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14. September 2003 - Ausgabe 113 - "Desire and Reality"
Wunsch und Wirklichkeit
Der Unterschied zwischen den beiden Worten kann manches Mal Welten ausmachen. Insbesondere bei unserem kleinen
Hobbyprojekt, wie sich in dieser Woche mal wieder deutlich herausstellte. So war ursprünglich angedacht und von
unserer Redaktion gewünscht, bereits am vergangenen Mittwoch diese Ausgabe zu versenden. Leider spielten
jedoch bei diesen optimistischen Planungen die Brötchengeber einiger Redakteure nicht so recht mit und
sorgten mit zahlreichen berufsbedingten Überstunden für eine Verspätung beim Corona-Versand von
gleich mehreren Tagen.
Aus diesen Gründen ist auch unser interner Jahres-Zeitplan etwas aus den Fugen geraten, so dass in dieser
Ausgabe mit dem conKalender und der Tv-Vorschau gleich zwei
Rubriken Einzug gehalten haben, die Sie sonst nur aus dem Corona Newsletter kennen. Das nächste Corona
Magazine wird allerdings bereits in drei Wochen erscheinen und somit nach nur zwei Newslettern den regulären
Plan wieder aufnehmen.
Ansonsten stellen wir in diesen Tagen unsere Vorplanungen für die kommenden drei Monate zusammen, wobei
Ihnen unsere Redaktion diesbezüglich die Möglichkeit geben möchte, unmittelbar auf unsere
Inhalte einzuwirken. In diesem Sinne möchte ich einfach auf den aktuellen
Artikel unseres Kolumnisten Mike Hillenbrand hinweisen, der sich nicht zuletzt auch diesem Thema annimmt.
Auch sucht unser Projekt noch einen engagierten Mitarbeiter zur Betreuung des Corona-Internetauftritts. Neben
fundierten HTML- und FLASH-Kenntnissen sollte insbesondere Teamwork zu den Stärken des/der Aspiranten/in
zählen. Da wir ein nichtkommerzielles Projekt sind, können wir zwar keine Bezahlung anbieten, dafür
jedoch eine Menge Spaß und Abwechslung in einer vielseitigen Redaktion - ist doch auch schon was, oder? Bei
Interesse genügt bereits eine kurze Mail an
dialog@corona-magazine.de!
Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der neuen Ausgabe!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Die Symbolik von Buffy
2. Im Spotlight: Birds of Prey
3. Kolumne: Corona-Redakteure in München
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek-Buchkritik: Sternendämmerung
6. Drei Fragen an Rick Berman
7. conKalender
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Spieletest: Eye of the Beholder
11. Tv-Vorschau
12. Kurz und Bündig
13. Wissenschaft: Technologische Evolution
14. Subspace Link
15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise
Sieben Staffeln hat die Serie erreicht; und mit den Figuren wurde die Serie älter und reifer.
Schließlich widmete sich jede Staffel einer bestimmten Phase des Lebens, vom Jugendlichen zum Erwachsenen.
Die erste Staffel
Zu Beginn folgte die Serie noch ganz der witzigen Grundidee "klassisches Horroropfer verprügelt Vampire
und Monster". Das Serienkonzept spielte mit allen möglichen Klischees aus Horrorfilmen und
Highschoolserien, ohne sich groß darum zu bemühen, offensichtliche Klischees auszuklammern. Cordelia
ist die reiche und unsympathische Highschool-Schönheit, Willow ein Mauerblümchen und Computergeek.
Xander ist der klassische Kumpel und Dummkopf, und der biedere Bibliothekar Giles kommt aus England, trinkt
andauernd Tee und putzt stirnrunzelnd seine Brille. All das wurde garniert mit origineller
"Jugend-Sprache" - eigens für die Serie erfunden - und klassischen Horrorgeschichten, die in der
ersten Staffel noch recht harmlos ausfielen, da zu diesem Zeitpunkt noch keiner wusste, auf welchem Sendeplatz
"Buffy" laufen würde.
Die zweite Staffel
Nach der ersten Staffel war das Konzept etabliert, und es hatte Anklang beim Zuschauer gefunden. Zugleich lief die
Serie in den USA im Abendprogramm, also konnte der Grusel ein wenig deutlicher ausfallen. Joss Whedon besann sich
auf den ursprünglichen Zweck des Horrors: Es geht um die symbolisierte Darstellung psychologischer
Ängste. Das ist wohl auch der Grund, weshalb das Horrorgenre vor allem bei Heranwachsenden so beliebt ist;
allein mit der oft sexuellen Symbolik werden treffend die Ängste angesprochen, die heranwachsende Menschen
beschäftigen.
Die zweite Staffel ist geprägt von dem Thema erste Liebe. Abgedeckt werden klassische Highschoolromanzen,
bis hin zu Buffys Liebe zu Angel, die in einem Fiasko endet. Angel verändert sich, und Buffy schmachtet in
bitterem Liebeskummer. Doch nicht nur Buffy verliebt sich. Giles widmet sein Herz Miss Calender, die jedoch ein
Geheimnis vor ihm verbirgt, und Cordelia und Willow haben beide Interesse an Xander.
Die dritte Staffel
Die dritte Staffel steht unter der Überschrift "Ende der Schulzeit". Es ist der Lebensabschnitt der
Entscheidungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Entsprechend taucht als Nachfolgerin von
Kendra die Vampirjägerin Faith auf, die sich als Außenseiter der Gesellschaft fühlt und
schließlich einen unumkehrbaren Irrweg einschlägt. Das Ende des Lebensabschnittes Schule nutzte Joss
Whedon für ein fulminantes Finale, in dem die Schüler aus der passiven Rolle ausbrechen und aktiv ihr
Leben in die Hand nehmen. Ihnen bleibt auch gar nichts anderes übrig. Die Highschool wird dabei
unwiederbringlich zerstört, von der Schulzeit bleiben nur noch Erinnerungen. Eine Rückkehr wird es nicht
mehr geben, und die Schüler fühlen eine Mischung aus Erleichterung und Trauer.
Die vierte Staffel
Mit der vierten Staffel macht die Serie einen großen Schritt: Der Schauplatz wechselt ans College. Es ist
der Ort, wo neue Erfahrungen gesammelt werden. Der Horizont erweitert sich. Willow entdeckt dabei ihre sexuelle
Identität und merkt, dass sie sich mehr für Frauen interessiert. Sie profitiert von diesem neuen Umfeld
am meisten, und nicht wenige Mauerblümchen der Highschool blühen in der Studentenzeit plötzlich
auf. Nicht so gut ergeht es Buffy, die das nur zu bekannte Gefühl durchlebt, die einzige zu sein, die sich
nicht reibungslos an die neuen Umstände gewöhnt. Zugleich lernt sie Riley kennen, womit eine deutlich
erwachsenere Beziehung beginnt als die doch eher romantisch-verkitschte Highschool-Liebe zu Angel.
Die fünfte Staffel
Die fünfte Staffel steht unter dem Zeichen "Verlust der Kindheit", sie mündet in dem Tod von
Buffy, der hier als endgültiger Tod der Kindheit zu sehen ist. Buffy verliert in dieser Staffel auch ihre
Mutter, der Halt durch das Elternhaus schwindet. Buffy löst sich in dieser Staffel von dem Hohen Rat, sie
diktiert die Bedingungen. Sie erkennt sowohl die Macht, über die sie verfügt, als auch ihre
Machtlosigkeit, denn genau in dieser Staffel wird sie mit einer scheinbar unbesiegbaren Göttin konfrontiert.
Die sechste Staffel
Mit der sechsten Staffel beginnt für Buffy das Erwachsenleben. Es ist ein schmerzhafter Beginn, sie muss nach
dem Tod der Kindheit - wo sie sich geborgen und sicher fühlte - einsam einem Grab entsteigen und glaubt sich
in der Hölle. Es gibt Erwachsene, die ernsthaft behaupten, sie hätten sich seit ihrer Kindheit gar nicht
großartig verändert. Nur, Erwachsene beschäftigen sich mit Dingen wie Existenzgrundlage, Beruf und
Sex. Kinder tun das nicht. In der sechsten Staffel entdeckt Buffy an sich sexuelle Vorlieben, es geht nicht nur
mehr um Liebe. Sie schläft in sehr drastischen Szenen mehrfach mit Spike, weil sie in der Sexualität
etwas sucht und findet, das ihr eine romantische Jugendliebe nicht mehr geben könnte. Dank finanzieller
Probleme muss sich Buffy auch plötzlich darum kümmern, sich und ihre Schwester zu ernähren. Giles
verlässt Buffy, sie steht nun auf eigenen Füßen, was in einem recht chaotischen Lebensstil
mündet. Was geschieht, wenn Kinder nicht erwachsen werden wollen, wird an dem "Nerd-Trio"
demonstriert. Die drei Jungen weigern sich, Verantwortung zu übernehmen, sie bleiben die Kindsköpfe aus
der Highschool. Whedon ist hier wenig nachsichtig, für ihn führt ein solches Verhalten nicht selten zu
einer kriminellen Karriere. Letztlich muss sich auch Xander überlegen, ob er schon reif ist für die Ehe.
Willow hingegen gleitet in eine Art Drogensucht ab, sie ist abhängig von ihrer Magie, womit sie sich und ihre
Umwelt ins Verderben zu reißen droht.
Die sechste Staffel wird vielfach als die düsterste Staffel beschrieben, vielleicht, weil Whedon die
Ängste und Bedrohungen, die das Leben junger Erwachsener bereit hält, so intensiv dargestellt hat, dass
es manchem Zuschauer zu viel wurde. Das Ergebnis ist eine beklemmende Staffel, weit entfernt von den im Vergleich
dazu eher harmlosen Geschichten aus der Highschool.
