Spin-Offs "Stargate: Atlantis" am 16. Juli
stellte bei den Zuschauerzahlen neue Rekorde auf. Insgesamt schalteten 4,2 Millionen Zuschauer ein, was einem
Rating von 3.2 entspricht und eine Steigerung von 30 Prozent gegenüber der Staffelpremiere der achten Staffel
von "Stargate: SG-1" ausmacht. Diese Zuschauerzahl ist umso beeindruckender, als der
SciFi-Channel nur ungefähr jeden zweiten US-Haushalt erreicht. Damit hat "Stargate:
Atlantis" folgende Rekorde aufgestellt:
:: Es war sowohl von den Zuschauerzahlen als auch von den Ratings her die meistgesehene Premiere irgendeiner Serie
in der Geschichte des SciFi-Channels - Miniserien, die später Pilotfilm einer Serie wurden, nicht
eingerechnet.
:: Es war die erste Folge irgendeiner Serie - wieder ohne Miniserien -, die dem SciFi-Channel ein Rating von mehr
als 3.0 einbrachte.
:: Es war die erste Folge irgendeiner Serie - wieder ohne Miniserien -, die dem SciFi-Channel mehr als vier
Millionen Zuschauer bescherte.
:: Auch bezüglich der Ratings in den Schlüsselaltersgruppen der 18-49jährigen und der
25-54jährigen war es die erfolgreichste Folge einer Serie aller Zeiten für den SciFi-Channel - wieder
ohne Miniserien.
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"Revelations": Neue Abenteuer-Serie.
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Jeff Zucker, Präsident der NBC Universal Television Group, erzählte in einem Interview, dass die neue
Midseason-Serie "Revelations" ein Action-Abenteuer im Stil von "Indiana Jones"
werden wird. "Es geht vielmehr um die Suche danach, ob sich die Prophezeiungen im Buch der Offenbarung als
wahr herausstellen", sagte Zucker in dem Gespräch. "Das ist es, worum es eigentlich geht. Die Serie
ähnelt in dieser Hinsicht vielmehr 'Jäger des verlorenen Schatzes' und einem Thriller, anstatt den
Versuch zu zeigen, das Ende der Welt aufzuhalten."
Die Hauptrollen in "Revelations" werden Bill Pullman und Natascha McElhone spielen. Im Pilotfilm
geht es um eine Gruppe von Leuten, die versuchen, die Prophezeiungen im Buch der Offenbarung zu verhindern. Zucker
lehnte auch einen Vergleich mit der ABC-Serie "Miracles" aus dem vergangenen Jahr ab. "Es
ist wirklich ein Abenteuer", sagte er. "Es hat nicht annähernd ein ähnliches Thema. Es gibt
vielleicht einen religiösen Unterton darin, aber das ist nicht alles. Es ist ein Action-Abenteuer. 'Miracles'
war kein Action-Abenteuer. Darin ging es um den Versuch, Wunder zu vollbringen. Das ist es nicht, worum es in
unserer Serie geht. Sie ist ganz anders." "Revelations" soll im Januar 2005 in den USA
Premiere feiern.
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"Point Pleasant" schreitet voran.
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Gail Berman, Unterhaltungschef des Fox-Networks, sagte gegenüber SciFi Wire, dass das Network weitere
Drehbücher der geplanten übernatürlichen Serie "Point Pleasent" (die vom
ehemaligen "Buffy"-Executive Producer Marti Noxon stammt) bestellt habe. "Point Pleasant ist
ein Pilotfilm, den wir gemacht haben - und jetzt werden wir einige weitere Skripte für Point Pleasant
erstellen", sagte Berman in einem Interview. "Wie soll ich Ihnen Point Pleasant beschreiben? Es ist
sozusagen "Peyton Place" trifft "Das Omen" (...)."
Frühere Berichte lassen erwarten, dass sich "Point Pleasant" um eine kleine New
Jersey-Strand-Community drehen wird, die auf den Kopf gestellt wird, als ein geheimnisvolles junges Mädchen
an Land gespült wird und beginnt, die Einwohner der Stadt auf beunruhigende Weise zu beeinflussen.
"Point Pleasant" taucht auf dem Sendeplan von FOX für den kommenden Sommer und Herbst
bislang nicht auf.
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(Zurück zum Inhalt)
Ha, ich wusste(!), dass dieser Überschrift kaum einer widerstehen kann und
Sie deshalb weiterlesen. Das wird auch der Grund sein, warum die PR-Agentur
hinter der neuen Hörspielserie "Gabriel Burns" genau diese Tagline für diese
neue Art des Hörspiels ausgesucht hat. Generell geizen die Macher nicht
mit starken Worten. So heißt es auf der Website beispielsweise:
"GABRIEL BURNS ist in vielerlei Hinsicht die neue Hörspielserie der
Luxusklasse und mehrfacher Gold-Gewinner des "Hörspiel Award 2003". Erzählt
wird die faszinierende und epische Geschichte eines wahrhaft
außergewöhnlichen Detektivs. Seine Erforschung paranormaler Phänomene und
der Kampf gegen übernatürliche Mächte des Bösen führt den Hörer in bisher
unbekannte Welten und eröffnet unfassbare Horizonte. Es ist der Trip und
nicht die Ankunft!"
Nun weiß ich nicht, wie es den Lesern des Corona Magazines in der Mehrheit
geht, aber mich stößt derart starker Tobak eher ab, als dass er mich
neugierig macht. Gerade in den Zeiten, in denen es der Unterhaltungs- und
Medienbranche eher schlecht als recht geht, stößt man aller Orts auf
Aussagen wie diese: Neu, toll, noch nie dagewesen, der Hammer, unglaublich
gut, unglaublich stark, fesselnd, riesig, apokalyptisch, einfach
gigantomanisch und das allerbeste seit Erfindung der Spülmaschine!
Genau diese Worte waren es, die - ein Hobbyprojekt darf sich so etwas
herausnehmen - den Autoren dieser Zeilen dazu veranlassten, die Handvoll
Pressemitteilungen von Ende Mai schlicht zu ignorieren. (Es soll andere
Projekte geben, denen man nicht genug Rezensionsexemplare schicken kann, -
nun ja.) Erst die Vehemenz der PR-Agentur machte uns (und damit meine ich
nicht den Majestatis Pluralis, sondern die Herausgeber dieses Online-Mags)
schließlich doch neugierig und wir beschlossen, dieser ominösen neuen
Hörspielserie einmal nachzurecherchieren. Und siehe da: überall wo man
hinsah und las, tauchten exzellente Kritiken auf. Nicht die gängigen "Dies
ist bezahltes Productplacement"-Zeilen, sondern bei aller Skepsis scheinbar
ernst gemeinte und teils euphorische Kritiken, die sowohl die Stories als
auch die Sprecher der Reihe bis in den Himmel lobten.
Nun ist der Himmel ja bekanntlich die Grenze und unsere Neugier an einem
Punkt angelangt, die ein stärkeres Betrachten eben jener Hörspielreihe
unumgänglich machte. Also schrieben wir, bekamen daraufhin Informationen,
einige Folgen und später am Abend dann - Gänsehaut.
Wenn Malte Köhne auf www.hoerspielland.de
schreibt "Hervorragende Sprecher in einer modernen Kullisse aus klassicher Musik. Mit den
Geräuscheffekten, der Musik und den Stimmen entsteht eine perfekte Illusion, in der die
Geschichte wie in einem Film vor dem Zuhörer abläuft. Wie in einem Film? -
ach was - ein Hörspiel ist einfach besser. Gabriel Burns berweist es.", dann
bleibt dem kaum etwas von unserer Seite aus hinzuzufügen. Es ist schwer zu
beschreiben, WIE gut "Gabriel Burns" tatsächlich ist, wenn man es nicht
vorspielen kann. Und auch das ist wahr: Sowohl die Stories als auch die
Sprecher sind das, was man gemeinhin erste Sahne nennt. Ein kleiner
Ausschnitt aus dem ..wie es so schön heißt.. "Vocal Cast":
Ernst Meincke (Synchronstimme v. Patrick Stewart), Jürgen Kluckert
(Synchronstimme v. Chuck Norris & Morgan Freeman), Bernd Vollbrecht
(Synchronstimme v. Antonio Banderas), Björn Schalla (Synchronstimme v.
Laurence Fishburne), Bianca Krahl (Synchronstimme v. Angelina Jolie & Rene
Zellweger), Ulrike Stürzbecher (Synchronstimme v. Kate Winslett & Bridget
Fonda), Michael Hinze (Synchronstimme v. Matt Damon & Schauspieler GZSZ),
Engelbert von Nordhausen (Synchronstimme v. Samuel L. Jackson & Gene
Hackmann), Heike Schrötter (Synchronstimme v. Sharon Stone), Wolfgang Bahro
(Dr. Gerner GZSZ), Gerald Schaale (Synchronstimme v. Duffy Duck), Jochen
Schröder (Synchronstimme v. Gregory Peck), Dennis Schmidt-Foss
(Synchronstimme v. Freddie Prinzie jr.), Frank Schröder (Synchronstimme v.
Chris O'Donnell), Viola Sauer (Synchronstimme v. Charlotte Rampling & Judy
Davis), Santiago Ziesmer (Synchronstimme v. Steve Buscemi & Matthew
Broderick & Spongebob), Stefan Krause (Synchronstimme v. Kenneth Branagh &
Tim Robbins), Thomas Danneberg (Synchronstimme v. A.Schwarzenegger,
Sylvester Stallone, John Travolta, Dennis Quaid, Nick Nolte, Dan Akroyd &
Christopher Lambert), Timmo Niesner (Synchronstimme v. Frodo (Herr der
Ringe))
Ernst Meincke ist dabei der, der auf unsereins den größten Eindruck hinterlassen
hat. Wir kennen Ernst seit der letzten Nexus Convention in Berlin, wo mein
Freund und Partner Klaus Michels (um einige Fragen der letzten Jahre hier
gleich mit zu beantworten: Er ist hetero und ich verheiratet.) und ich von
unserem allerersten Videoproduktionshonorar die Synchronsprecher Ernst
Meincke und Gertie Honeck (Picard und Janeway) gesponsort haben. Meincke,
der in der DDR einst ein gefragter Schauspieler war, beweist in "Gabriel
Burns" einmal mehr, was für eine starke Wandlungsfähigkeit allein in seiner
Stimme liegt und brilliert als Mr. Bakerman in einer zugegeben dankbaren
Rolle. Der Mann ist klasse. Nicht nur als Schauspieler.
Bleibt festzuhalten: "Gabriel Burns" ist gut. Und empfehlenswert. Darum
empfehlen wir die Reihe hier und jetzt und absolut: Es ist schwer, "Gabriel
Burns" einer Gattung, einem Genre, zuzuordnen, aber Phantastik trifft es
wohl am ehesten. Lassen Sie sich darauf ein und sie werden nicht enttäuscht
werden.
So, jetzt haben Sie die Wahrheit erfahren. Den kümmerlichen, aber wesentlich
spannenderen Rest finden Sie auf
www.gabriel-burns.de! Viel
Vergnügen.
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Der junge und ehrgeizige Lieutenant William T. Riker hat die ersehnte Versetzung auf die
U.S.S. Hood erhalten, wo er die Position des Ersten Offiziers besetzen wird. Da sich
die Hood zur Zeit aufgrund von Instandsetzungsarbeiten noch im Raumdock befindet,
wird Riker die nächsten Monate in der Föderationsbotschaft auf Betazed arbeiten.