Die siebte Staffel
In der letzten Staffel widmet sich Whedon dem Lebensabschnitt Nachkommenschaft. Buffy trägt nun die
Verantwortung für ihre jüngere Schwester und für eine Reihe von anderen Jägerinnen. Diese zu
erziehen erweist sich als nicht einfach. Buffy muss sich ihre Autorität erkämpfen, sie muss versuchen,
die anderen auf die Gefahren des Lebens vorzubereiten, und sie durchlebt noch einmal ihre Jugend. Sogar die
Highschool spielt erneut eine Rolle in ihrem Leben. All das durchleiden Eltern in der Rolle der Erzieher. Dabei
verliert Buffy vorübergehend ihre Autorität an Faith, auch das müssen Eltern immer wieder erfahren.
Am Ende gelingt es Buffy, einen Teil von sich an ihre Nachfolger weiterzugeben. Sie hinterlässt als Erbe eine
Menge Vampirjägerinnen, und sie kann nun erleichtert auf ihre Nachfolger zurückblicken. Als Willow in
der Schlussszene Buffy fragt, was man nun tun solle, lächelt Buffy. Sie muss diese Frage nicht mehr
beantworten, das ist die Aufgabe der nächsten Generation.
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Am 11. Oktober 2003, um 15.55 Uhr, startet nach langem Warten auf RTL die us-amerikanische Fantasy-Serie
"Birds of Prey", die in den Staaten bereits nach 13 Episoden eingestellt wurde. "Star
Trek"-Fans dürften im ersten Moment bei dem Titel wohl eher an ein Geschwader klingonischer
Raumschiffe denken, doch weit gefehlt. "Birds of Prey" hat rein gar nichts mit "Star
Trek" zu schaffen, sondern erzählt vielmehr die Geschichte der Tochter zweier Superhelden, der
Tochter von Batman und Catwoman, Helena Kyle, die zusammen mit Batgirl und einem neuen Charakter namens Dinah
gegen das Böse in "New Gotham City" kämpft. Aber werfen wir doch zuerst einmal einen Blick auf die
Haupt-Charaktere der Show.
Helena Kyle oder "Die Jägerin"
Helena Kyle hat in der Serie eine interessante Hintergrundgeschichte, bei der man sich sehr nahe an den
Originalcomics orientiert hat. Sie ist, wie bereits erwähnt, die Tochter von Batman und Catwoman, die in
ihrem Leben bereits vieles durchmachen musste. Ihre Mutter wurde ermordet, und zu ihrem Vater, Bruce Wayne, hat
sie alles andere als ein gutes Verhältnis. Noch nicht mal seinen Nachnamen trägt sie. Von Natur aus ist
sie äußerst athletisch, und hat von ihren Schöpfern auch so einiges an übermenschlichen
Kräften mitbekommen, die sie nun zum Wohle der Allgemeinheit auch benutzen soll.
Barbara Gordon oder "Das Orakel"
Barbara Gordon, die oftmals auch einfach nur "Das Orakel" genannt wird, ist niemand anderes als Batgirl selbst.
Fans der veschiedenen Batman-Inkarnationen werden den Namen Barbara Gordon schnell erkannt haben, denn sie ist
die Nichte des Commissioner Gordon, die niemand anderes als Batgirl selbst war. In dem Roman "The Killing Joke"
aus dem Jahre 1988 wurde Batgirl vom Joker außer Gefecht gesetzt, und nachdem ihre Karriere als Batgirl zu
Ende war, wurde sie zu einem Computergenie, welches man seitdem nur noch unter dem Namen "Das Orakel" kennt.
Dinah Lance
Im Gegensatz zu den Comics ist bei Dinah in der Serie einiges anders. Zum ersten ist Dinah erst sechzehn Jahre
alt, und zum anderen verfügt sie über übersinnliche Fähigkeiten, welche die Dinah in den
Comics nicht hat.
Alfred
Welchen Typ von Butler er in der Serie verkörpert, muss man wohl niemandem mehr sagen. Wie üblich ist er
treu ergeben, immer gut gekleidet und strahlt diese typische englische Art aus.
Doch wenden wir und jetzt dem Piloten der Serie zu. Wer sich die Eröffnungsfolge völlig unvoreingenommen
ansehen möchte, der sollte an diese Stelle nicht mehr weiterlesen!
Das Erste, was wir zu Gesicht bekommen ist ein Blick auf "New Gotham City" bei Nacht, mit dem kleinen Hinweis,
dass das nun Kommende sieben Jahre in der Vergangenheit spielt. Die Art wie man mit der Kamera durch die Stadt
schwenkt, erinnert mich ein wenig an die neueste Verfilmung von Spiderman, was aber alles andere als schlecht ist.
Wir sehen darauf den Tod von Helenas Mutter, Selina Kyle, und den Angriff des Jokers auf Batgirl, nachdem Diese
von der Hüfte an abwärts gelähmt ist. Auch bekommen wir hier gleich einmal Dinah in sehr jungen
Jahren zu sehen, und sofort wird einem dabei klar, dass mit diesem Mädchen etwas nicht stimmen kann.
Danach geht es weiter in der Gegenwart, in der Dinah mit dem Bus unterwegs nach New Gotham ist. In dem Bus trifft
sie auf einen Typen namens Jerry, der sie gleich mal für den Abend einlädt. Gutes kann dabei nicht
rauskommen, was einem auch sofort klar sein sollte.
Die nächste Szene zeigt uns Barbara Gordon, deren Mangel an sozialem Leben außerhalb ihrer Arbeit als
Lehrer und ihrem "anderen Leben" hier sehr gut aufgezeigt wird. Es gibt da einen Typen, dessen Interesse an ihr
wohl über das Platonische rausgeht, und auch wenn sie ihn mag, so erteilt sie ihm doch eine Abfuhr.
Helena treffen wir zum ersten Mal bei ihrer Psychiaterin, Dr. Harleen Quinzel, und hier erfahren wir dann doch
gleich mal so einiges aus ihrem Leben, und ihre Probleme mit ihrem Vater. Barbara versucht sie hierbei die ganze
Zeit zu erreichen, da es wieder einen Selbstmord gegeben hat, welcher einem weiteren aus der Woche zuvor sehr
ähnelt.
Dinah kommt derweil in New Gotham an, und wird sofort Zeuge eines Selbstmordes. Ein Mann stürzt sich vor
einen Bus, augenscheinlich auf der Flucht vor irgendwas. Dinah geht zu ihm, berührt ihn, und kann in seine
Gedanken sehen. Dieser Mann ist der Ansicht es würden von allen Seiten Ratten auf ihn zukommen, weswegen er
sich das Leben nimmt. Hierbei treffen wir auch zum ersten Mal auf Detective Jake Reese, dem hier schon bewusst
ist, dass in dieser Stadt nach Einbruch der Dunkelheit seltsame Sachen geschehen. Dinah macht sich danach auf den
Weg zu ihrem Date, doch Jerry ist alles andere als freundlich, und seine Absichten sind mehr als eindeutig. Er hat
allerdings die Rechnung ohne Helena gemacht, die ihm die Prügel seines Lebens verpasst.
Jerry nimmt darauf die Füße in die Hand, und bei der darauf folgenden Unterhaltung zwischen Dinah und
Helena wird Diese von Dinah angefasst. Dinah hat eine Vision, in der sie der sie etwas über das Hauptquartier
von Helena und Barbara erfährt, in dessen Richtung sie sich auch begibt. Dort wird sie aber alles andere als
freundlich empfangen. Barbara untersucht sie, und findet dabei heraus, dass Dinah im Gegensatz zu anderen Menschen
fünfzig Prozent ihres Gehirnes benutzt, was ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten erklärt.
Dinah möchte dem Kreis der Superhelden beitreten, bekommt aber erst einmal eine Abfuhr erteilt. Man einigt
sich aber dann darauf, dass Dinah zumindest mal die Nacht über hier bleiben kann, und am nächsten Morgen
bekommen wir dann zum ersten Mal Alfred zu sehen. Nach einer Dusche erzählt Dinah etwas über den
"Selbstmord" des vorigen Tages, und Helena ist mal wieder beim Psychiater. Barbara findet endlich eine Verbindung
bei diesen drei "Selbstmorden“. Eine vierte Person wird ausfindig gemacht, doch dummerweise ich auch die schon
nicht mehr unter den Lebenden, aber hierbei prallen Helena und Reese das erste Mal aufeinander.
Zurück im Hauptquartier kommt es zu einer kleinen Diskussion zwischen Helena und Barbara, da Zweite dieses
Leben nicht so klasse findet. Barbara findet ihr Leben auch nicht klasse, sie mag es nicht in diesem Rollstuhl zu
sitzen, und sie wollte auch ihr ehemaliges Leben als Batgirl nicht haben. Aber das hier ist nun mal ihr Leben,
und sie sind bestimmt dieses Leben zu führen. Dinah kommt dazu, und man wechselt mal lieber das Thema. Noch
ein potentielles Opfer ist übrig, und das gilt es zu schützen. Dummerweise müsste man sich aber
auch in der Schiffswerft von New Gotham mal umsehen, und zwei Sachen auf einmal kann auch Helena nicht machen.
Mit einer ganz modernen Brille ausgestattet begibt sich deswegen Dinah zu der Werft, wobei Barbara durch diese
Brille alles mitbekommt, und Helena macht sich auf das letzte potentielle Opfer zu schützen.
Dinah bricht in der Werft, die schon seit langer Zeit stillgelegt ist, durch den Boden, und kommt in den Raum, in
dem vor Jahren der letzte Kampf zwischen dem Joker und Batman sowie Batgirl stattfand. Helena ist an ihrem Ziel
und auch in dessen Haus, denn sie kennt den Typen, dessen Name Larry Ketterly ist.
Dinah findet Bilder, und man erfährt, dass Ketterly nicht das mögliche nächste Opfer ist, sondern
vielmehr derjenige, der für die ganzen "Selbstmorde" verantwortlich ist. Für Helena kommt dieses Wissen
zu spät, denn Ketterly hat sich bereits in ihr Gehirn eingeklinkt und will auch sie zum Selbstmord zwingen.
Barbara und Dinah kommen dazu, doch Helena ist zu stark; sie wird sich selbst töten. Dinah nutzt die
einzigste Möglichkeit und geht mit ihren Fähigkeiten in das Gehirn von Helena, wo auch Batgirl und
Ketterly sind. Barbara kann dort Helena davon überzeugen sich nicht zu töten, und stattdessen den Kampf
gegen Ketterly aufzunehmen. Und zu diesem Kampf kommt es dann auch, wobei der Verlierer hier von vornherein
feststeht; am Ende hat Ketterly ein Messer in der Brust. Natürlich nur in den Gedanken von Helena, aber da
auch sein Geist dort war, überträgt sich das auf seinen Körper und er verfällt in eine
absolute Apathie. Er wird von den Dreien bei einer Polizeistation abgeliefert, von wo aus ihn Reese in eine
Nervenklinik bringt, wo wir wieder auf Dr. Harleen Quinzel treffen, die nicht gerade begeistert vom Versagen
Ketterlys ist, und ihn - nachdem Reese gegangen ist - zu Boden schickt.
Den Schluss der Episode haben unsere drei Superhelden für sich. Dinah übt sich in der Handhabung
irgendwelcher komischer Waffen, ist dabei aber mehr als nur schlecht und nimmt die halbe Wohnung auseinander, aber
was nicht ist kann ja noch werden. Helena und Barbara unterhalten sich, und werden auch in Zukunft zusammen gegen
das Böse in New Gotham antreten.
Link zum Thema:
DailyTrek.de
"Birds of Prey"-Seite von Warner Brothers
Gotham Clock Tower
Keep the Birds Flying - Bring Back the "Birds of Prey"!
(Zurück zum Inhalt)
Zu den Sternen. Ein Traum, der älter ist als das Fernsehen. Der älter ist als das geschriebene
Wort. Der sogar älter ist als Thomas Höhl. Die Redakteure dieses Magazines teilen diesen Traum. Manche
von ihnen leben ihn sogar. Über diese Menschen möchte ich Ihnen an dieser Stelle berichten. Über
Menschen, abseits von Fernsehsessel und Buchregal. Über..
Corona-Redakteure in München
von Mike Hillenbrand
Während eines Umzugs können viele Dinge geschehen. Es kann zum Beispiel sein, dass man - sich selbst als
online-lebendes Wesen verstehend - volle drei Monate, also ein Vierteljahr, ein Quartal, über 90 Tage offline
bleiben muss, weil gewisse Provider gewisse Probleme bei einer gewissen Umstellung und dem Versand eines gewissen
Funkmodems haben. Zwar gab es andere Plätze, an denen ich mein Leben als virtueller Avatar weiterführen
konnte, aber nichtsdestotrotz hat da etwas gefehlt, im neuen zu Hause.
Um so schöner empfand ich dann die Gelegenheit, zur Abwechselung einmal in das von mir etwas entfernte
München zu reisen (600 km), dort eine Reihe von lang- und kurzjährigen Corona-Redakteuren zu treffen und
natürlich mindestens einen schönen Abend zu verbringen. Kurz und gut: Das Corona-Redaktionstreffen stand
an. Unser Spieleguru und Zockerautor Roland Austinat hatte geladen und viele, viele folgten dieser Einladung.
Nun muss ich als originärer Ruhrpöttler ja mal was über die bayrische Landeshauptstadt loswerden:
Die Münchener sind mir allesamt sehr suspekt! Es ist zwar so, dass ich selten so unentspannte Autofahrer
gesehen habe (was meinem guten Freund und Partner Klaus Michels den ein oder anderen Heiterkeitsanfall bescherte),
aber hey: Ich war in London und Mailand, auf Kreta und in der Türkei und habe deren Autofahrer überlebt.
München war dahingehend keine wirkliche Steigerung.
Nun ist mein Name "Mike", was indianischen Ursprungs ist und so viel heißt wie "Der sich in
einer Streichholzschachtel verfährt". (Andere Quellen übersetzen den Namen mit "Dem GPS auch
nicht mehr helfen kann".) Von daher ist es meine Natur, in fremdem Städten ab und an einmal aus dem Auto
heraus zu fragen: "Sagensemal, WO ist eigentlich...?"
Jetzt war ich also einige Tage in München. Es gab Quarks Bar zu bestaunen, die in der Leopoldstraße am
Abend des 4. September gastierte und eine Reihe von freundlichen Menschen zu besuchen, die man generell viel zu
selten sieht. Auf den Fahrten zu den einzelnen Zielen kam es nun immer mal wieder vor, dass ich an der roten Ampel
den Fahrer des links neben mir stehenden Wagens die besagte Frage stellte: "Sagensemal..."
Nun würde ich hier im Ruhrpott etwa folgende Antwort erhalten: "Oh, da drehen sie mal, fahren hier die
Straße zurück, bis Sie auf die Kreuzung Mustermannweg/Kennichnicht-Allee treffen. Da fahren Sie
links...blalaberschwall." Aber, nein. Nicht so in München. Da erhält man solche Antworten wie:
"Oh, das liegt 10 km in westlicher Richtung." oder "Sie sind fast da. Sie müssen nur noch 3
Minuten nach Norden fahren."
Kann es vielleicht sein, dass alle Münchener einen Kompass im Auto und/oder in den Schädel implantiert
bekommen haben?
Nur mal so und völlig offtopic gefragt. Es war zumindest die reine Freude. Also fuhr ich fleißig gen
Sonnenuntergang, Mittagssonne oder entgegengesetzt, bog in die Richtungen ab, in die das Moos an den Bäumen
wuchs und kam schlussendlich und trotz aller Staus, Sperrungen und freundlich gemeinter Wegweisungen an allen
meinen Zielen an.
So auch am Abend des 5. Septembers. Redaktionstreffen. Es war göttlich. Belegte Pizzen für "total
normale" 11,50 € im Angebot des örtlichen Pizza-Taxis. Irgendwelche Wodka-Pawlova-Cocktails, weil das
4er-Pack des Original-Bräus 8,49 € im örtlichen Minimal kostete und damit viel zu teuer war. Jede Menge
Knabberzeugs, weil der Rucksack von Thomas Höhl eine moderne und ziemlich monothematische Version von
"Tischlein, deck Dich!" enthält, die sich hauptsächlich auf Acrylamid-haltige Lebensmittel
oder Süßkram spezialisiert hat.
Es ging an dem Abend um Gott (tatsächlich und im vollsten Sinne des Wortes) und die Welt (die allerdings nur
punktuell behandelt werden konnte, weil ansonsten die Zeit nicht gereicht hätte), um die Schuldgefühle
unserer Lektorin ("Mir machst Du keine, Mike. MIR nicht! - Machst Du doch nicht, oder?") und
Bücher, die man nicht weiter als 45 Grad öffnen darf, weil sie sonst zerlesen aussehen.
Vor allem aber ging es um unser aller Lieblingsprojekt: Um das Corona Magazine respektive den Corona Newsletter
und unser aller Lieblingsthema: Die Zukunft. Fest steht: Wir alle haben diesen Traum von den Sternen im Kopf. Und
von den Serien, Romanen, Kinofilmen, die diesen Traum ausnutzen, vorantreiben, neu beleben. Nun haben wir aber
festgestellt, dass die einstige Ordnung der Dinge, die da "Hier Star Trek!" und "da der rest"
lautete, heute nicht mehr gilt. Wir haben es feststellen müssen, da das Angebot an Genre-relevanten Inhalten
auf dem Markt - zumindest im medialen Bereich - in den letzten Jahren rapide angestiegen ist und sich immer mehr
Leser melden, die neben "Star Trek" auch andere Inhalte lesen wollen.
Wie geht es zum Beispiel mit "Farscape" in Sat1 oder überhaupt in den USA weiter? Was hat es
mit dieser mysteriösen "Stargate"-SpinOff-Serie "Atlantis" auf sich und
überhaupt: Kommt Daniel Jackson jetzt ins Team der SG-1 zurück oder bleibt er da, wo er ist? Wo auch
immer das momentan sein sollte. Ist "Alias" jetzt eine Genre-Serie, weil Mystery-Elemente ab und
an verstreut in der Handlung auftauchen? Aber "24" doch wohl nicht! Oder? Müssen wir uns
überhaupt ausschließlich mit SF auseinandersetzen? Schließlich tragen wir kein "SF" im
Namen. Oder? Andererseits haben wir Wurzeln und eine Mission. Und die heißt, Sciencefiction-interessierte
Herzen zu erfreuen. Professionalität muss Professionalität bleiben und darf ob allen Spaßes nicht
vergessen werden. Einigkeit, Nicken, Bier trinken. Äh. Oder halt diesen Wodka-Punch, Marke Predator.
Das Corona Magazine ist ein Hobbyprojekt. Erfolgreich, ja. Viel gelesen, meinetwegen. Aber ein Hobbyprojekt. Zwar
kennen sich eine Reihe von Redakteuren und Redakteurinnen in einer ebenso langen Liste von Serien, Filmen und
Büchern aus, aber letztendlich darf ein Hobbyprojekt nur eine gewisse Anzahl an freien Stunden kosten. Wir
wollen niemanden überlasten, wenn man von den Chefredakteuren der Publikationen "Magazine" und
"Newsletter" einmal absieht. *zwinker*
Aber: Letztendlich wollen wir uns verbessern. Das Ziel, das Data im jüngsten "Star
Trek"-Kinofilm "Nemesis" seinem Bruder B-4 abgesprochen hat, ist uns nicht fremd.
Entsprechende Pläne und Weichen sind gelegt und die nächsten Ausgaben werden zeigen, dass wir gewillt
sind, wieder mehr auf unsere Leserschaft einzugehen. Auf Sie. Auf Euch. Auf Dich.
Aber dazu brauchen wir durchaus die ein oder andere positive Unterstützung.