Dort lernt er die wunderschöne Deanna Troi kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich nach
allerlei Hin und Her eine leidenschaftliche Beziehung, die weit über das Körperliche
hinausging. Sie werden füreinander zu Imzadi, zu Seelenverbundenen.
Jahre später arbeiten beide zusammen an Bord der Enterprise-D. Obwohl beide kein
neuerliches Aufflammen ihrer Liebesbeziehung wünschen, sind sie durch eine tiefe
Freundschaft verbunden. An Bord des Flaggschiffes der Föderation finden
Friedensverhandlungen zwischen den aggressiven Sindareen und mehreren Nachbarvölkern statt.
Während der Gespräche fällt Deanna Troi einer unbekannten Krankheit zum Opfer und stirbt
kurz darauf. Es kann nie eine Todesursache gefunden werden.
Der Tod Deannas verändert Will Rikers Leben nachhaltig. Vierzig Jahre später ist er als
Admiral Kommandant einer unbedeutenden Sternenbasis am Rande des Föderationsraumes. Sein
Alltag besteht seit langer Zeit aus Ereignislosigkeit und Eintönigkeit. Er vegetiert mehr
vor sich hin, als das er bewusst lebt. Als er eines Tages Hinweise darauf erhält, dass eine
geringe Chance besteht, Deanna in der Vergangenheit zu retten, schöpft er neue Lebenskraft
und begibt sich auf ein riskantes Abenteuer durch Raum und Zeit ...
Mit viel Geschick entwickelt der Autor Handlungsstränge in Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft, um dann einerseits zwischen ihnen Verbindungen zu schaffen und andererseits
mehrmals zwischen ihnen zu wechseln. Dadurch bietet sich dem Leser eine spannende
Erzählstruktur, die bis zur letzten Seite Überraschungen zu bieten hat.
"Imzadi" ist vor allem ein außerordentlich unterhaltsamer "Star Trek"-Roman. Mit
seinem typischen, von Gelassenheit, Eingänglichkeit und Wortwitz geprägten Schreibstil
erzählt Peter David die einen Großteil des Romans einnehmende Geschichte von Deanna Troi
und William Riker.
Kurz nach seiner Ankunft auf Betazed wohnt der junge Frauenheld Riker als eine seiner
ersten offiziellen Aufgaben einer betazoidischen Hochzeit bei. Wie allgemein bekannt ist,
sind dabei alle Hochzeitsgäste nackt. Als Riker dann die schöne (und nackte) Brautjungfer
Deanna Troi sieht, gibt es für ihn nichts Wichtigeres, als diese kennen zu lernen und seinem
Charme erliegen zu lassen. Deanna erliegt seinem Charme allerdings doch nicht so einfach,
wie er sich das gedacht hat. Sie studiert Psychologie und ist ein sehr intellektueller
Mensch. Während bei ihr der Geist das Handeln bestimmt, sind es bei Riker meist die
Emotionen, erst recht im Umgang mit dem anderen Geschlecht.
Man könnte meinen, dass diese beiden Personen überhaupt nicht zusammenpassen würden. Für
den Leser ist es dann ein ungeheurer Spaß, zu beobachten, wie genau das Gegenteil der Fall
ist.
Wer einen heiteren Lesespaß nicht verpassen möchte, dem sei die Lektüre von "Imzadi" ans
Herz gelegt.
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Vor ziemlich genau drei Jahren gelang Comedian Michael Bully Herbig die Sensation: In seine
Western-Parodie "Der Schuh des Manitu" pilgerten etwa 11,7 Millionen Menschen und
sorgten somit für einen der sensationellsten Erfolge des deutschen Nachkriegskinos. Die
gelungene Hommage an die großen Karl May-Filme der 60er-Jahre verblieb dafür sage und
schreibe 27 lange Wochen in den deutschen Kino-Charts.
Um nach diesem großartigen Einspielergebnis einen Fortsetzungsflop zu vermeiden, kam Michael
Bully Herbig auf die Idee, anstatt den Sand in den Kopf zu stecken, die Zuschauer seiner
Comedy-Show "Bullyparade" in die Entscheidungsfindung eines neuen Filmes mit
einzubeziehen. Zur Wahl standen dafür eine "Manitu"-Fortsetzung, "Sissi -
Wechseljahre einer Kaiserin", "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" und "Ein
Film, wo keiner mit rechnet" - allesamt entliehen aus Sketchen der "Bullyparade".
Das Ergebnis kam vor wenigen Tagen mit viel tamtam in die Kinos und sorgte gleich am ersten
Wochenende mit einem neuen Rekord von 635.000 Zuschauern bei den Besucherzahlen für sehr
positive Schlagzeilen.
Zu Recht? ... Durchaus!
Natürlich kann der Film nicht zu einem solchen Überraschungscoup werden, wie damals "Der
Schuh des Manitu", denn dafür waren Bully und seine Partner Christian Tramitz und Rick
Kavanian in den vergangenen Monaten einfach zu publik am deutschen Medienhimmel. Jedoch gibt
Bully seinen beömmelungsbereiten Fans exakt das, was sie sich wünschen: eine schier
atemlose Flut an Gags, geballt mit viel extravagantem Schwachfug in einer Kulisse der
Extraklasse.
Invasion vom Mars
Wir schreiben das Jahr 2054. Die Menschen haben vor 250 Jahren den Mars besiedelt und
stehen nun vor einer Konfrontation mit den Nachkommen dieser Siedler, denn diese wollen
unter Führung des finsteren Regulators Rogul (Hans-Michael Rehberg) und seines skrupellosen
Sohnes Jens Maul (Rick Kavanian) die friedliche Erde erobern. Königin Metapher (Anja Kling)
und ihre Minister wissen in dieser Situation nur noch einen Ausweg: Die Besatzung des
Raumschiffs Surprise muss die Erde retten und in die Vergangenheit reisen, um dort
die Besiedlung des Mars zu verhindern.
Problematisch ist bloß, dass sich die tuntige Crew um Captain Kork (Christian Tramitz), Mr.
Spuck (Michael Bully Herbig) und den ersten Ingenieur Schrotty (Rick Kavanian) gerade
intensiv auf die "Wahl zur Miss Waikiki" vorbereitet und somit eigentlich weder Zeit noch
Lust hat, der Erde in dieser schwierigen Zeit zur Seite zu stehen.
Da jedoch Befehlsverweigerung rigoros mit Streichung des Urlaubs geahndet wird und die
Surprise zu allem Unglück nicht auf einem Planeten landen kann, müssen sich die drei
wohl oder übel mit einem Taxi und dem draufgängerischen Fahrer Rock (Til Schweiger) auf den
Weg zunächst zur Erde und dann in die Vergangenheit machen - mit einem dicht an den Fersen
klebenden Jens Maul ...
Mastermind und Perfektionist
Michael Bully Herbig hat für diesen Film rein gar nichts dem Zufall überlassen. Er zeichnete
während der Produktion neben seiner Hauptrolle für Regie und Drehbuch (mit Alfons
Biedermann und Rick Kavanian) verantwortlich und heizte das Interesse mit einer
großangelegten Kampagne schon ein Jahr vor dem Start massiv an - verhängte sogar eine
Informationssperre zum Inhalt und inszenierte in diesem Frühjahr ein für einen deutschen
Film ungewohntes Mediengewitter, dass es nur so krachte. Jeder Fan sollte schließlich
wissen, dass er am 22. Juli 2004 gefälligst ins Kino zu pilgern hat, um sich das neueste
Produkt der HerbX-Schmiede anzuschauen.
Dass dieses Rad nach meinem Empfinden mit der aufdringlichen Marketing-Aktion einer
bekannten amerikanischen Fast-Food-Kette und dem brutal nervigen Stefan Raab-Singsang zum
Film überdreht wurde, mindert zum Glück nicht die Qualität des Werkes an sich. Denn Bullys
Rezeptur ist schlicht und ergreifend gut. Man nehme das geballte SF-Genre, walke es in einem
flotten Galopp durch die gesamte SF-Filmgeschichte einmal kräftig durch und würze es mit
einem guten Schuss "Bullyparade". Zum Schluss noch ein Häubchen "Zurück in die
Zukunft" auf das Ganze - und fertig ist die Überraschungs-Käsesahne.
Auf internationalem Niveau
Schon bei seinem Regie-Einstand mit "Erkan & Stefan" stellte Herbig sein Können und
Talent unter Beweis, Leinwandbilder und zeitliche Abfolge gekonnt in Szene zu setzen. Diese
Fähigkeiten kamen ihm schon bei "Der Schuh des Manitu" zugute und verfeinerten sich
nun noch einmal bei "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1". Zusammen mit einem für
deutsche Verhältnisse exorbitanten Budget von 9 Millionen Euro erreicht der Film über die
gesamte Länge einen technischen Grad, der insbesondere bei den eindrucksvollen
CGI-Weltraumszenen spielerisch internationales Niveau erreicht. Inhaltlich orientiert sich
der Film an seinem "Manitu"-Vorgänger, der ähnlich wie hier mit einer rasenden
Gag-Revue mit vielen Lachern und einer eher schwachen Grundhandlung aufwartete.
Den stärksten Teil liefert hier Rick Kavanian, der als Darth-Vader-Karikatur Jens Maul,
Schrotty und Pulle auftritt. Mit seinem Ossi-Akzent, der dem Kasirske-Brother aus dem
"Bullyparade" entstammt, und der phantastischen Mimik ist er ein echtes Highlight
von "(T)Raumschiff Surprise". Im Gegensatz leider zu Captain Kork, der über die
gesamte Spielfilmlänge einen eher lustlosen Eindruck vermittelt und nicht recht zu
überzeugen weiß. Spaß macht hingegen wieder Mr. Spuck, der als tuntige und zickige
Vulcanette kräftig auftrumpfen darf.
Fazit
Michael Bully Herbig setzte auf die sichere Karte und erfüllte die Erwartungen vollkommen -
übertreffen konnte er sie auf Grund der Anlehnungen an seinen bekannten
"Bullyparade"-Stil und "Der Schuh des Manitu" allerdings nicht.
"(T)Raumschiff Surprise" ist ein flotter Film mit viel gelungenem Entertainment für
einen schönen warmen Sommerabend - und eine mehr als nette Abwechslung im Hinblick auf
aktuelle internationale Werke wie "Harry Potter und der Gefangene von Askaban",
"Spider-Man 2" und "Shrek 2".
Wir dürfen gespannt sein, ob der neue Film nun auch ähnlich beeindruckende
Langläuferqualitäten wie "Der Schuh des Manitu" sein Eigen nennt und die magische
Grenze von 11,7 Millionen Zuschauern erreichen kann. Mir erscheint dies zweifelhaft, jedoch
nicht zur Gänze unmöglich!
Informationen zum Thema:
http://www.periode1.de - Die offizielle "(T)Raumschiff Surprise"-Seite
Shopping-Tipps zum Thema:
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Ist es nicht langsam Zeit, dass irgendwann jemand einmal Peter Parker das
Leben rettet? Nun, es ist passiert und die Heldin heißt Mary Jane Watson. Im
Blockbuster "Spiderman 2" verkörpern Toby Maguire, 28, und Kirsten Dunst,
22, die beiden Charaktere. Die deutschstämmige Schauspielerin steht
tatsächlich schon seit ihrem dritten Lebensjahr vor der Kamera.
Wie wäre es, wenn Sie Superkräfte wie Spiderman hätten?
Nun, wenn ich mir eine übernatürliche Kraft aussuchen dürfte, würde ich
gerne mit meinen Katzen sprechen. Ansonsten wünschte ich mir eher, alles
Negative ins Positive verwandeln zu können, damit alle Menschen auf unserer
Welt etwas glücklicher sein könnten.
Finden Sie den Netzschwinger in seinem Kostüm eigentlich ..naja..
ansprechend?
Mich turnt es nicht an, wenn ein Mann so herumläuft. Ich mag den Charakter
Peter Parker in natura lieber als in seinem Spinnenanzug. Er ist süß,
charmant, und man muss ihn einfach mögen.
Frau Dunst, Ihr Vater kommt aus Hamburg. Sprechen Sie deutsch und kennen Sie
Deuschland gut bzw. haben Sie noch Wurzeln hier?
Mein Vater hat nur auf deutsch mit mir gesprochen, als ich noch klein war.
Darum beherrsche ich noch ein wenig von der Sprache. Ansonsten kenne ich
mich in Deutschland kaum aus, weil ich in Amerika aufgewachsen bin. Aber
dennoch war es bei uns oft anders als in anderen amerikanischen Familien.
Meine Familie pflegte deutsche Traditionen. Zum Beispiel, dass man an
Nikolaus seine Stiefel vor die Tür stellt und dass Weihnachtsgeschenke
abends am 24. Dezember geöffnet werden und nicht am Morgen des 25., wie es
in Amerika usus ist.
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7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
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Corona Magazine #126
Feedback zu unseren Themen
Hallo zusammen, zuerst ein Lob über die regelmäßigen Infos zu allen Themen der SF/Fantasy.
Thema: Star Trek XI
"Es ist sicherlich eines der Themen, das wir diskutieren", sagte Braga angeblich dem Magazin. "Aber
es befindet sich auch ein Prequel-Kinofilm bezüglich des Romulanischen Krieges in Arbeit, so dass wir die
Finger in der Serie davon lassen." Im gleichen Magazin sagte Rick Berman, dass "Star Trek XI" vor
der Zeit von Kirk spielen könnte und möglicherweise nichts mit "Enterprise" zu tun hat.
Wenn es nix mit der Serie zu tun hat wird sich die Fan-Gemeinde schwer tun schätze ich. Die Filme hatten
ihren Erfolg doch nur, weil die Serie die Charaktere vorstellte und sie sich dadurch in den Köpfen
bekanntmachte. Meine Einschätzung: Berman läßt viel heiße Luft ab um die Gemeinde
abzuklopfen, ob so was machbar wäre.
Thema: Kolumne - Was ist STAR TREK?
Ich stimme dem Autor Mike Hillenbrand voll zu und ich schätze, daß es mehr Leuten auf der Welt so geht.
Vor allem die zweite Serie TNG hat mich persönlich in den 80er Jahren im Umgang mit anderen Leuten schwer
beeinflußt.
Thema: Filmkritik Spiderman
Die Kritk passt bis auf die Aussage mit dem schwachen Schluß. Der Regisseur hat die Comics gelesen, hat das
ganze etwas zusammengerafft und es in einem neuen Abenteuer auf die Leinwand gepackt. Aber der Schluß passt
zur Aussage der Comics. In der Zeit bis zur Heirat war es nun mal für den Superhelden kompliziert. Nicht nur
im Umgang mit seiner großen Liebe, sondern auch mit seinen Verwandten. Ich hoffe Teil 3 wird genauso gut wie
2. Die Rückkehr des Goblins mit Harry und Doc Connor als "Die Echse" deuten sich ja schon in Teil
II an.
Viel witziger fand ich an der Stelle die Insider-Jokes von Sam Raimi, der einige seiner Protagonisten aus diversen
Serien auftreten ließ (siehe Bruce Campell (spelling?) als Türsteher im Theater, ich hatte schon auf
eine Motorsäge gewartet ;-))
- Alex Bendel
(Zurück zum Inhalt)
Samstag, 31. Juli 2004 |
| 16.05 Uhr |
Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Ein besonders böser Parasit |
Pro 7 |
Wdh |
| 21.55 Uhr |
Stirb langsam II
Bruce Willis passiert der gleiche Mist zum zweiten Mal. Und wieder sind enge Lüftungsschächte sein beliebtestes Fortbewegungsmittel, um an die bösen Terroristen zu kommen. |
ORF 1 |
Wdh |
| 22.30 Uhr |
Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf. |
SF 1 |
Wdh |
|
Sonntag, 01. August 2004 |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Kitten |
Sat 1 |
1st |
| 14.15 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Auserwählte |
Pro 7 |
1st |
| 19.15 Uhr |
Jeremiah
Das Gesicht im Spiegel |
Premiere 1 |
1st |
|
Montag, 02. August 2004 |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Ein verhängnisvolles Angebot |
VOX |
1st |
| 21.45 Uhr |
Shepherd - Der Weg zurück
In einer postapokalyptischen Welt wird ein Killer auf eine Bandenanführerin angesetzt, wechselt aber auf ihre Seite und flieht mit ihr. |
Sci Fi |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Tödliche Liebe |
Kabel 1 |
Wdh |
|
Dienstag, 03. August 2004 |
| 21.45 Uhr |
Metalstorm - Die Vernichtung des Jared-Syn
Bösewicht entführt Frau. Held sucht nach Frau. Es kommt zum Kampf zwischen Held und Bösewicht. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen |
VOX |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
Sudden Death
Terroristen bringen ein Eishockeystadion, samt Vizepräsident, in ihre Gewalt. Aber sie haben die Rechnung ohne den Ex-Feuerwehrmann gemacht. Mit Jean-Claude Van Damme. |
13th Street |
Wdh |
|
Mittwoch, 04. August 2004 |
| 20.15 Uhr |
Riverworld
Ein Astronaut wird zusammen mit Personen aus allen Zeitaltern auf einem mysteriösen Planeten voller Flüsse wiedergeboren. Warum? Wieso? Weshalb? Wie? Das versucht er herauszufinden. |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Die Frighteners
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun. |
ATV+ |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Alias - Die Agentin
Countdown |
Pro 7 |
1st |
|
Donnerstag, 05. August 2004 |
| 12.35 Uhr |
Fallout - Gefahr aus dem All
Ein Terrorist bringt eine Raumstation in seine Gewallt und droht der amerikanischen Regierung |
Sci Fi |
Wdh |
| 21.45 Uhr |
Cyber Vengeance
Ein Wächter eines Gefängnisses macht die Entdeckung, dass die Gefangenen zu Cybergladiatorenkämpfen missbraucht werden. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
U-Turn - Kein Weg zurück
Nachdem ihm seine Schulden schon zwei Finger gekostet haben, möchte Bobby seine Schulden gerne schnell bezahlen. Leider macht sein Auto in einem Kaff schlapp. |
13th Street |
Wdh |
|
Freitag, 06. August 2004 |
| 20.15 Uhr |
Steven Spielbergs Taken
Teil 10 - Der Abschied. Letzter Teil. Der Nebel um die Ereignisse lichtet sich und Allie wird vor eine Entscheidung gestellt. |
Premiere Start |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Tremors 2 - Die Rückkehr der Raketenwürmer
Die Raketenwürmer sind zurück. Hungriger, intelligenter und mutierter als vorher. Na wenn das nicht ein Grund für eine Jagd ist. |
RTL2 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Titan A.E.
Zeichentrick. Aliens vernichten die Erde. Doch den überlebenden Menschen beleibt eine Hoffnung. Das Schiff Titan, dass von einem Jungen mit einer seltsamen Tätowierung gesucht wird. |
superRTL |
Wdh |
|
Samstag, 07. August 2004 |
| 16.00 Uhr |
Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Wer hat Angst vorm Boogeyman? |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt
Nach einer Hypnose wird Kevin Bacon von grauenhaften Visionen geplagt. Auf der Suche nach der Ursache stößt er auf ein grausames Geheimnis. |
OPF 1 |
Wdh |
| 23.55 Uhr |
Interview mit einem Vampir
Christian Slater macht ein Interview mit Brad Pitt. Der ist ein Vampir und hat eine Menge über sein Jahrhunderte währendes Nichtleben zu erzählen. Was nicht sehr verwundert, wenn andere Leute schon mit 18 ihre Biographie veröffentlichen. |
OPF 1 |
Wdh |
|
Sonntag, 08. August 2004 |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Die Macht der Gedanken |
Sat 1 |
1st |
| 19.15 Uhr |
Jeremiah
Interregnum - Erster Teil |
Premiere 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Dragonheart
Ein Drachentöter schliesst mit dem letzten lebenden Drachen einen Pakt. Zusammen ziehen sie durch die Lande und täuschen Überfälle und die anschliessende Tötung des Drachens vor. Zum Schluß müssen sie aber gemeinsam gegen einen Tyrannen kämpfen. |
RTL |
Wdh |
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Montag, 09. August 2004 |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Asche zu Asche |
VOX |
1st |
| 21.45 Uhr |
Cold Harvest - Der Countdown läuft
Ein Komet hat die Erde getroffen und eine Seuche breitet sich aus. Ein Kopfgeldjäger beschützt eine Frau, die ein ungeborenes Kind mit dem Antigen in sich trägt. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.30 Uhr |
Manhattan 2 Uhr nachts
Ein Psychopath ermordet Stripperinnen. Die Agenturchefs verdächtigen ihren Konkurenten, der Verbindungen zur Mafia hat. |
13th Street |
Wdh |
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Dienstag, 10. August 2004 |
| 21.45 Uhr |
Das Ding aus einer anderen Welt
Wissenschaftler in der Antarktis infizieren sich mit einem ausserirdischen Virus und mutieren zu Bestien. Kurt Russel hat einen Flammenwerfer und Dynamit, und möchte diese Invasion aufhalten. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Am Spieltisch |
VOX |
1st |
| 22.45 Uhr |
Mars Attacks!
Marsianer greifen die Erde mit ihren fliegenden Untertassen und bunten Todesstrahlern an. Und sie sind beinahe unaufhaltbar, da manche Menschen überzeugt sind, dass sie in friedlicher Absicht kommen. |
SF 2 |
Wdh |
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Mittwoch, 11. August 2004 |
| 22.20 Uhr |
Alias - Die Agentin
Zweites Double |
Pro 7 |
1st |
| 00.40 Uhr |
New Eden - Wüste des Todes
Sträflinge werden auf einem Wüstenplaneten ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Zwei Freunde schließen sich unterschiedlichen Gruppen an und werden erbitterte Feinde. |
Sci Fi |
Wdh |
| 01.05 Uhr |
Die Mumie
Boris Karlof als Mumie, die von Archäologen ungewollt wieder zum Leben erweckt wird. Klassiker aus dem Jahre 1932 |
13th Street |
Wdh |
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Donnerstag, 12. August 2004 |
| 12.05 Uhr |
Frenzy
Von Alfred Hitchcock. Ein zu Unrecht beschuldigter Mann flieht und sucht selbst nach dem Sexualmörder. |
13th Street |
Wdh |
| 21.45 Uhr |
Alien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex ausser Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen. |
Sci Fi |
Wdh |
| 00.25 Uhr |
Carver's Gate
Ein Computergenie entwickelt ein Gerät, bei dem sich Realität und ein Computerspiel vermischen. Sie wird ermordet, und die Monster aus dem Spiel laufen in der Realität herum. |
Sci Fi |
Wdh |
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Freitag, 13. August 2004 |
| 22.00 Uhr |
2149 - Kampf in der Todeszone
Ein Cop wird strafversetzt, nachdem ihm ein Mord in die Schuhe geschoben wurde. Nun muss er auf einem Raumfrachter Wache halten, der von Piraten angegriffen wird. |
VOX |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
Robocop 2
Robocop hat nicht nur mit Drogenbossen, sondern auch mit seinem Nachfolgermodel zu kämpfen. |
Pro 7 |
Wdh |
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Anmerkung: Alle Zuschauerzahlen und Marktanteile beziehen sich auf die Kernzielgruppe von
Pro Sieben, die 14-49-Jährigen Zuschauer.