Sollten Sie jemand sein, der sich aufs Schreiben ganz gut versteht und zugleich noch Spaß an diesem, unseren
Genre, der Sciencefiction - und allem Artverwandten - hat, dann melden Sie sich doch:
dialog@corona-magazine.de. Wir möchten unser
Wissensspektrum erweitern, aber es geht uns nicht um Wissens-Allrounder. Fans aller Serien, vereinigt Euch - im
Corona z.B., wäre doch nicht schlecht.
Wir suchen Fachfrauen und -männer zu einzelnen Serien, Büchern, Kinofilmen und würden uns freuen,
von Ihnen zu hören. Schreiben Sie uns. Ein Wodka-Kurnikova in München ist Ihnen dann so gut wie sicher.
Wenn Sie den Weg finden.
(Zurück zum Inhalt)
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ENT: William Shatner als Kirks Großvater?
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Rick Berman hat William Shatner (ST:TOS Kirk) gefragt, ob er daran interessiert wäre, in
"Enterprise" mitzuspielen, erzählte der Schauspieler Fans in einem Chat vergangene Woche.
"Rick Berman hat mich gefragt, ob ich in 'Enterprise' mitspielen möchte und ich habe angedeutet, dass
ich dazu bereit wäre, wenn es eine gute Idee und ein gutes Drehbuch ist", schrieb Shatner während
eines Chats mit The Star Trek Fan Association.
Von einem Fan über Jim Kirks Vater George gefragt, ein Charakter aus den Pocket Books "Star
Trek"-Romanen, antwortete Shatner, "Tatsächlich war angedacht, dass ich meinen Großvater
spiele, das war die originale Idee, von der mir Mr. Berman erzählte." Er fügte jedoch hinzu,
"Ich habe aber nichts weiter von ihnen gehört."
In den vergangen Wochen hatte Shatner immer wieder davon gesprochen, er hätte eine Idee für eine neue
"Star Trek"-Serie, die er gern Paramount unterbreiten möchten. In dem Chat erklärte der
Schauspieler nun, dass er diese Idee bei Pocket Books für eine Roman-Serie eingereicht hat. "Jetzt
müssen wir warten, wie Paramount reagieren wird", sagte er.
Obwohl er wiederholte, dass es noch zu früh wäre, über Details seiner Idee zu reden, drückte
er seine Sorgen über die gegenwärtige Richtung des "Star Trek"-Franchise aus.
"Star Trek hatte immer ein zu Grunde liegendes Thema über Menschlichkeit. Nach so vielen Jahren scheint
es, als hätte Paramount diesen Fokus verloren", sagte er. Wenn die Serie "zu eingebildet"
wird, fügte er hinzu, werden die Themen schwächer.
Obwohl der Schauspieler im Moment das Gefühl hat, dass "Star Trek" "weitestgehend tot
ist", merkte Shatner an, dass "Star Trek" "schon immer zyklisch war und meine Erwartung
ist, dass es sich bald schon selbst erneuert."
"Ich bin weiß Gott kein 'Sachverständiger' bei 'Enterprise', da ich nur wenige Folgen gesehen
habe", sagte er. Er gab noch eine Empfehlung aus der Trek-Parodie "Galaxy Quest" mit auf dem
Weg: "'Niemals aufgeben, niemals kapitulieren.'" In dem Chat erwähnte Shatner auch, dass er bereits
einen Vertrag unterschrieben hätte, im November 2004 nach Deutschland zu kommen, er hält die Finger
gekreuzt, dass er es auch einrichten kann.
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ENT: Trinneer über neuen Tucker.
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Trip Tuckers Reise dorthin, wo noch nie zuvor jemand gewesen ist, nimmt nach dem Xindi-Angriff auf die Erde eine
dunkle Wendung enthüllte der Schauspieler Connor Trinneer in einem Interview. "Ich weiß nicht
genau, wie sauer er wirklich ist," sagte der Schauspieler zu Zap2It und bezieht sich damit auf den Tod von
Trips Schwester Elizabeth im letzten Season-Finale "The Expanse". Es ist eine andere Art zu spielen...er
ist traurig, wütend - er wird ihren Tod betrauern."
Die Veränderungen in Tucker "eine Evolution" nennend sagte Trinneer, dass sein Charakter auch
weiterhin der aufgeschlossene und Spaß liebende Kerl aus den beiden ersten Staffeln sein wird, nur mit einer
dunkleren Seite und hoffentlich ohne die dorftrottelige Art, die er "ein wenig hohl" fand. "Ihn
eindimensional wütend zu machen wäre ein Fehler, und das werden sie nicht tun", versicherte er.
"Einige verrückte Dinge sind passiert, die noch nie zuvor passiert sind und über die ich hier nicht
reden darf."
Executive Producer Brannon Braga deutete eine mögliche Tucker-T'Pol Romanze an, ohne irgendwelche
Versprechungen zu machen. "T'Pols Charakter hat eine große Begabung, Emotionen zu kontrollieren, und sie
beginnen eine Verbindung miteinander aufzubauen, die sich genau darum dreht und die sich in etwas interessanteres
entwickeln könnte, oder auch nicht", sagte er. "Ich fühle mich als würde ich gebeten, neu
geboren zu werden", merkte Trinneer an. "Ich hatte eine großartige Zeit während der ersten
zwei Jahre, wo ich wütend wurde und ein paar Romanzen hatte. Wenn das jetzt noch öfters geschieht, dann
ist das großartig."
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ENT: Infos zu "Extinction" & "Raijin".
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Die Crew der NX-01 wird in den Episoden "Extinction" und "Raijin" - die am 24. September und
1. Oktober in den USA ausgestrahlt werden - zu bizarren Außerirdischen mutieren und unter einem Angriff
leiden, der eigentlich einer Konkubine galt. Vorsicht: Wer sich die Spannung bis zur Ausstrahlung im deutschen
Fernsehen erhalten möchte, sollte nicht weiter lesen.
Laut eines Berichts im SFX-Magazine befindet sich die Crew in der dritten Episode der neuen Staffel von
"Enterprise" namens "Extinction" auf einem Dschungel-Planeten, der an der menschlichen
Physiologie verheerenden Schaden anrichtet. T'Pols vulkanische Gene werden weitestgehend von den Auswirkungen
verschont, aber sie wird von anderen Mitgliedern des Außenteams entführt und zu einer
außerirdischen Stadt gebracht. "Trip führt ein Rettungsteam an, dass Reed zurückholen
soll", heißt es in der Zusammenfassung. "Hoshi und Archer flüchten und T'Pol beschließt,
bei ihnen zu bleiben. Mit Hilfe des Universal Translators ist sie in der Lage, mit Archer zu kommunizieren und
zwingt ihn so, über sein neues Selbst nachzudenken."
Obwohl Phlox an einem Heilmittel arbeitet wird die Situation noch komplizierter, als ein außerirdisches
Schiff eintrifft, dessen Besatzung behauptet, der Planet stehe wegen der mutagenischen Auswirkungen, die von einem
Virus her stammen, unter Quarantäne. Die Bevölkerung des Planeten versuchte sich vor Sterilität und
vor dem Aussterben zu retten. Infizierte wie Archer und Sato werden deshalb beseitigt um zu verhindern, dass sich
andere mit dem Virus infizieren.
Letztendlich hat Phlox Erfolg und kann beweisen, dass sein Retrovirus funktioniert. Als Archer wiederhergestellt
ist, befiehlt er, den Virus für Studienzwecke aufzubewahren, da er alles ist, was von der gesamten
Zivilisation übrig ist. In "Raijin" besucht die Crew einen Bazar auf einer kleinen Landmasse einer
Ozeanwelt. Wie bereits zuvor berichtet gerät die wunderschöne Raijin zwischen die Crew der Enterprise
und die Xindi. Laut SFX arbeitet sie jedoch für die Außerirdischen.
"Raijin ist in der Lage andere auf verführerische Art und Weise zu hypnotisieren und zu scannen und dann
die Erinnerungen ihrer Taten aus dem Gedächtnis ihrer Opfer zu löschen...sie ist eine Spionin für
die Xindi und hat bereits Archer und Hoshi gescannt. Als sie versucht, T'Pol zu scannen, kämpft die
Vulkanierin dagegen an und bricht zusammen."
Die Xindi wollen Raijins Daten über die menschliche Physiologie um eine neue Waffe zu bauen, die gegen die
Erde eingesetzt werden soll. Deshalb entern Xindi-Reptilien und Xindi-Insektoiden die Enterprise, reißen
Raijin an sich und fliehen durch ein Subraum-Portal. Obwohl Raijin versucht, den Xindi Rat davon zu
überzeugen, dass die Menschen nicht bösartig sind, bleiben diese noch immer feindlich gesinnt.
Währendessen ergattert die Crew einen toten Xindi, den sie untersuchen können.
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ENT: Promo zu "The Xindi".
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Das amerikanische Network UPN strahlte vor kurzem das erste Promotionvideo für die erste Episode der dritten
Staffel aus der Serie "Enterprise" aus, die den Titel "The Xindi" trägt.
Das 35-sekündige Video zeigt aber nicht nur Bildmaterial aus der Episode "The Xindi", die in der
kommende Woche ausgestrahlt wird, sondern auch aus der Episode "Extinction", die als dritte Episode
dieser Staffel am 25.September gesendet werden soll.
Bei UPN gibt es das Video als Real Media-Version zum Download, eine WMV-Version ist sowohl bei The Daily Trekker
als auch bei StarTrekNorge.com zu finden.
Link zum Thema:
http://www.upn.com/
http://www.dailytrek.de/
http://www.startreknorge.com/
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ENT: Bakula über Season 3.
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"Es ist Teil der Geschichte von 'Star Trek' heutige Themen und Situationen zu nehmen und sie in der Zukunft
ablaufen zu lassen", sagte Scott Bakula (ENT Archer), während er über die dritte Season-Premiere
von "Enterprise" sprach. Die Serie wird "im Stil, Energie und Sinn und Zweck merklich verändert
sein", sagte der Schauspieler in einem Interview mit The Los Angeles Daily News. Die Kolumne in der Zeitung
meint, dass "sich 'Enterprise' mehr und mehr zu einer Sci-Fi-Version des Alptraums entwickelt, der auf dem
realen Planet Erde in den letzten beiden Jahren passiert."