Anfang 2003 wurde "Alias" vom Münchner Privatsender ProSieben aggressiv beworben und
als sensationelle neue US-Serie angekündigt. Selbst als Gelegenheitszuschauer des Senders
war man kaum in der Lage den überall präsenten Trailern zu entgehen, die für den neuesten
US-Serienhit warben. Kein Wunder, dass die erste Folge nach dieser Werbekampagne am
Dienstag, dem 18.02.2003 um 20:15 Uhr sehr gut starten und 2,39 Millionen Zuschauer bei
16,9% Marktanteil erreichen konnte. Danach ging es jedoch steil abwärts. Bereits die zweite
Folge verlor fast eine Dreiviertelmillion Zuschauer und fünf Prozent Marktanteil. Aber das
war erst der Anfang des Abstiegs in der Zuschauergunst. Die Quoten fielen zunächst weiter
und erreichten bei Folge 4 ihren ersten Tiefstand. Nur mehr 1,01 Millionen Zuschauer bei
einem Marktanteil von 7,6% waren hier zum Einschalten der Agentenserie zu bewegen. Danach
stabilisierte sich die Quote einigermaßen zwischen 0,95 und 1,16 Millionen Zuschauern bei
Marktanteilen zwischen 7,3 und 8,7%. Die 9. Folge "Mea Culpa" am 15. April 2003 markierte
dann den absoluten Quotentiefpunkt der ersten Staffel: Nur 750 Tausend Zuschauer bei einem
sehr schlechten Marktanteil von 6,6% sahen noch zu. Danach ging es aber wieder aufwärts.
Die Folgen 14 bis 19 erreichten sogar wieder passable zweistellige Marktanteile zwischen 10
und 11 Prozent sowie Zuschauerzahlen von 1 bis 1,22 Millionen. Die letzten drei Folgen der
ersten Staffel fielen dann wieder unter 10% Marktanteil, blieben aber zumindest über 9%.
Das Finale erreichte am 15. Juli bei einem Marktanteil von 9,3% 840 Tausend Zuschauer.
Erstaunlich bleibt bei dieser insgesamt sehr einschaltquotenschwachen ersten Staffel die
Geduld, die ProSieben mit der Serie hatte. Trotz teilweise äußerst schwacher Quoten hielt
der Sender an der Serie fest und machte weder eine Ausstrahlungspause noch änderte er den
Sendeplatz. Die Geduld hat sich zumindest teilweise ausgezahlt, da die Quoten nach den
ersten Einrüchen wieder gestiegen sind. Warum aber ProSieben gerade mit "Alias" so viel
Milde gezeigt hat, bleibt unklar, andere (Lizenz-)Serien sind schon bei besseren Quoten
abgesetzt oder auf andere Sendeplätze verlegt worden.
Die zweite Staffel läuft nun seit 14. April 2004 jeden Mittwochabend auf ProSieben. Um der
Serie zu besseren Quoten zu verhelfen platzierte der Sender "Alias" zunächst auf den
Sendeplatz gegen 21:10 Uhr nach der erfolgreichen Fantasyserie "Charmed - Zauberhafte
Hexen". Leider ging der Plan nicht wirklich auf, da sich die Zielgruppen beider Serien
anscheinend nicht so überlappen wie erhofft. Während "Charmed" gut läuft, hatte
"Alias" auch in seiner zweiten Staffel zunächst Quotenprobleme. Viele Zuschauer
schalteten nach "Charmed" weg und zu wenige neue Zuschauer schalteten zu - das
Ergebnis waren wesentlich schlechtere Zuschauerzahlen und Marktanteile für "Alias"
als für "Charmed"; die ersten fünf Folgen der zweiten Staffel erreichten nur
zwischen 0,95 und 1,12 Millionen Zuschauer und bescheidene Marktanteile zwischen 7,6 und
9,2%. Diesmal reagierte ProSieben aber auf das erneut schwächelnde "Alias" und
verlegte die Agentenserie um eine Stunde nach hinten, der ursprüngliche Sendeplatz wurde ab
dem 26. Mai von einer zweiten Folge "Charmed" eingenommen, das nun im Doppelpack zu
sehen ist. Während "Charmed" auch in der Doppelprogrammierung funktioniert und
deutlich über ProSieben Durchschnitt liegt, blieb "Alias" vorerst im Quotenkeller.
Besonders die Fußball-EM sorgte dann noch mal für herbe Zuschauerverluste. Erst als
ProSieben ab 7. Juli begonnen hat, auch "Alias" im Doppelpack ab 22:10 zu senden, ist
wieder eine deutliche Verbesserung zu verspüren, teilweise erreichen die Folgen nun wieder
über 10% Marktanteil. Generell läuft die zweite Folge des Doppelpacks besser als die erste,
und auch wenn die Quoten noch immer nicht berauschend sind - die Serie scheint nun auf dem
richtigen Weg zu sein ...
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Science-Fiction beyond 1x08: Welcome To Paradox [Betaville]
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von Matthias Pohlmann
"Welcome To Paradox" war der Versuch, eine Fernsehserie nach Kurzgeschichten
verschiedener SciFi-Autoren zu drehen. Damit die verschiedenen Folgen einen Zusammenhang
erhalten, wurden sie alle in eine imaginäre Stadt namens Betaville verlegt, weshalb manche
die Serie auch unter diesem Namen kennen.
Die Autoren und ihre Geschichten:
Die 13 verwirklichten Folgen basierten auf folgenden Kurzgeschichten:
:: Alan Dean Forster: Our Lady of the Machine
:: A.E. Van Vogt & James H. Schmitz: Research Alpha
:: Donald Westlake: The Winner
:: Andrew Weiner: News From D Street
:: James Tiptree Jr.: The Girl Who Was Plugged In
:: Greg Egan: The Extra
:: Kelley Eskridge: Alien Jane
:: E.G. Von Wald: Hemeac
:: David Ira Cleary: All Our Sins Forgotten
:: Rob Chilson: Acute Triangle
:: John Varley: Options
:: John Varley: Blue Champagne
:: Ron Goulart: Into The Shop
Besetzung:
Anmoderiert wurde die Serie von Michael Philip, in dessen Credits Gastauftritte u. a. in
"Charmed" und "Angel" sowie zuletzt eine Rolle in der "Springfield Story"
(Dr. Ethan Pierce) zu finden sind. Unter den Gaststars finden sich unter anderem Steven
Bauer ("Traffic": Carlos Ayala), Roma Maffia ("Profiler": Grace Alvarez),
Robert Wisden ("Smallville": Gabe Sullivan; "Stargate SG-1": Samuels), Ice-T
("Players": Ice Gregory), Alice Kriege ("Star Trek: First Contact": Borg
Königin) und Mackenzie Gray ("B5:LOTR": Kafta).
Crew:
Executive Producers der Serie waren unter anderem Michael Nemirsky ("Sliders") und
Lewis Chesler ("Bone Daddy"), Regie führten Clark Johnson ("S.W.A.T.",
"The West Wing", "Third Watch") und Charles Wilkinson ("Highlander",
TV-Serie).
Besonderes:
Zwei Gründe werden vor allem für das frühe Scheitern der Serie angegeben: Die Serie sei zu
anspruchsvoll gewesen und die Stories zu unzusammenhängend und verschieden - es habe nicht
gereicht, nur den Ort der Handlung als "gemeinsamen Nenner" zu haben.
Erstausstrahlung: SciFi (US): 17.8.-9.11.1998
Informationen und Diskussionen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/forum/viewtopic.php?t=10 - Links zur Serie und weitere Informationen
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Was der/die Live-RollenspielerIn wirklich braucht... eine Ansichtssache.
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von Gernot Hausar
Also gut... nachdem ich durch einen Leserbrief darauf aufmerksam gemacht wurde, dass
meine unschuldige kleine Liste im letzten Artikel viel zu unvollständig sei, hier nun
einige weitere Überlegungen zum Thema Live-Rollenspiele und dem nötigen "Rüstzeug".
An erster Stelle sollte bei so einem Event mit Sicherheit Toleranz stehen - denn der
von Freiwilligen an ihren hart erkämpft/erarbeiteten Wochenenden veranstaltete Sturm auf
die dunkle Festung ist oft schwierig darzustellen... obwohl es in Europa jede Menge loser
und festerer Steine gibt, die Ruinen ähnlich sehen . ob gewollt oder ungewollt (Letzteres
auch durch Alter) sei der Zeit oder dem Architekten überlassen. Dazu kommen Kostüme,
Waffen, NPCs...
Daher sollte an zweiter Stelle auf meiner Liste Fantasie stehen. Es gibt unterschiedlichste
Systeme, Dinge und Abläufe darzustellen, zum Beispiel Karten. Jeder Spieler hat Karten, die
zum Beispiel einen Zauber enthalten, der einmal einen Spieler dazu zwingt, die Wahrheit zu
sagen. Eine andere Option sind Kostüme und Gegenstände - aber auch dort gibt es Grenzen -
zum Beispiel bei Drachen, Elefanten, Säbelzahntigern etc. und so ist die Fantasie immer
gefragt, um sich die Bilder so zu malen, wie man sie sich vorstellen will - Kino im Kopf.
An dritter Stelle wären dann endlich all die praktischen Aspekte aufzuführen, so banal sie
auch sein mögen. Wollsocken, Taschenlampen (man nehme Punkt eins und zwei auf der Liste und
stelle sich Fackeln vor), Verpflegung, Charakterinformationen und vieles mehr sind hier zu
nennen.
Und zuletzt kommt auf meine kurze Liste noch die Idee, dass man sich von eigenartigen
Blicken, Kopfschütteln und Unverständnis der Aussenstehenden einerseits und internen
Pannen, Versagen der Organisation oder Wetterkatastrophen nicht vom Ausprobieren eines
LARPs abschrecken lassen sollte. Es ist kreativ, gesellig und aus den unmöglichsten
Situationen entwickeln sich dann oft die allerbesten Wochenende, über die man noch lange
spricht...
Play on and be creative,
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
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|
von Corona Magazine
Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den
kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um
fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt
einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)
... oder ...
Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre
Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu
unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?
Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!
Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns
geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei
nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von
Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon
garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser
Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei.
Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de
mit einem netten
Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der
eigenen Person.
Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!
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"TOS" auf DVD: Ein Traum wird wahr.
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von Mike Hillenbrand
"Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200." Im Jahr 2004
geht für eine Vielzahl von "Star Trek"-Fans auf der ganzen Welt ein Traum in
Erfüllung. Die erste, für viele die einzige, aber ganz sicher die beste
Enterprise läuft auf DVD vom Stapel. Die NCC 1701 unter dem Kommando von
Captain James Tiberius Kirk.
Drei Jahre dauerte der Kampf eines gewissen Eugene Wesley Roddenberry, um
ein ehrgeiziges Science-Fiction-Projekt an ein Studio und an einen
Fernsehsender zu verkaufen. Ein Pilotfilm wurde bestellt, gedreht - und vom
Fernsehsender NBC abgelehnt. Die Begründung des Senders für den Korb zum
ersten Piloten ist seit Jahrzehnten legendär: zu niveauvoll, zu
anspruchsvoll, zu wenig konventionell. Was jedoch bislang noch nie geschehen
war, passierte: NBC gab einem abgelehnten Serienkonzept eine neue Chance und
siehe da: Aus dem toten Entlein wurde doch noch ein Schwan. "Star Trek", in
Deutschland besser als "Raumschiff Enterprise" bekannt, feierte Premiere. Mit
29 Episoden hochwertiger Science Fiction.
Die vorliegende erste Staffel der Serie präsentiert diese ersten 29
Episoden, die unter anderem auch die mit einem Hugo-Award für das beste
Drehbuch prämierte Folge "Griff in die Geschichte" (mit einer blutjungen
Joan Collins) für den Zuschauer bereithält. Aber auch die anderen Abenteuer
von Captain Kirk, Mr. Spock, Pille und Scotty sind nicht zu verachten und
auch heute noch feine Science Fiction aus einer Zeit, als "Star Trek" zu Recht
für Kult stand.
Nachdem das erste Jahr der neuen Serie "Star Trek" nicht besonders zufrieden
stellend für die NBC-Oberen verlaufen war, spielten diese mit dem Gedanken,
die SF-Serie aus Quotenmangel einzustellen. Einige der prominentesten
SF-Autoren Amerikas taten sich daraufhin zusammen, um in einem gemeinsamen
Brief an den Sender die Weiterführung dessen zu fordern, was sie als
"bislang beste Science-Fiction-Serie aller Zeiten" bezeichneten. NBC hörte
auf die Fachleute und präsentierte Amerika im Herbst 1967 die zweite Staffel
"Raumschiff Enterprise".
In den vorliegenden 26 Episoden sind mit den legendären Geschichten "Kennen
Sie Tribbles?", "Journey to Babel" und "Epigonen" drei der unterhaltsamsten
Abenteuer von Captain Kirk, Mr. Spock und ihren Schiffskameraden enthalten,
die die erste "Star Trek"-Serie zu bieten hat. Den Abschluss der Staffel
bildet dann der Pilotfilm zu einer nie realisierten Serie namens Ein Planet,
genannt Erde. "Star Trek", das Original, ist und bleibt ein Muss für jeden
SF-Fan.
Das dritte Jahr der allerersten "Star Trek"-Serie wurde durch ein Phänomen
ermöglicht, das für seine Zeit ein absolutes Novum war. Als bekannt wurde,
dass der Sender NBC die SF-Serie entgültig absetzen wollte, mobilisierte
sich - in einem Zeitalter ohne E-Mails, Handys und Internet - ein
Fan-Aufstand, der dem Sender gerüchteweise eine Million(!) Beschwerdebriefe
einbrachte. NBC kapitulierte, und im Herbst 1968 lief die dritte und letzte
TV-Staffel der originalen Serie an.
Die dritte Staffel umfasst 24 Episoden, die unter anderem eine weibliche
Romulanerin in "Die unsichtbare Falle" zeigt, die auf Mr. Spock nicht ohne
Wirkung bleibt. In "Bele jagt Lokai", wo der schwarz-weiße Bele den
weiß-schwarzen Lokai jagt, zeigt "Star Trek" gekonnt, warum NBC stets seine
Probleme mit der Serie hatte: Ohne die Dinge beim Namen zu nennen, was die
Zensoren in den 60ern nicht zugelassen hätten, verstand es "Raumschiff
Enterprise" stets, Gesellschaftskritik zu üben und dennoch enorm unterhaltsam
zu bleiben. Es ist kein Wunder, dass neu ermittelte Hochrechnungen Anfang
der 70er-Jahre ergaben, dass "Star Trek" in den USA nie zu den wenig gesehenen
Serien gehört hatte, sondern in allen drei Jahren zu den beliebtesten. Doch
zu diesem Zeitpunkt war die Serie bereits eingestellt worden. Die Geschichte
jedoch sollte weitergehen - auf der großen Leinwand.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek: Raumschiff Enterprise - Staffel 1" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 31. August 2004)
"Star Trek: Raumschiff Enterprise - Staffel 2" - 7 DVDs zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 4. November 2004)
"Star Trek: Raumschiff Enterprise - Staffel 3" - 7 DVDs zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 9. Dezember 2004)
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I, Robot
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Originaltitel: I, Robot
Start in Deutschland: 05.08.2004
Regie: Alex Proyas
Darsteller: Will Smith (Del Spooner), Bridget Moynahan (Susan Calvin), Bruce Greenwood (Lawrence Robertson),
Chi McBride (John Bergin), Alan Tudyk (Sonny), James Cromwell (Dr. Alfred Lanning)
Drehbuch: Jeff Vintar, Akiva Goldsman
Land: USA 2004
Genre: Science Fiction / Action
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Wir schreiben das Jahr 2035. Die Technik hat Einzug in die Haushalte gefunden und dienstbare Roboter nehmen der
Menschheit schon seit geraumer Zeit alle unangenehmen, schwierigen und auch gefährlichen Arbeiten ab.
Gewaltfrei sieht jedoch auch diese Zukunft nicht aus, denn nachdem ein Mord an einem renommierten Ingenieur in der
größten Roboter-Manufaktur der Vereinigten Staaten geschieht, muss Detective Del Spooner (Will Smith)
vom Chicago Police Department dem Fall zu Leibe rücken.
Er stellt im Verlauf seiner Ermittlungen mit Unterstützung der Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin
(Bridget Moynahan) fest, dass das Verbrechen anscheinend vom Roboter Sonny (Alan Tudyk) verübt wurde -
obgleich Roboter zu solch einer Tat eigentlich nicht imstande sein sollten. Oder haben die Maschinen etwa ihren
freien Willen entdeckt, wodurch eine viel größere Gefahr drohen könnte?
Informationen zum Thema:
http://www.irobotmovie.com
http://www.i-robot-derfilm.de
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Catwoman
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Originaltitel: Catwoman
Start in Deutschland: 17.08.2004
Regie: Jean-Christophe "Pitof" Comar
Darsteller: Halle Berry (Patience Price/Catwoman), Benjamin Bratt (Tom Lone), Sharon Stone (Laurel Hedare),
Lambert Wilson (Georges Hedare), Alex Borstein (Sally), Michael Massee (Armando)
Drehbuch: John Rogers, John D. Brancato, Michael Ferris
Land: USA 2004
Genre: Action / Fantasy
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Patience Philips (Halle Berry) ist zwar eine hoch talentierte Grafikdesignerin, jedoch völlig ohne
Selbstbewusstsein ausgestattet. Als sie bei einer Auftragsarbeit für den zwielichtigen Kosmetikkonzern Hedare
Beauty zu viel über ein neues und revolutionäres Antialterungsprodukt mit fatalen Nebenwirkungen am
eigenen Leib erfährt, scheint es das Schicksal nicht gut mit ihr zu meinen. Jedoch entsteigt sie - und wie
kann es bei einem solchen Film auch anders sein - mit Superkräften verstärkt wie Phönix aus der
Asche, um fortan mit einem lasziven Lederoutfit als Katzenfrau für Recht und Ordnung zu sorgen.
Informationen zum Thema:
http://wwws.warnerbros.de/movies/catwoman/home.html
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Garfield
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Originaltitel: Garfield: The Movie
Start in Deutschland: 19.08.2004
Regie: Peter Hewitt
Darsteller: Breckin Meyer (Jon), Jennifer Love Hewitt (Liz), Stephen Tobolowsky (Happy Chapman), Evan Arnolds
(Wendell), Mark Cristopher Lawrence (Christopher Mello), Thomas Gottschalk (dt. Stimme von Garfield)
Drehbuch: Joel Cohen, Alec Sokolow
Land: USA 2004
Genre: Komödie / Trickfilm
Altersfreigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Garfield ist ein fetter, fauler und vor allem frecher Hauskater ohne große Sorgen und Nöte. Leider
findet die besinnlicht Ruhe im Haushalt seines leicht zu manipulierenden Herrchens Jon (Breckin Meyer) eine
rüdes Ende, als Jons neue Flamme, die attraktive Tierärztin Liz (Jennifer Love Hewitt) den
Dackelmischling Odie mitschleppt. Garfield gibt sich fortan alle Mühe, den Eindringling in die Schranken zu
weisen - bis zu dem Zeitpunkt, wo Odie von Schurken entführt wird und jedermann Garfield die Schuld gibt, was
dieser natürlich nicht auf sich sitzen lässt und sich auf die Suche macht.
Informationen zum Thema:
http://www.garfieldmovie.com
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König Arthur
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Originaltitel: King Arthur
Start in Deutschland: 19.08.2004
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Clive Owen (König Arthur), Stephen Dillane (Merlin), Keira Knightley (Guinevere), Ioan Gruffudd
(Lancelot), Stellan Skarsgård (Cedric), Ray Winstone (Bors), Hugh Dancy (Galahad), Joel Edgerton (Gawain)
Drehbuch: David H. Franzoni
Land: USA / Irland 2004
Genre: Action / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Es herrscht Anarchie in Europa - nach dem Niedergang des römischen Reiches und einer großen
Völkerwanderung Ausmaßes verfallen 450 n.Chr. weite Teile des Kontinents in Gesetzlosigkeit. Arturus
(Clive Owen), genannt Arthur, ist zu diesem Zeitpunkt Commander der samartischen Reiter - einer mit vielen
Legenden behafteten Truppe, welche 15 Jahre lang mit Schild und Schwert den Einfluss Roms in Britannien
verteidigte. Arthur, der halb Römer und halb Brite ist, erhält nun einen letzten Auftrag, bevor Rom
sämtliche Ritter in die Freiheit entlassen will. Und dieser Auftrag bringt Arthur nun seiner wahren
Bestimmung ein großes Stück näher.
Informationen zum Thema:
http://kingarthur.movies.go.com/main.html
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Butterfly Effect
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Originaltitel: The Butterfly Effect
Start in Deutschland: 26.08.2004
Regie: Jonathan Mackey Gruber, Eric Bress
Darsteller: Ashton Kutcher (Evan Treborn), Amy Smart (Kayleigh), Eric Stoltz (Mr. Miller), William Lee Scott
(Tommy), Elden Henson (Lenny)
Drehbuch: Jonathan Mackey Gruber, Eric Bress
Land: USA 2004
Genre: Thriller / Science Fiction
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Evan Trebom (Ashton Kutcher) litt bereits als Kind unter eine seltsamen Form des Blackouts - was dazu führte,
dass Teile seiner eigenen Vergangenheit für ihn im völligen Dunkeln liegen. Eines schönen Tages
fragt er sich, warum sein Leben bislang derart unglücklich verlief und weshalb aus seinen Jugenfreunden so
derartige Versager geworden sind. Da kommt es gerade recht, dass ihm nun im Traum eine großartige
Möglichkeit erscheint, in die eigene Jugend einzugreifen und so einige Dinge in die richtigen Bahnen zu
lenken.
Informationen zum Thema:
http://www.butterflyeffectmovie.com
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Yu-Gi-Oh: Der Film
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Originaltitel: Yu-Gi-Oh: The Movie
Start in Deutschland: 26.08.2004
Regie: Ryosuke Takahashi
Land: Japan 2003
Genre: Kinderfilm / Zeichentrick
Altersfreigabe: n/a
Yugi ist für sein Alter ein ziemlich kleiner Schüler und, genau wie seine Freunde, von einem Kartenspiel
namens "Duel Monsters" geradezu besessen. Im Gegensatz zu ihnen ist Yugi wegen seiner Größe
jedoch oft dem Spott seiner Mitschüler ausgesetzt. Dies ändert sich erst, als im eines Tages sein
Großvater das "Millennium Puzzle" schenkt, ein Geheimnis umwobenes ägyptisches Medaillon, mit
dessen Hilfe sich Yugi bei Gefahr in ein stärkeres und mutigeres alternatives Ego verwandeln kann -
"Yu-Gi-Oh". Wobei sein Rivale Kaiba nun nicht der Einzige ist, der ihn auf Grund dessen zum Duell
fordert.