"In der Episode, die wir im Moment drehen", sagte Bakula, "entdecken wir einen Fall, bei dem die
Xindi Chemikalien für Waffen liefern, die für die Zerstörung der Erde gebaut werden."
"Man kann Parallelen zum Mittleren Osten ziehen", merkte er an.
Auf die Frage, ob der nächste "Star Trek"-Kinofilm sich um die Crew der NX-01 drehen wird,
antwortete Bakula, dass "ein Film noch nicht einmal angedacht ist." Er sieht die Zukunft der Serie
jedoch sehr positiv: "Sie kommt überall in der Welt gut an."
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Captain Kirk himself hat sich mit seinen Co-Autoren Judith und Garfield Reeves-Stevens an seine dritte Trilogie
gesetzt, zu der "Sternendämmerung" den Auftakt darstellt. Haben die Romane aus Shatners
erster Trilogie
("Die Asche von Eden",
"Die Rückkehr" und
"Der Rächer") noch allesamt aus in sich abgeschlossenen Geschichten bestanden, wohingegen die Bücher
der zweiten Trilogie
("Das Gespenst",
"Dunkler Sieg" und "Die
Bewahrer") erst zum Schluss des dritten Bandes ein Ende boten, bietet der Autor seinem Leser nun auf 408
Seiten eine Mixtur aus beidem.
Während Kirk und sein inzwischen guter Freund Jean-Luc Picard auf dem Planeten Bajor Urlaub machen und dabei
einerseits durchs Orbitalspringen in große Gefahr und andererseits mitten in eine Morduntersuchung geraten,
erzählt der NCC 1701-Captain dem NCC 1701-D-Captain zudem auch eine Geschichte aus der guten alten Zeit. Und
während der Mordfall noch im Roman seine Auflösung erfährt, scheint die Geschichte um ein
rätselhaftes Raumschiff, das sich bemüht, einer Macht namens "Totalität" zu entkommen, im
zweiten Roman seine Fortsetzung zu finden.
In Shatners Romanen tauchen regelmäßig Elemente aus allen "Star Trek"-Serien auf. So
auch in "Sternendämmerung". Dennoch ist jede Geschichte aus dem so genannten
"Shatnerversum" vor allem eine Kirk-Show, in der jeder andere Charakter per definition unterlegen ist.
Leser, die nicht zu den Fans des legendären Captains gehören, werden auch in diesem Roman ihre
Schwierigkeiten damit haben. Andererseits ist "Sternendämmerung" thematisch sehr viel
bodenständiger als es die komplette zweite Trilogie von sich behaupten kann und im Gegensatz zu dem
Literatur-Desaster "Der Rächer" eine Sternstunde im literarischen Angebot William Shatners.
Fans von "Star Trek" werden ihre Freude an den geschriebenen Abenteuern haben: Die Classic-Fans
an der "alten", die aktuellen Fans an der "neuen" Geschichte, die Shatner routiniert spannend
und mit der gewohnten Portion Humor gewürzt erzählt. Wollen wir hoffen, dass die Kirk-Show in den beiden
Folgebänden im Rahmen bleibt, dann kann Shatners dritte "Star Trek"-Trilogie seine Beste
werden.
Amazon-Links zum Thema:
"Star Trek: Sternendämmerung" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
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Rick Berman ist der Chef des ertragreichsten SF-Franchise der letzten 35 Jahre. Berman ist der Chef von
"Star Trek" und auch Erfinder und Produzent der aktuellen "Star Trek"-Serie
"Enterprise". In der Zeitschrift "Star Trek Monthly", Ausgabe 109, beantwortet Berman
wie immer einige Fragen in der Rubrik "Inside Star Trek". Das Corona Magazine hat die freundliche
Erlaubnis erhalten, regelmäßig aus den Interviews des Magazines an dieser Stelle zitieren zu
dürfen:
Es gibt einen Josh Berman, der bei der Serie "C.S.I." beschäftigt ist, und einen Gail Berman,
der lange bei "Buffy" mitgewirkt hat. Sind diese Bermans mit Ihnen verwandt?
Rick Berman: Nein und Nein. Sie sind beide nicht mit mir verwandt. Es gibt noch einen Bruce Berman und einen Burt
Berman, die bei dem Kinofilm "End of Things" mitgearbeitet haben. Bei CBS arbeitet ein Steve Berman,
aber ich bin mit keinem von ihnen verwandt. Meine Familienmitglieder arbeiten allesamt nicht in diesem
Geschäft.
Was halten Sie davon, dass Fans die neusten Episoden von "Star Trek" aus dem Internet
herunterladen?
Rick Berman: Einige der Filme kann man völlig legal herunterladen, aber offensichtlich hat die Frage nach dem
Download von Episoden etwas mit Copyrights und Piraterie zu tun. Ich glaube nicht, dass jeder glücklich damit
ist, dass heruntergeladen wird, aber um ehrlich zu sein, kenne ich auch keine Lösung für das Problem.
Das ist eine Frage in der Musik-, Fernseh- und Kinoindustrie, die eine Menge Menschen noch für einige Zeit
beschäftigen wird, denke ich.
Sie haben einmal die Möglichkeit ins Spiel gebracht, William Shatner in "Enterprise" mitspielen
zu lassen. Shatner meint auf jeder Convention, dass er nichts ausschließt. Wie nah sind Sie dran, aus diesem
Gerücht Realität werden zu lassen?
Rick Berman: Das ist etwas, das ich zu gerne passieren sehen würde. Allerdings brauchen wir die richtige
Rolle und die richtige Situation. Es würde mir niemals in den Sinn kommen, Bill zu fragen, ob er einfach
irgendeine Rolle spielt, die in irgendeiner Episode vorkommt. Es müsste etwas Besonderes sein und es
müsste speziell für ihn erschaffen werden. Es ist tatsächlich etwas, worüber wir im Moment
sprechen.
Zitiert aus "Star Trek Monthly", Ausgabe 109.
Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Seite
www.titanmagazines.com.
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Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine 113
Feedback zur Rubrik "Rating Report"
Hallo. Ich wollte nur kurz meine Meinung über den Rating Report loswerden. Kurz gesagt: Weiter so!
Immer wieder knallhart analysiert bekommt man die Quoten der momentan laufenden SciFi- und Fantastik-Serien auf
den Tisch. Ich finde es sehr interessant zu lesen, was die Zielgruppe momentan interessiert, und auch die
Vergleiche zwischen zeitgleich laufenden Sendungen finde ich sehr wichtig. Zusätzlich gibt mir diese Sektion
die Möglichkeit, mich selbst in die Fernsehlandschaft einzuordnen und mit Freunden darüber zu
diskutieren (bei der aktuellen Ausgabe z.B. merke ich, dass ich teilweise mehr dem amerikanischen als dem
deutschen Publikum ähnele).
Also: Bitte diese Artikel weiterführen wie bisher. Ich weiß nicht wie
populär sie im Gegensatz zum weiteren Corona-Inhalt sind, aber für mich ist der "Rating
Report" unverzichtbar, über die amerikanischen wie auch über die deutschen Sender.
- Sebastian Breier
Corona Magazine 113
Feedback zum Artikel "Terminator 3: Szenen einer Pressekonferenz"
Toller Artikel, ich mochte jeden Satz. Medienkritik humorvoll.
- Olaf Schreiber
Corona Newsletter 21-2003
Feedback zur Kurzgeschichte "Ein ganz normaler Arbeitstag"
Hallo, danke für die nette Kurzgeschichte. Eine originelle Idee, spannend, witzig und überraschend
umgesetzt.
- Lutz Kaeselau
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Zum letzten Mal in diesem Jahr muss der Rating Report ohne Blick auf die USA auskommen. Die neue TV-Season steht
in den Startlöchern und schon diesen Mittwoch wird "Enterprise" als erste Serie das
Sommer-Raumdock verlassen und auf neue Missionen gehen. Man darf gespannt sein, wie die neue Ausrichtung ankommen
wird - so die Serie denn überhaupt von den Zuschauern noch eine Chance bekommt. Doch dazu mehr in der
nächsten Ausgabe.
In Deutschland hat sich inzwischen "Buffy" mit einem großen Finale von den Zuschauern
verabschiedet. Leider waren auch die beiden finalen Folgen nicht viel erfolgreicher als die übrige siebte
Staffel. So geht ein wichtiges Kapitel in den Annalen der Phantastik auch in Deutschland nicht sehr
publikumswirksam zu Ende. Auch in den USA war das Interesse am Finale eher verhalten, was wohl beweist, dass die
Serie ihre beste Zeit wohl tatsächlich schon hinter sich hatte.
Auch "Enterprise" hat seit seiner Rückkehr nach der "Star Search"-Pause mehr mit
Quotenproblemen zu kämpfen als zuvor. Die Samstagsfolgen kommen nicht so recht in Schwung und auch die
Episoden am Freitag fallen zuweilen unter die wichtige 10% Hürde in der Zielgruppe der 14-49jährigen
Zuschauer. Zuletzt schnappt auch noch ProSieben mit der inzwischen recht erfolgreichen Talentsuche-Show
"Popstars" "Enterprise" viele Zuschauer weg, einige schwache und auch in Fankreisen
nicht gerade populäre Folgen gegen Ende der ersten Staffel dürften ihr Übriges dazu beigetragen
haben, dass die Abschlussfolge der ersten Staffel, "Die Schockwelle, Teil 1", eine der bisher
schlechtesten Freitagsquoten eingefahren hat.
Auch RTL 2 hat nicht viel zu jubeln. Nach dem Ende der aktuellen "Stargate"-Staffel füllen
nun Wiederholungen im Doppelpack die Lücke. Auch die laufen nicht mehr so gut wie früher.