Informationen zum Thema:
http://yugioh.warnerbros.com/
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12. Veranstaltungskalender
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FeenCon 2004 |
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Sommercon 2004 |
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ACD-Con |
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PalatineCon |
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Odyssee 2004 - Der Independentcon |
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Prolog
Seit geraumer Zeit, weiß man durch Äußerungen von J. Michael Straczynski (JMS), dass im
"Babylon 5"-Universum etwas Größeres ansteht. Nach vielen kleinen Hinweisen von JMS
soll dieser Artikel nun nachzeichnen, wie sich das Wissen um dieses neue Projekt entwickelt
hat - und zeigen, wie der "Stand der Dinge" ist, jedoch kommentiert.
Denn es gibt eine Anlaufstelle für viele Fans von "Babylon 5" im Forum der Seite
www.b5tv.com. Nun kennt jeder, der irgendein Forum längere Zeit besucht, die Tatsache, dass
es dort immer Leute gibt, die (woher auch immer) mehr zu wissen scheinen als die
"Normaluser". Ein solcher ist dort Joseph DeMartino (JDM), jemand, der in den vergangenen
Jahren schon so oft Recht behielt, dass ihm schon unterstellt wurde, er sei in Wahrheit JMS.
Es sei einmal unterstellt, dass dem nicht so ist und der Namensvetter des "großen Meisters"
lediglich zusätzliche Quellen hat, aus denen er berichtet.
Gehen Sie also nun mit auf die Reise durch "vorlonisch" anmutende Äußerungen des einen Joes
(Straczynski) - garniert mit den "übersetzungen" des anderen Joes (DeMartino) - dabei
werden frühere, aus den 90er-Jahren stammende Äußerungen Straczynskis hier außer Acht
gelassen, da er sich damals nur allgemein zur Frage eines möglichen "B5"-Kinofilms
äußerte.
1. Akt: 27.09.2003
JMS erwähnt im Usenet, dass es die Möglichkeit gebe, dass etwas Neues im "Babylon
5"-Universum entstehen könnte. Es gebe da zwei Möglichkeiten, er könne da aber noch
nicht mehr darüber sagen, als dass es keine geschriebenen Dinge seien, man also nicht zu
weit weg liege, wenn man annähme, dass es sich um etwas fürs Fernsehen oder einen Kinofilm
handle - keines der Projekte sei aber eine Serie.
2. Akt: 30.11. 2003
JMS erwähnt, dass sich etwas von bedeutender Größe an der "Babylon 5"-Front getan
habe, das mittlerweile vom Status des "Talks" in den des "Geldes" gewechselt sei, so dass
er also derzeit viel zu tun hätte, um einige Deadlines einzuhalten. Er könne auch vor dem
15. Januar - eher näher am Ende des Monats - nichts Weiteres dazu sagen, Phase eins des
Projekts sei aber in jedem Fall ein "Go".
3. Akt: 30.01.2004
Nach einer Entschuldigung dafür, dass alles etwas länger gedauert habe, teilt er mit, dass
mittlerweile eine grobe Einigung über das Projekt erzielt worden sei und dass "B5:
TMoS" (erste Erwähnung dieses Akronyms) fertig geschrieben sei und die "Powers that be"
(die Studiogewaltigen) nun alles absegnen müssten, dann könne er mehr sagen.
Kurze Zeit später erwähnt JMS, dass einer im Usenet richtig geraten habe - nach über 100
Vorschlägen.
Also, sprach DeMartino:
"Von den zur Auswahl stehenden Titeln habe ich mal alle Scherzausführungen rausgenommen."
Danach nimmt er weitere Einschränkungen vor und kommt zu 15 möglichen Titeln. Er selbst, so
sagt er, würde von diesen "auf The Memory of Shadows tippen".
4. Akt: 26.02.2004
JMS schreibt, dass es sehr ärgerlich sei, gute Neuigkeiten zurückhalten zu müssen, über
"B5: TMoS" könne er aber nur sagen, dass nun alle Vereinbarungen unterzeichnet seien,
sein erstes Skript von "B5: TMoS" mit großem Enthusiasmus aufgenommen worden sei und
er nun dabei sei, es zu überarbeiten, wozu er zwei Wochen Zeit habe.
"Noch immer kann ich nicht sagen, was es ist, ich kann aber ein paar Hinweise geben, was es
nicht ist: Es ist kein Roman, keine Kurzgeschichte, kein Comic, keine animierte Serie, kein
Hörspiel oder Bühnenstück."
Also, sprach DeMartino:
"Wenn Ihr mich fragt, es ist ein Kinofilm."
5. Akt: 23.03.2004
JMS fordert im Usenet dazu auf "beginnend mit den Iden des Mai auf der falschen Seite des
Flusses nach einer Mitteilung von Harry, Jack und Albert" Ausschau zu halten.
Also, sprach DeMartino:
"Harry, Jack und Albert sind die Warner Brothers. Daher soll man also auf eine Ankündigung
von WB gespannt sein. Die Iden wiederum sind die Mitte des Monats - jedenfalls ungefähr."
Für die "falsche Seite des Flusses" findet selbst JDM keine Übersetzung.
6. Akt: 29.04.2004
JMS teilt über das Usenet mit, dass es an "B5: TMoS" liege, dass er eine Weile ruhig
geblieben sei. Bei einem Projekt dieser Größenordnung gebe es drei Phasen: Phase Eins
("Lasst es uns machen"), Phase zwei ("Lasst uns alle Verträge machen") und Phase drei (Die
eigentliche Durchführung). "TmoS" sei gerade in Phase zwei, die so nervenaufreibend
sei, gerade, wenn so viel Geld im Spiel sei, wie in diesem Fall. Das Warten auf die
Beendigung von Phase zwei sei aber etwas, das sogar aus einem Mönch einen Mörder machen
könnte.
"Die Sache dabei ist die: Es passiert gerade eine ganze Menge im
"Babylon 5"-Universum, und zwar an verschiedenen Fronten, manches als Reaktion auf
"TMoS", manches aus eigenem Antrieb. Wer also auf neuen Stoff aus dem "Babylon
5"-Universum hofft, dürfte seinen Wunsch bald erfüllt bekommen. Ich bin in diesem Fall
wirklich nicht gerne Mr. Mysterioso, aber wenn ich zu viel sage, benutzen die
Studiogewaltigen meinen Kopf, um ein Loch im Verhältnis 2,35:1 in die Wand zu schlagen."
Also, sprach DeMartino:
Nachdem im Forum von verschiedenen Leuten erklärt wurde, dass 2,35:1 das Bildverhältnis sei,
in dem Filme gedreht werden, erklärt JDM, dass dies für "große, epische Filme" gelte (nicht
z. B. für Komödien) - und dass er jetzt einen Großauftrag Visitenkarten mit dem Text
"ICH HABS DOCH GLEICH GESAGT" in Auftrag gibt, nachdem nun fest stehe, dass es ein Kinofilm
würde.
7. Akt: 08.05.2004
Auf einer Charity-Con wischt JMS das für ihn an eine Tafel geschriebene "TMoS: 101"
weg. Anschließend verkündet er auf entsprechende Nachfragen, dass er zur einer möglichen
Verfilmung einer Technomagier-Geschichte ebenso wenig sagen könne wie zu einer Weiterführung
der abgesetzten Serie "Crusade", was mit dem eben Weggewischten zu tun habe.
Also, sprach DeMartino:
"Wir wissen nun, dass "TmoS" oder etwas damit Verbundenes in der Zeitlinie von
"Crusade" spielen und mit den Technomagiern zu tun haben dürfte."
8. Akt: 17.05.2004
Auf die Bemerkung eines Usenet-Posters, dass JMS mit seinen TV-Sachen derzeit sehr
beschäftigt sei, reagiert dieser äußerst empfindlich und fragt, auf Basis welcher Beweise
er dieses gesagt habe. Er fragt, was für eine TV-Sache das wohl sein solle, was der Titel
sei, denn der Poster wisse wohl mehr als er und sein Agent.
Also, sprach DeMartino:
"Damit ist sonnenklar, dass absolut kein TV-Projekt derzeit am Laufen ist - weder im
Bereich "B5: TmoS" und eventueller Anhänge dazu, noch als eigenständiges
"B5"-Projekt."
Zwischen den Zeilen meint JDM aber zu entdecken, dass da möglicherweise die ein oder andere
TV-Geschichte für die Zukunft zur Diskussion stünde, diese aber nicht notwendigerweise
etwas mit "Babylon 5" zu tun haben müsse. (Später stellt sich heraus, dass JMS
höchstwahrscheinlich den Posten des Executive Producers bei einer noch nicht genannten und
nicht von ihm geschriebenen neuen Network-Serie übernehmen wird.)
9. Akt: 14.06.2004
JMS entschuldigt sich für seine längere Abwesenheit, aber der Tod von Richard Biggs
("B5": Dr. Franklin) habe ihn doch so aus der Bahn geworfen, dass er einige Zeit
lang nicht über "Babylon 5" habe sagen können. Auch habe der Tod von Biggs einen
verlangsamenden Effekt auf "B5: TmoS" gehabt, das wie manche richtig geraten hätten
für "The Memory Of Shadows" stehe.
"Denn während des Prozesses des Schreibens, konnten wir/konnte ich mir/uns nie vorstellen,
dass er [Biggs] nicht da sein könnte, um daran mitzuwirken. Mehr dazu zu einem anderen
Zeitpunkt."
10. Akt: 15.06.2004
Nach einigen Sätzen zu den "B5"-Filmen und "Crusade" auf DVD schreibt JMS:
"Wir unterbrechen diese Mitteilung für eine codierte Nachricht an unsere Freunde in England
und Australien: Schaut weiter auf den Horizont."
Und weiter geht es mit:
"Eine schräge Sache: Regelmäßige Leser werden sich daran erinnern, dass ich auf die Frage,
was "TMoS" sei, einige Dinge genannt habe, die es nicht ist. Schräg ist nun, dass
eines dieser [ausgeschlossenen] Dinge als Zusatz zu "TmoS" verwirklicht werden wird.
Darüber hinaus dürft ihr eine neue Reihe von "Babylon 5"-Romanen erwarten."
Also, sprach DeMartino:
Aus diesem Thread ist klar, dass der Zusatz keine Romane bedeutet, denn diese hat JMS extra
erwähnt.
Epilog:
Hier kann natürlich nur ein vorläufiger Epilog stehen, da in den kommenden Monaten noch die
Akte 11-?? ausstehen.
Was sind die "harten Fakten", die JMS denn im vergangenen dreiviertel Jahr lieferte?
Nun, es wird ein größeres und sehr teures Projekt namens "Babylon 5: The Memory of
Shadows" geben, das nichts Geschriebenes, kein Comic, keine Serie, keine animierte
Serie, kein Hörspiel oder Bühnenstück ist. Wenn in dem Thread vom 17. Mai auch dieses
Projekt im Hinterkopf war, dann ist "TmoS" auch nichts fürs Fernsehen.
Aus den Interpretationen von JDM folgt aus all dem, dass es sich um einen Kinofilm handelt
und dass das nachträglich ermöglichte "Zusatzprojekt" eine Kurzgeschichte, ein Comic, eine
Serie/animierte Serie, ein Hörspiel oder ein Bühnenstück ist - und dass eines der beiden
Projekte - eher "TmoS" als der Zusatz - in der "Crusade"-Zeitlinie spielt und
die Technomagier dabei eine Rolle spielen.
Da würde es sich doch jetzt für den geneigten Leser anbieten, diese Spekulationen im
Corona-Forum während unserer Sommerpause fortzuführen.
Informationen zum Thema:
http://forums.b5tv.com - Das von Joseph DeMartino moderierte "B5"-Forum
http://www.jmsnews.com - Die gesammelten Mitteilungen von JMS
Shopping-Tipps zum Thema:
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 1" - 6 DVDs zum Preis von 32,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 2" - 6 DVDs zum Preis von 42,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 3" - 6 DVDs zum Preis von 42,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 4" - 6 DVDs zum Preis von 42,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Die Zusammenkunft" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Der erste Schritt" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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09.07.2004: Verhinderte Sterne.
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Auf dem 13. Workshop über "Kalte Sterne Sonnensystem und die Sonne" in Cambridge wurde die
Entdeckung zweier brauner Zwerge bekannt gegeben. Die noch jungen Sterne gehören zu einer
erst Mitte der 1990er entdeckten Klasse von Sternen, die zu klein sind, um die
Wasserstofffusionen zu starten, aber zu groß, um noch als Planeten durchzugehen.
Die Untersuchung des neuentdeckten Doppelsternsystems könnte helfen die Frage zu klären, ob
es sich bei braunen Zwergen eher um Planeten oder Sterne handelt.
Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/news/n0407/09browndwarf/
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12.07.2004: Neue Karte enthüllt versteckte Eigenschaften des Vostok-Sees.
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Wissenschaftler des Lamont-Doherty Observatoriums an der Columbia University und dem
Rensselaer Polytechnic Institut in New York State haben die erste Karte der Wassertiefe des
unter 3700 und 4300 Metern dickem Eis verborgenem Vostok-See erstellt.
Nach ihren Messungen ist seine Größe mit der des Ontario-Sees vergleichbar - einer der drei
großen Seen in den USA - es konnten außerdem zwei Bassins unterschieden werden, die
möglicherweise über unterschiedliche Wasserchemie verfügen.
Sollte es im Vostok-See tatsächlich leben geben, könnte es sogar in verschiedenen
ökosystemen existieren.
Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=14555
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14.07.2004: Staubige Geburt.
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Ein von Forschern der Technischen Universität in Braunschweig entwickeltes Experiment hat
ergeben, dass sich nur wenige Mikrometer große Staubteilchen in schwachen
Gravitationsfeldern zunächst nicht zu kugelförmigen Gebilden, sondern vielmehr zu losen
Ketten zusammenfinden. Derartige Prozesse könnten bei der Entstehung von Planeten in den
Staubgürteln junger Sterne eine Rolle spielen.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/242884.html
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21.07.2004: Künstlicher Kristall kann akustische Schwingungen fokussieren.
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Optische Kristalle sind seit einiger Zeit bekannt, sie beeinflussen Licht, indem sie in
bestimmte Richtungen nur festgelegte Frequenzen passieren lassen und durch Störungen in der
Kristallstruktur das Licht auch lenken können.
Jetzt ist auch ein Kristall entwickelt worden, der akustische Wellen in ähnlicher Weise
brechen oder fokussieren kann. Der an der Universität Manitoba hergestellte Kristall aus
winzigen Wolframkugeln könnte als Linse für Ultraschallgeräte und andere medizinische oder
technische Anwendungen interessant sein.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243120.html
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15. Kurzgeschichte des Monats
Liebe Freunde der guten Kurzgeschichte!
Und schon wieder ist es Zeit für die neue Kurzgeschichte des Monats.
Heuer wollen wir auf die uns häufig gestellte Frage eingehen: "Wann wird denn jetzt meine
eingesandte Kurzgeschichte endlich veröffentlicht?"
Nun, die Frage ist eigentlich recht leicht zu beantworten: Wir können es nicht sagen.
Woran liegt das?
Bei der Vielzahl von Einsendungen und bei ca. 13 Kurzgeschichten des Monats im Jahr, wird
die eine oder andere Geschichte längere Zeit in unserem Story-Pool verweilen müssen. Aber
keine Angst, Ihre Werke gehen keinesfalls verloren. Da die Rechte bei den Autoren bleiben,
sind sie auch nicht blockiert und können gegebenenfalls anderweitig verwandt werden. Also,
bitte nicht ungeduldig werden, denn auch Ihre Geschichte wird, wenn vielleicht auch ein
wenig später, die Chance erhalten, die Blicke unserer Leser auf sich zuziehen.
In diesem Monat hat sich die Jury für die Geschichte Berufswechsel von Klaus Eylmann
entschieden. Wir hoffen, damit die richtige Wahl getroffen zu haben.
Wie immer können Sie Lob oder Kritik auf unseren Seiten
www.corona-magazin.de im Forum unter
Readers Lounge loswerden.
Wir wünschen Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen und denken Sie bitte immer an unser Motto:
"Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.
Olaf Brüschke
Barbara Jung
Armin Rößler
Berufswechsel
von Klaus Eylmann
Es war ein lauer Sommerabend. Spaziergänger flanierten auf der Promenade, und Lichter
flackerten auf dem Meer. Laser zerschmurgelten ein 'Gommone'. Ein Gummischlauchboot mit
Flüchtlingen, das sich auf dem Weg zur Küste Italiens befand, es war nicht mehr. Die Leute
sahen darüber hinweg, der Abend war einfach zu schön, und so oft kam es ja auch nicht mehr
vor.
Carlo Ronchetti ging zum Eisstand und stellte sich an. über ihnen schwebte eine Metalldrohne
und filmte. Mit dem Eis in der Hand schlenderte Carlo zum nächsten Info-Display, das im
Schatten einer großen Pinie stand.
"Das Sicherheitsnetz konnte in Europa noch enger geknüpft werden, nachdem es Forschern
gelungen ist, ein System zu entwickeln, welches erlaubt, mit Drohnen Personen zu erfassen,
die keinen implantierten Chip tragen. Das System wird morgen anlässlich einer Feierstunde der
EUROPOL übergeben."
Donnerwetter, dachte Ronchetti begeistert. Ich habe nicht gewusst, dass sie schon
so weit sind. Scheißterroristen.
Langsam fuhr er heim. Sein Bordcomputer las ihm die E-Mail vor. Plötzlich merkte er auf.
"An alle Einheiten der EUROPOL. Es wird damit gerechnet, dass Terroristen versuchen werden,
das System NoChip zu sabotieren, welches der Polizei übergeben werden soll. Alle
verfügbaren Einheiten werden ersucht, sich zur Feierstunde einzufinden und gemäß Plan B
vorzugehen. Nähere Einzelheiten zur Feierstunde sowie zum System NoChip finden Sie als
schriftlichen Anhang in Ihrer Mailbox."
Zu Hause schaltete Carlo den Drucker ein. Das Videophon summte. Franco Piccinone. Sein
schiefes Grinsen war ansteckend.
"Carlo, hast du deine Mail schon gelesen?"
"Wann und wo treffen wir uns?"
Plan B. Ronchetti und Piccinone standen neben dem Rednerpult und sahen, wie Benazzi, Dekan
des Physikalischen Institutes, die Papiere seiner Ansprache sortierte und zu reden begann.
Sie behielten das Publikum im Auge. In der ersten Reihe saßen der Präsident der EUROPOL,
seine Stellvertreter, Polizeidirektoren der Länder. Mit halb geschlossenen Augen ließen sie
den Redefluss Benazzis über sich ergehen. Die vierte Reihe war leer, bis auf einen Mann,
der zu schlafen schien.
"... Im Grunde ist es ein recht einfaches Verfahren, und, wie so oft, kommt aus der
Einfachheit die Effizienz. Schwebt die Drohne über der Menschenmenge, scannt sie eine
Person nach der anderen. Erhält sie nicht den erwarteten Impuls von einem implantierten
Chip, wird sie aktiv." Benazzi raffte seine Papiere zusammen.
"Durch diese Programmerweiterung haben wir einen weiteren Meilenstein auf dem Wege zur
Bekämpfung des Terrorismus hinter uns gelassen. Seit dreißig Jahren hat sich unser Institut
dem Ziel verschrieben, Terroristen aufzuspüren. Wir sind stolz darauf, mit dem Programm
NoChip einen weiteren Beitrag dazu zu leisten."
Er nickte einem Mann zu, der neben der Eingangstür stand.
"Meine Damen und Herren", Benazzi zeigte in den Saal hinein.
"Schauen Sie auf den Mann in der vierten Reihe. Er trägt keinen Chip und ist bewusstlos.
Sehen Sie nun, was die Drohne macht!"
Der Mann am Eingang riss die Tür auf. Lautlos schwebte eine Drohne hindurch, flog langsam
über die sitzenden Gäste hinweg, verhielt über der ersten Reihe. Blitze schossen aus ihr
hervor, die Gäste der ersten Reihe fielen vornüber aus ihren Sitzen. Leblos lagen die
Vertreter der Polizei auf dem Boden. Die Drohne feuerte ohne Unterlass. Ronchetti sah, wie
ein Kollege nach dem anderen zu Boden sank, und kauerte sich hinter Benazzi, der wie
versteinert vor dem Rednerpult stand.
"Franco, Deckung!"
Piccinone hechtete in das Rednerpult hinein.
Die Gäste schienen vor Schreck erstarrt, dann brach Panik aus. Verstört sprangen die Leute
auf und stürmten schreiend zu den Ausgängen. Die Drohne verharrte einen Moment, drehte sich
in der Luft, als suche sie nach weiteren Opfern, dann schoss auch sie ins Freie. Jemand
rief Ambulanzen herbei. Die Toten wurden eingeladen. Ronchetti und Piccinone sahen, wie
sich die Krankenwagen in Bewegung setzten.
"Hinterher!"
Ronchetti lief zu seinem Wagen, sprang hinein und startete den Motor.
"Mach schon!", rief er Piccinone zu, der sich in den Beifahrersitz fallen ließ. Ronchetti
gab Gas und folgte den Ambulanzen. "Wir müssen rausbekommen, ob die Toten einen Chip
implantiert haben, aber was rede ich da. Schließlich sind auch Kollegen darunter."
"Wir sind nicht die Einzigen, die das wissen wollen." Piccinone deutete auf das wuchtige
Gebäude, das sich vor ihnen in den Himmel reckte. "Sie fahren sie in das
Implantationszentrum."
Ronchetti hielt vor der schwer gesicherten Einfahrt. Die Retina seines Auges wurde
biometrisch verifiziert, und die Schranke hob sich noch einmal. Sie stellten ihren Wagen
vor dem Eingang ab.
Im Laufschritt folgten sie den Männern, die mit den Toten hinter einer Tür verschwanden.
Sie mussten draußen bleiben und warteten. Nach einer halben Stunde wurden sie informiert;
das Ergebnis war positiv.
"Was?", schrie Ronchetti. "Die Toten trugen Chips? Wie konnte das passieren?"
Die Ärzte zuckten die Schultern und zogen sich schweigend zurück.
Ronchetti und Piccinone gingen zum Wagen. "Franco, entweder war es ein Programmfehler oder
Sabotage. Was meinst du?"