"Andromeda", das nun erst eine Stunde später als bisher beginnt, leidet sehr stark unter dem
fehlenden Erstausstrahlungs-"Stargate"-Lead-In. Die neuen Folgen der dritten Staffel haben nun
schwer zu kämpfen.
Noch kurz ein paar Worte zu "24":
"24" ist zwar keine Genre-Serie im eigentlichen Sinn, aber ich möchte trotzdem ein paar
Worte zu der neuen Serie sagen. Während in den USA in wenigen Wochen bereits die dritte Staffel anläuft
und sich die Serie über ständig wachsende Popularität und zahlreiche Auszeichnungen freuen kann,
kommt die Serie in Deutschland bereits mit der zweiten Doppelfolge in leichten Quotendruck. Gegenüber dem
ersten "24"-Doppelpack verloren die nächsten zwei "Echtzeit"-Folgen deutlich an
Reichweiten. Bleibt zu hoffen, dass die Serie mit den nächsten Folgen die Wende schafft und das Konzept auch
hier in Mitteleuropa eine Chance hat.
Auf Premiere startete am 1. September ein Ableger des amerikanischen Sci-Fi Channels. Erfreulicherweise war der
Start ein voller Erfolg. Und obwohl der Sender mit dem Kinofilm "Stargate" ausgerechnet eine
inzwischen schon zig Mal gesendete Konserve startete, konnte Sci-Fi an seinem ersten Tag die besten Reichweiten
unter allen Kanälen der Premiere-Plattform einfahren, immerhin 125.000 Zuschauer waren um 22:00 bei dem Film
von Roland Emmerich dabei. Das Interesse an Science-Fiction und Phantastik ist also in Deutschland trotz der teils
sehr ernüchternden Zuschauerzahlen im Free-TV durchaus noch stärker vorhanden!
(Zurück zum Inhalt)
Ein Rollenspiel? Für die Hosentasche? Sagenhaft! Dachten wir uns jedenfalls, denn Ataris "Dungeons &
Dragons: Eye of the Beholder" für den GameBoy Advance trägt einen klangvollen Namen, der schon
1990 viele Fantasy-Fans in seinen Bann zog. Außerdem entstammen Figuren und Spielregeln dem
"Dungeons & Dragons"-Universum, dem wohl populärsten Rollenspielsystem der Welt. Besitzt
"Eye of the Beholder" auch im Taschenformat das Zeug zu einem Klassiker?
Kleiner Exkurs: Rollenspiele und Computer
Bei einem zünftigen Rollenspiel sieht es ähnlich aus wie beim Skat: Alleine ist der Spielspaß
relativ gering. Das liegt daran, dass optimalerweise mindestens drei Mitspieler und ein so genannter Meister an
den Start gehen sollten. Der Meister erzählt den Mitspielern, wo sie sich gerade befinden und welche Aktionen
sie ausführen können. Er fragt sie etwa, ob sie sich bei einer Begegnung mit unangenehmen Zeitgenossen
eher ins Unterholz schlagen oder einen Kampf wagen wollen. In den 80er Jahren ersonnen findige - und vermutlich
einsame - Programmierer die ersten Computer-Rollenspiele, in denen der Computer die Rolle des Meisters
übernimmt. Der Spieler kann sich voll und ganz darauf konzentrieren, einen oder mehrere Charaktere heil durch
fantastische Abenteuer zu steuern. Nachteil: Es sind natürlich nur die Spielzüge und -verhaltensweisen
möglich, die im Programm stecken - ein Meister aus Fleisch und Blut ist da etwas flexibler.
Die meistverkauften Computer-Rollenspiele waren solche, die sich an populären Spielsystemen orientierten oder
gar mit einer offiziellen Lizenz gesegnet - etwa "Dungeons und Dragons" (kurz: D&D), das weltweit
erfolgreichste Rollenspiel-Universum. Der amerikanische Hersteller SSI schnappte sich die Lizenz zum Gelddrucken
und produzierte quasi im Alleingang eine Fülle von D&D-Titeln, die nach Auftritten auf 8-Bit-Computern wie
Apple II, Commodore 64 oder diversen Atari-Systemen später den Sprung in die PC-Welt meisterten. Einer der
größten Hits war SSIs "Eye of the Beholder" (1990), das aufgrund seines großen
Erfolges sogar den Sprung auf zahlreiche Videospielkonsolen schaffte. Nach zwei Fortsetzungen und einigen weiteren
Titeln wanderte die D&D-Lizenz dann von SSI zu Interplay, Schöpfern von Rollenspielklassikern wie "The
Bard's Tale" oder "Fallout". Doch D&D-mäßig sah es düster aus - hier
brachten die Interplayer nur Mittelmaß zustande. Erst 1997 läutete "Baldur's Gate" die
Wiedergeburt des Genres ein. Weitere acht Rollenspiele beziehungsweise und Erweiterungs-CDs später liegt die
D&D-Lizenz heute durch diverse Firmenkäufe und -übernahmen bei Infogrames. Da Infogrames auch die Rechte
an der Kultfirma Atari besitzt, taufte sie sich dieses Jahr vor allem hinsichtlich des nordamerikanischen Marktes
in Atari um. Währenddessen laufen die Arbeiten an eigenen D&D-Titeln auf Hochtouren. Der erste, "Eye
of the Beholder", erschien dieses Jahr für den GameBoy Advance und macht sowohl optisch als auch
spielerisch starke Anleihen beim 14 Jahre alten Namensvetter.
Tief unter Tiefwasser
Mit sehr viel Story hält sich "Eye of the Beholder" nicht auf: Seltsame Gestalten machen die
altehrwürdige Stadt Tiefwasser unsicher. Sie kommen bei Nacht aus dem Unterberg herauf, einer Stadt unter der
Stadt, in der zahlreiche untereinander zerstrittene Banden ihr Dasein fristen. Nun scheinen die Banden vereint
gegen die ehrbaren Bürger Tiefwassers vorzugehen, wobei auch der Name Xanathar wieder seine Runde macht.
Xanathar und seine Gilde wurden vor etlichen Jahren - waren es nicht 14? - aus Unterberg vertrieben, doch nun
scheint er einen neuen Anlauf zu starten, Tiefwasser unter seine Kontrolle bringen zu wollen. Dem stellen sich
zahlreiche Helden aus nah und fern, aus Silbrigmond und Niewinter entgegen, die alle dem Aufruf des Stadtchefs
Piergeiron Paladinsons gefolgt sind, dem Bösen entschlossen die Stirn zu zeigen. Einer dieser Helden sind,
Sie ahnten es schon, Sie selbst.
Sechs Freunde sollt ihr sein
In einer Spar-Ausgabe der D&D-Regeln stellen Sie zu Beginn des Spiels Ihre sechs Helden starke Mannschaft zusammen
- gerade mal vier Charakterklassen sind möglich. Dazu wurde die Gesinnung auf je drei Spielarten von
"gut" und "neutral" begrenzt. Kämpfer, Kleriker, Magier und Schurken dürfen immerhin
sieben verschiedenen Völkern entstammen: Diverse Elfen- und Zwergrassen, Halb-Orks, Halblinge und
natürlich Menschen stehen Ihnen zur Auswahl. Mit Bedacht noch die Charakterwerte wie Stärke,
Geschicklichkeit oder Intelligenz sowie Talente und Fertigkeiten ausgewählt, dann geht's los in die Tiefen
von Unterberg. Diese erkunden Sie in zwei unterschiedliche Blickwinkeln: Stapfen Sie durch Dungeons,
Abwasserkanäle oder vergessene Tunnel, geschieht das in einer bildweise umblätternden Ich-Perspektive -
ganz wie 1990 beim Vorgänger. Kommt es zum Kampf gegen einen oder mehrere Gegner, wechselt die Kamera jedoch:
Jetzt erblicken Sie Ihr Team von schräg oben und dirigieren es schrittgenau auf einem Mini-Schlachtfeld. Ist
die Grafik der Gewölbe noch zweckmäßig, kommen einem bei den Kämpfen schon fast die
Tränen: So schlicht muss 2003 kein Spiel mehr aussehen. Auch nicht für den GameBoy Advance.
Immer der Reihe nach
Die Kämpfe gegen das Gesocks vom Unterberg laufen rundenweise ab, ganz wie beim papiernen D&D-Vorbild. Sie
wählen zu Beginn einer Runde, ob der jeweilige Held kraftvoll zuhauen, sich zurückziehen, zaubern oder
die Waffe wechseln soll. Es folgen die optisch schlicht dargestellten Ergebnisse Ihrer Wahl mit den Reaktionen der
Gegner - dann ist der nächste Recke an der Reihe. Krieg im Kampf eines der oder mehrere Mitglieder Ihrer
Gruppe ein paar Schrammen ab, hilft entweder ein Heilzauber oder die Rast nach dem Scharmützel weiter. Bei
dieser Rast erhalten dann auch alle Helden ihre volle Lebenskraft zurück, Kleriker und Zauberer lernen im
Schlaf erneut ihre Zaubersprüche. Stirbt ein Teammitglied, sollten Sie besser einen Wiederbelebungszauber
beherrschen - der Weg zum Heiler, der noch im ersten der zehn Level auf tote Kundschaft wartet, ist lang und
beschwerlich. Abhängig vom aktuellen Level variieren Ihre Kontrahenten: Von Kobolden und Skeletten geht es
über Spinnen und Höllenhunde hin zu Mumien und waschechten Dunkelelfen. Die Gegner unterscheiden sich
jedoch nur marginal in ihren Angriffstaktiken oder -zaubern. Am nervigsten sind Spinnen, die durch einen
Netz-Zauber Ihre Mannen immobilisieren und langwierig mit Distanzwaffen und Fernzaubern ausgeschaltet werden
müssen. Wirklich unschaffbar sind die Kämpfe allerdings nicht: Unsere Truppe musste bislang erst zwei
Verluste beklagen - den einen ganz zu Anfang, den zweiten durch eine unvorsichtig gezauberte Flammenlanze,
"Friendly Fire" sozusagen.
Wo bleibt die Story?
"Eye of the Beholder" ist damit schon so gut wie komplett beschrieben. Ihre sechs Helden wandern
durch den zumeist finsteren Untergrund, hauen Bösewichten eins auf die Mütze und finden hochgradig
selten ein paar freundliche Helfer in Form von Heilern oder Händlern, die mit neuen Waffen, Rüstungen
oder Zaubersprüchen aushelfen. Drei, vier Nichtspieler-Charaktere bitten im Spielverlauf um Aufnahme in Ihre
Gruppe - es liegt bei Ihnen, ob Sie den Neuen eine Chance geben oder dankend ablehnen, weil Sie schon jemanden mit
dessen Fähigkeiten in Ihrer Mannschaft haben. Nur eins taucht noch seltener auf: die Geschichte um Xanathars
Gilde. In den bislang acht durchwanderten Leveln fanden wir gerade mal drei "Endgegner" und nur zwei
Missionen, in denen wir zum Beispiel eine verschollene Person ausfindig machen mussten. Das lässt sich
verschmerzen, wenn man "Eye of the Beholder" als historisches Stück Software betrachtet,
doch wir schreiben nun mal nicht mehr das Jahr 1990, sondern befinden uns 14 Jahre in der Zukunft.
Ein Handbuch, das keins ist
Richtig unangenehm wird es für D&D-Neulinge, die sich durch das kompetent wirkende Handbuch in Sicherheit
wiegen lassen: Dessen 44 Seiten erklären zwar alle Talente und Fertigkeiten, die Ihre Monsterplätter im
Rahmen ihrer maximal sieben Erfahrungslevel umfassenden Karriere erwerben können. Doch schon bei den
Zaubersprüchen vermisst der Kenner wichtige Details wie Reichweite oder Dauer der Zauberwirkung. Was jedoch
wirklich unter Strafe stehen sollte, ist das Weglassen der Beschreibungen der Waffen, Rüstungen, Ringe und
sonstiger Gegenstände, die Sie nach gewonnenen Kämpfen einkassieren oder im "Laden" kaufen
können. Wissen Sie etwa, welches Schwert besser ist - ein Falchion oder ein Rapier? Oder welche Waffe gegen
Höllenhunde mehr Schaden anrichtet? Eine Kriegsaxt 1 oder ein Langschwert 2? Normalerweise
erklären so etwas Spiele wie "Baldur's Gate" auf einem separaten Bildschirm, der auch
darüber informiert, welche besonderen Vor- oder Nachteile der Gebrauch eines Gegenstandes oder die
Kombination mehrerer Objekte mit sich bringt. Das puzzlehaften Kombinieren der besten Rüstungen und Waffen
macht schließlich einen großen Teil des Rollenspiel-Charmes aus. Sie fragen, was es zu beachten gilt,
wenn bei einem Charakter-Levelaufstieg der Held zu einem mehrklassigen Experten (etwa Magier-Kämpfer) gemacht
werden soll? Tja, leider haben die Designer auch hier ihre Hausaufgaben nicht gemacht. All das fehlt komplett. Und
das ist wirklich schlimm, denn so beschränkt "Eye of the Beholder" mit einem Schlag seine
potenzielle Spielergemeinde ganz erheblich.
Fazit: Kein "Baldur's Gate" für die Westentasche
"Eye of the Beholder" in Grund und Boden zu verdammen, täte ihm Unrecht. Das simple
Spielprinzip fesselt selbst langjährige Rollenspieler. Allerdings nur einmal für etwa zwei Tage. Dann
haben Sie alle Gegner besiegt, alle Ecken der zehn Level gesehen und nicht die geringste Motivation, mit anderen
Charakteren und deren Fähigkeiten erneut in den Unterberg hinab zu steigen. Beim Test entdeckten wir auch zum
ersten Mal einen Bug in einem Videospiel: Nach einem gewonnenen Gefecht besaß unser Kleriker-Kämpfer
Ro eine Rüstungsklasse von 120! Erstaunlich, denn die sollte eher 100 Punkte niedriger liegen. Auch die
Geschicklichkeit war von fünf auf 198 Punkte angewachsen, der Reflexe-Wert gar auf 97 Punkte. Zum Glück
hatte das keine negativen Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf, von einem ausgefallenen Erfahrungsstufen
einmal abgesehen. Alles in allem ein durchschnittlich-durchwachsenes Spielvergnügen mit einigen wenigen
Pluspunkten für Nostalgie- und D&D-Fans. Wir warten gespannt auf Ataris erstes PC-Rollenspiel.
Amazon-Link zum Thema:
"Dungeons & Dragons - Eye of the Beholder" - Game Boy Advance-Spiel zum Preis von 34,95 EUR
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Montag, 15. September 2003 |
| 16.15 Uhr |
Sindbads Abenteuer (1x16) "Das Auge des Kratos" |
Kabel1 |
|
| 17.45 Uhr |
Raumschiff Enterprise (1x02) "Der Fall Charly" |
Kabel1 |
|
| 20.15 Uhr |
Die verlorene Welt (1x05) "Die Bienenkönigin" |
Kabel1 |
|
| 21.15 Uhr |
Der Sentinel - Im Auge des Jägers (3x21) "Todesurteil für den Zeugen" |
Kabel1 |
|
| 21.15 Uhr |
James Cameron's Dark Angel (1x16) "Willkommen im Himmel" |
ATV+ |
Wdh. am 16.09.03 |
| 22.15 Uhr |
24 (1x11) "10:00 - 11:00" |
RTL II |
Wdh. vom 14.09.03 |
| 23.10 Uhr |
24 (1x12) "11:00 - 12:00" |
RTL II |
Wdh. vom 14.09.03 |
| 00.05 Uhr |
The Hakkeden (1) |
VOX |
|
|
Dienstag, 16. September 2003 |
| 16.15 Uhr |
Sindbads Abenteuer (1x17) "Dder Zyklop" |
Kabel1 |
|
| 17.45 Uhr |
Raumschiff Enterprise (1x03) "Spitze des Eisbergs" |
Kabel1 |
|
| 20.15 Uhr |
24 (1x13) "12:00 - 13:00" |
RTL II |
Erstausstrahlung, Wdh. am 18.09.03 |
| 21.10 Uhr |
24 (1x14) "13:00 - 14:00" |
RTL II |
Erstausstrahlung, Wdh. am 18.09.03 |
| 21.15 Uhr |
James Cameron's Dark Angel (1x16) "Willkommen im Himmel" |
ATV+ |
Wdh. vom 15.09.03 |
|
Mittwoch, 17. September 2003 |
| 16.15 Uhr |
Sindbads Abenteuer (1x18) "Das Elixier der Bösen" |
Kabel1 |
|
| 17.45 Uhr |
Raumschiff Enterprise (1x04) "Implosion der Spirale" |
Kabel1 |
|
| 20.15 Uhr |
Die Coneheads |
Kabel1 |
|
| 20.15 Uhr |
Stargate (2x15) "Das Schwarze Loch" |
RTL II |
|
| 21.15 Uhr |
Stargate (2x16) "Die fünfte Spezies" |
RTL II |
|
| 21.40 Uhr |
Todesschwadron aus der Zukunft |
ATV+ |
Wdh. am 18.09.03 |
| 22.10 Uhr |
Profiler (1x14) "Gefallene Engel (1)" |
VOX |
Wdh. um 03.35h |
| 22.15 Uhr |
Andromeda (3x11) "Die andere Seite des Tunnels" |
RTL II |
Erstausstrahlung |
| 23.10 Uhr |
PSI Factor - Es geschieht jeden Tag (4x13) "Vom Himmel gefallen" |
VOX |
|
| 03.35 Uhr |
Profiler (1x14) "Gefallene Engel (1)" |
VOX |
Wdh. von 22.10h |
|
Donnerstag, 18. September 2003 |
| 16.15 Uhr |
Sindbads Abenteuer (1x19) "Die Falle des Täuschers" |
Kabel1 |
|
| 17.45 Uhr |
Raumschiff Enterprise (1x05) "Kirk :2=?" |
Kabel1 |
|
| 21.10 Uhr |
Poltergeist (2x03) "Ewige Finsternis" |
tele5 |
|
| 22.15 Uhr |
24 (1x13) "12:00 - 13:00" |
RTL II |
Wdh. vom 16.09.03 |
| 23.10 Uhr |
24 (1x14) "13:00 - 14:00" |
RTL II |
Wdh. vom 16.09.03 |
| 00.20 Uhr |
Todesschwadron aus der Zukunft |
ATV+ |
Wdh. vom 17.09.03 |
|
Freitag, 19. September 2003 |
| 16.15 Uhr |
Sindbads Abenteuer (1x20) "Dreizack des Poseidon" |
Kabel1 |
|
| 17.45 Uhr |
Raumschiff Enterprise (1x06) "Die Frauen des Mr. Mudd" |
Kabel1 |
Wdh. am 20.09.03 |
| 20.15 Uhr |
Enterprise (2x04) "Todesstation" |
SAT1 |
Erstausstrahlung, Wdh. um 01.10h |
| 20.15 Uhr |
24 (1x15) "14:00 - 15:00" |
RTL II |
Erstausstrahlung, Wdh. am 20.09.03 |
| 21.10 Uhr |
24 (1x16) "15:00 - 16:00" |
RTL II |
Erstausstrahlung, Wdh. am 20.09.03 |
| 22.30 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI (2x03) "Blut" |
Kabel1 |
|
| 23.25 Uhr |
Twin Peaks (2x06) "Dämonen" |
Kabel1 |
|
| 01.10 Uhr |
Enterprise (2x04) "Todesstation" |
SAT1 |
Wdh. von 20.15h |
| 03.50 Uhr |
Space Defender |
Pro 7 |
|
|
Samstag, 20. September 2003 |
| 08.00 Uhr |
Raumschiff Enterprise (1x06) "Die Frauen des Mr. Mudd" |
Kabel1 |
|
| 14.00 Uhr |
Zweimal im Leben (2x18) "Das Herz eines Champions" |
SAT1 |
Wdh. um 02.55h |
| 15.00 Uhr |
Roswell (3x14) "Im falschen Körper" |
SAT1 |
|
| 16.00 Uhr |
Charmed (4x02) "48 Sunden" |
SAT1 |
|
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine (4x07) "Kleine grüne Männchen" |
SAT1 |
|
| 16.15 Uhr |
Pretender (4x05) "Liebe auf der Flucht" |
RTL II |
|
| 16.50 Uhr |
Smallville (1x19) "Tele-Kill-Nese" |
RTL |
Wdh. am 21.08.03 |