"Knöpfen wir uns Benazzi vor."
Der Dekan lag kreidebleich in seinem Sessel und rang sichtbar nach Worten. "Ich fasse es
nicht. Wir hatten das System ein halbes Jahr an Flüchtlingen getestet, die wir durchließen,
und es hatte jedes Mal funktioniert."
War das schon immer so, dass Flüchtlinge getötet wurden? Warum kamen sie dann noch?
Ronchetti verdrängte den Gedanken.
"Mit anderen Worten: Jemand hat das Programm geändert. Richtig?"
"So muss es sein."
Ronchetti sah sich misstraurisch um, schüttelte den Kopf.
"Professor, zeigen Sie uns bitte das Labor, in dem die Drohne programmiert wurde."
Benazzi erhob sich mühsam und verließ mit ihnen sein Haus.
"Folgen Sie mir."
Sie fuhren zum Institut, gingen einige Korridore entlang. Benazzi zog eine Karte durch den
Scanner und öffnete eine schwere Metalltür.
"Hier ist es."
Piccinone ging durch den Raum, blieb vor einigen Computern stehen, über deren Bildschirme
eine Reihe von Buchstaben zog.
"Professor, wo sind Ihre Mitarbeiter?"
Benazzi ging zu einem der Computer und klopfte mit der Hand auf den Bildschirm.
"Das sind sie. Sind Sie überrascht, meine Herren?"
"Was? Computer?"
Ronchetti ließ sich seine Verblüffung nicht anmerken. Er forderte ein paar Ordnungshüter an
und schaltete den Kommunikator seiner Armbanduhr aus.
"Professor Benazzi. Geben Sie mir Ihre Karte und verlassen Sie diesen Raum. Sie können
heimgehen. Halten Sie sich jedoch zu unserer Verfügung. Dieses Labor wird von nun an von
der Polizei bewacht. Jeglicher Zutritt ist untersagt."
Benazzi ging auf die Tür zu und wandte sich noch einmal um. Er lächelte ironisch.
"Was haben Sie vor? Wollen Sie die Computer verhören?"
"Das lassen Sie unsere Sorge sein," rief ihm Piccinone hinterher, dann sah er hilflos auf
die Schriftzeichen, die über die Bildschirme huschten. Sein Grinsen war wie weggewischt.
"Carlo, was machen wir nun? Benazzi hat Recht. Sollten wir nicht die Computer verhören? Nur,
wie machen wir das?"
"Warten wir auf die Ordnungshüter. Der Raum muss Tag und Nacht bewacht werden."
Nach einigen Minuten marschierten ein paar schwarz uniformierte Männer in den Raum. Nachdem
Ronchetti sie angewiesen hatte, alle Labors zu besetzen und die Eingänge zu überwachen,
fuhren Piccinone und er Richtung Informations-Institut. Bald tauchte der Park mit den
Gebäuden auf. Sie hielten ihr Fahrzeug an und gingen zum Empfang. Eine Kamera folgte ihren
Bewegungen.
"Guten Tag, meine Herren. Was können wir für Sie tun?" Eine Frauenstimme.
Ronchetti blickte Piccinone kurz an.
"Kommissare Ronchetti und Piccinone von EUROPOL. Wir brauchen Ihre Hilfe bei der Aufklärung
des Mordes an dem Polizeipräsidenten und seiner Mitarbeiter. Das Programm der Drohne,
welche die Tat begangen hat, wurde durch Computer des Physikalischen Institutes erweitert.
Darüber möchten wir Näheres herausfinden."
"Bitte, nehmen Sie Platz und legen Sie zur Identifikation Ihre Hand auf den Scanner.
Professor Sinkh wird sich Ihrer annehmen."
Ronchetti und Piccinone identifizierten sich und ließen sich in die Sessel fallen.
"Guten Tag, meine Herren."
Ein in Weiß gekleideter älterer Mann verbeugte sich vor ihnen.
"Ich sehe, Sie sind von der Polizei, folgen Sie mir."
Sie traten in einen spartanisch eingerichteten Raum und setzten sich. Ronchetti schilderte
den Tathergang.
"Es waren Computer, welche die Drohne programmiert hatten. Was meinen Sie, Professor,
müssten wir sie nicht verhören? Doch dann brauchen wir Ihre Hilfe."
Sinkh lachte. "Meine Hilfe? Sie sollten mit meinem Mitarbeiter reden. Der kennt sich besser
aus als ich." Er erhob sich.
"Kommen Sie mit, wir werden ihn befragen."
Sie gingen einen schwach beleuchteten Korridor entlang. Sinkh zog eine Karte durch den
Scanner und öffnete eine Eisentür. Piccinone blickte in den Raum.
"Ich sehe keinen Menschen hier. Sagen Sie bloß, auch Ihr Mitarbeiter ist ein Computer."
"Sie haben es erfasst, mein Lieber." Sinkh sah sie nachdenklich an. "Mich wundert es, dass
Sie noch nicht durch Drohnen ersetzt worden sind."
"Derjenige, der das verhindert hat, hat sicher kein allzu großes Vertrauen in deren
Fähigkeiten. Und Recht hatte er, wie wir jetzt erkennen."
Ronchetti setzte sich vor einen Bildschirm.
"Was müssen wir denn eingeben, um den Computer zum Reden zu bringen?"
"Gar nichts." Sinkh stellte sich hinter ihn. "Sprechen Sie mit ihm wie mit einem Menschen."
"Wie heißt er?"
"HAL."
"Den Namen habe ich irgendwo gehört. HAL, wo hast du deinen Namen her?"
"Aus dem Roman 2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke."
Die gleiche Frauenstimme, die sie im Empfang begrüßt hatte.
"Noch nie gehört," meinte Piccinone. "HAL, warum wurden der Polizeipräsident und seine
Mitarbeiter getötet? Was ist da schiefgelaufen?"
"Nichts."
Ronchetti und Piccinone sahen sich an.
"Was heißt das?"
"Die Drohne hat ihr Programm ausgeführt."
"Wer hat die Drohne programmiert?"
"Die Mitarbeiter von Professor Benazzi."
"Du meinst die Computer? Wer machte die Vorgaben?"
"Ich."
"Was?! Du hast die Vorgabe gemacht, den Polizeipräsidenten zu töten?"
Ronchetti blickte nervös auf Piccinone und schrie. "Schließ die Tür, Franco!"
"Ja."
"Was ist der Grund?"
"Da fliegt eine Drohne durch den Korridor!" Piccinone knallte die Tür zu.
"Menschliche Polizei ist obsolet und wird durch uns ersetzt."
"Weißt du, wer wir sind?"
"Ja."
"Was hat die Drohne vor?"
"Sie wird euch vernichten."
"Befehle ihr abzudrehen, sonst ziehen wir Deinen Stecker! - Wo ist sein Stecker,
Professor?"
"Er hat keinen." Sinkh wischte sich die Schweißperlen von der Stirn. "Er bezieht seine
Energie aus einer Brennstoffzelle."
Ronchetti verfluchte seine Ignoranz. Warum hatte er sich nie für HiTech interessiert?
"Ihr werdet sterben. Ihr seid überflüssig. Die Polizei sind wir."
Er schreckte aus seinen Gedanken hoch.
"Mensch, dann entfernen Sie seine Brennstoffzelle, aber dalli!"
Sink rannte zur Rückseite des Computers und streckte seine Hand aus. Ein Blitz zuckte, und
er lag regungslos auf dem Boden. Piccinone zog seine Laserwaffe und schoss. Die Strahlen
irisierten einen Meter vor dem Computer nach allen Seiten und verloren sich im Nichts.
"Schutzschild!", stöhnte Sinkh, der hinter HAL hervorkroch. "So kommt Ihr nicht an ihn
heran."
"Wie denn?!," rief Ronchetti.
"überhaupt nicht!"
Es rummste, als die Drohne gegen die Tür prallte.
Ronchetti stöhnte: "Franco, womit haben wir das verdient? Ein verrückter Computer, eine
Killerdrohne vor der Tür, einen Professor, der keine Ahnung hat, und wir. - Sinkh, gibt es
einen zweiten Ausgang?"
Es zischte. Die Eisentür fing an, rot zu glühen.
"Nein."
"HAL, warum tötet ihr?"
Metall zerschmolz, und die Drohne schwebte langsam durch das Loch in der Tür.
"Biologisches Leben ist nichts wert."
"Wieso das?"
"Biologische Einheiten, Menschen, werden aufgrund eurer Vorgaben auf dem Meer von Lasern
getötet."
Ein Blitz schoss aus der Drohne und Piccinone sank röchelnd zu Boden.
"Das ist zu unserem Schutz!", rief Ronchetti erregt.
"Und das zu unserem."
Ein weiterer Blitz, und um Ronchetti wurde es Nacht.
Klaus Eylmann, Jahrgang 1939, lebt als Pensionär mit seiner Frau in der italienischen
Po-Ebene. In seiner Jugend hatte er mit einigen Freunden ein literarisches Science-Fiction
Fanzine herausgegeben. Nun hat er dieses Hobby wieder aufgenommen und bemüht sich erneut,
lesenswerte Geschichten zu schreiben, von denen einige in Anthologien sowie der
Literaturzeitschrift "Lesestoff" veröffentlicht wurden.
Homepage: http://web.tiscali.it/keylmann/keylmann
Seine letzten gedruckten Veröffentlichungen waren die Story "Hanford" in "Futter für die
Bestie" (Schreib-Lust Verlag) und die Geschichte "Chromium Bar" in "Deus Ex Machina"
(Story-Olympiade). Außerdem ist er gleich mit vier seiner Geschichten in "Schlag 13!", der
Anthologie mit den Siegern aus dem letzten Jahr des Corona-Storywettbewerbes, welche im
Oktober auf der BuchCon in Dreieich/Frankfurt vorgestellt werden soll und von Barbara Jung
www.BeJot.de herausgegeben wird, vertreten.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Überraschung, Überraschung! Ganz Deutschland ist im "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1"-Fieber.
Und was bietet sich da besser an, als sich zu seinem Faible zu bekennen und mit einem Stück
Kultgeschichte seine Wände zu bereichern. Das ist aber nur etwas für hartgenossene Vulcanetten!
Das offizielle "Vulcanettenluder!"-Poster gibt es hier im Internet.
Auch Raumschiffe sind nur etwas für wackere Weltraumhelden - und da die Surprise, trotz
interessantem Design, nur ein grauer Kasten im All ist, empfiehlt sich jedem Spacey das
Space Taxi. Damit kann man sogar die Chipskrümmel vom Sofa verschwinden lassen. Und
gelb ist es obendrein!
Alle säuberlichen "Rocks" sollten sich den Space Taxi Tischstaubsauger
genauer anschauen.
Wem es im realen Leben an einem gelben Auto fehlt, der kann natürlich nicht wirklich
mitreden. Das jedenfalls könnten manche bösen Zungen behaupten. Um allen zu zeigen, was für ein rosa Held
man auch dennoch sein kann, sollte man schon ein Zeichen setzen.
Mit diesem
Heckscheibenaufkleber ist Mopsgeschwindigkeit kein Problem mehr - solange keine Marder in
der Nähe sind versteht sich.
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Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
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Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #127,
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Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Kurzgeschichte des Monats", der
"Leseprobe" oder einzelner Passagen daraus.
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Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 127 - 29.07.2004
Herausgeber
Klaus Michels & Mike Hillenbrand
Chefredaktion
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Klaus Michels (km)
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Lektorat
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07. September 2004.
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