| 17.00 Uhr |
Star Trek - Voyager (3x24) "Rebellion Alpha" |
SAT1 |
|
| 19.15 Uhr |
Enterprise (2x05) "Eine Nacht Krankenstation" |
SAT1 |
Erstausstrahlung |
| 20.15 Uhr |
Star Trek VI - Das unentdeckte Land |
SAT1 |
|
| 22.15 Uhr |
24 (1x15) "14:00 - 15:00" |
RTL II |
Wdh. vom 12.09.03 |
| 23.10 Uhr |
24 (1x16) "15:00 - 16:00" |
RTL II |
Wdh. vom 12.09.03 |
| 02.55 Uhr |
Zweimal im Leben (2x18) "Das Herz eines Champions" |
SAT1 |
Wdh. von 14.00h |
|
Sonntag, 21. September 2003 |
| 12.05 Uhr |
Smallville (1x19) "Tele-Kill-Nese" |
RTL |
Wdh. vom 20.08.03 |
| 14.45 Uhr |
Kampfstern Galactica (1x06) "Der verschwundene Krieger" |
RTL |
|
| 14.55 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis (1x07) "Die Umpatra" |
Pro 7 |
Erstausstrahlung, Wdh. um 04.05h |
| 15.55 Uhr |
Relic Hunter (3x07) "Flucht ohne Ausweg" |
Pro 7 |
Erstausstrahlung, Wdh. um 03.15h |
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine (4x08) "Das Wagnis" |
SAT1 |
|
| 17.00 Uhr |
Star Trek - Voyager (3x25) "Translokation" |
SAT1 |
|
| 20.15 Uhr |
24 (1x17) "16:00 - 17:00" |
RTL II |
Erstausstrahlung, Wdh. am 22.09.03 |
| 21.10 Uhr |
24 (1x18) "17:00 - 18:00" |
RTL II |
Erstausstrahlung, Wdh. am 22.09.03 |
| 03.15 Uhr |
Relic Hunter (3x07) "Flucht ohne Ausweg" |
Pro 7 |
Wdh. von 15.55h |
| 04.05 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis (1x07) "Die Umpatra" |
Pro 7 |
Wdh. von 14.55h |
|
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Eigentlich ist das nicht nur ein Buch, sondern gleich drei Bücher. Im ersten Teil strandet das U-Boot auf
oder besser in der Insel Caprona (oder wie es von den Bewohnern genannt wird: Caspak). Bowen Tyler muß
erleben, wie die Frau, die er liebt entführt wird von affenartigen Menschen und für den amerikanischen
Gentleman gibt es nur eine Wahl: er macht sich gemeinsam mit seinem Airedale-Terrier auf, durch die Wildnis, um
Lys zu retten. Im zweiten Buch macht sich eine Rettungsmannschaft auf, um die Gestrandeten zu retten. Thomas
Billings landet mit seinem Flugzeug unfreiwillig in einem Baum auf der Insel und muß sich nun durch die
Menschenfeindliche Welt kämpfen, zusammen mit einer schönen Wilden, Ajor von den Galu (hochentwickelt,
wie wir).
Im dritten Band erfahren wir, was aus der restlichen Besatzung des U-Bootes wurde: Bradley wird von einem Wieroo
auf die Insel Oo-oh entführt, doch ihm und der Galu Co-Tan gelingt die Flucht.
Dem Autor der berühmten Tarzan-Geschichten ist mit Caprona ein Meisterwerk gelungen. Nur zu leicht gelingt
es dem Leser, die reale Welt um sich zu vergessen und tief in das Land des Buches einzutauchen. Die
Liebesgeschichten sind weit von Kitsch, Schnulzen oder plumper Erotik entfernt, so das sie jeder gut lesen kann,
ohne von der Sprache und der Ausdrucksweise gestört zu sein. Es macht richtig Spaß mit den
Protagonisten mitzufiebern und zu hoffen, daß diese ihr Glück finden. Das Buch ist so gut, das man
sich fast wünscht, Edgar Rice Burroughs würde wieder auferstehen, um weitere Teile zu schreiben.
Insgesamt bin ich von diesem Buch wirklich begeistert.
Das Titelbild zeigt zwar nicht direkt eine Szene aus dem Buch, ist aber dennoch klasse zur Geschichte passend und
vermittelt quasi gleich zu Anfang die richtige Stimmung. Die Papierqualität ist gut, der Preis auch.
Alles in allem ein Buch das der Liebhaber der fantastischen Literatur gelesen haben sollte und ich stimme Stephen
King zu. Stephen King: "Auf der ersten Seite von The Land That Time Forgot findet der Erzähler ein
Manuskript in einer Flasche. Der Erzähler sagt: "Lesen Sie eine Seite, und ich bin vergessen." Das
ist ein Versprechen, das Burroughs hält - vielen Schriftstellern mit größerem Talent, als er es
besaß, ist das nicht gelungen."
Link zum Thema:
http://www.fantasyguide.de
http://www.blitz-verlag.de
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"Traumwelten" bietet ein breites Spektrum. Von der Kriminalgeschichte bis zur Space Opera, von
spannenden Abenteuern bis zu inneren Beziehungsdramen, von Klassikern bis zum Fanzineniveau.
Einige der Geschichten sind direkt von Größen wie Matheson, van Vogt oder Frank M. Robinson (wer kennt
ihn und seinen sehr guten Roman "Die lautlose Macht" überhaupt noch?) beeinflußt worden. Mit
diesen Episoden steigt auch das Appetit, die großen Romane dieser Zeit wieder aus dem Regal zu holen und in
Gedanken eine Zeitreise in die Kindheit zu unternehmen. Vierzig Jahre sind seit ihrer Entstehung vergangen. Sie
stammen direkt aus der Zeit der kubanischen Raketenkrise. Über die Ermordung Kenndys, den Vietnamkrieg, die
Ölkrise, mehrere Rezessionen, den Fall der Mauer, die diversen Kriege im nahen Osten bis zur Internetblase
hat die Zeit die Menschen verändert. Einige werden die Geschichten nach in den Originalausgaben gelesen
haben, sich vielleicht das Heft mit feuchten Händen und vom Taschengeld erworben vom Kiosk abgeholt haben,
viele werden aber den Geschichten zum ersten Mal begegnen. Sie kommen aus einer Zeit als die Science Fiction
Meilenweit von den Bestsellerlisten entfernt war und insbesondere in Deutschland die Geschichten und Romane mit
viel Herzblut geschrieben worden sind. Auch heute kann nur eine kleine Zahl von Autoren weltweit gut von der
Science Fiction leben. Den brennenden Ehrgeiz, sich einen Namen zu machen, spürt man in jeder Zeile, in jeder
Story.
Vergnüglich sind alle Geschichten, manche als Rarität, andere als sehr gute Unterhaltung. Auch als
historische Wiederentdeckung sind die Geschichten lesenswert, sie decken alle gängigen Themen zum Teil mit
interessanten Varianten ab. Einige wenige Stories ragen aus der Menge heraus und unterstreichen Themen, die Vlcek
später in seinen Einzelromanen wieder aufnehmen sollte. Sympatische Außenseiter, den Kopf voller
Wünsche und Hoffnungen, zum Teil in einer ihnen feindlichen Umgebung, mutig voranschreitend und durch die
eigene Initiative Sieger über das Chaos (siehe Walty Klackton oder zum Teil die Michael Rhodan
Taschenbücher).
Im Rahmen der utopischen Klassiker stellt diese Storysammlung ein interessantes Novum dar und genau wie viele alte
Serien wird es Zeit, diese neu zu entdecken. Unternehmen wir also 18 Reisen in die Zeit des aktiven Wiener
Fandoms, betrachten alles bitte durch den Schleier von 40 Jahren, lehnen uns zurück und treten diese Reise
an, wie in ein altes Schwarzweiß-Foto, leicht angegilbt, ein bißchen wellig und ausgebleicht, aber
immer mit einer eigenen Geschichte ausgestattet.
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Im Allgemeinen versteht man unter Evolution die Entwicklung von biologischen Systemen, wenn sie sich an eine
gegebene oder sich verändernde Umgebung anpassen. Der Mensch setzt diesem, seit Charles Darwin bekannten
Prinzip noch eins drauf, er nutzt die Technologie, um sich an widrige Lebensbedingungen anzupassen.
So ist es dem Menschen gelungen in Bereiche vorzudringen, für die er normalerweise überhaupt nicht
geschaffen war: Er fliegt durch die Luft, taucht in den Meeren und hat sogar erste Schritte in den Weltraum
gemacht.
Hans Hass war einer der ersten Wissenschaftler und Taucher, die erkannt haben, dass technologische Entwicklung
auch als Teil der Evolution angesehen werden kann, er bezeichnet diese künstlichen Erweiterungen in seinem
Buch "Die Hyperzeller" als externe Organe.
Aber sie ist nicht nur auf den Menschen beschränkt, auch Tiere können technologische Evolution
einsetzen, um sich an Lebensumstände anzupassen. Zu diesen externen Organen gehören zum Beispiel auch
die Höhle der Wolfsspinne oder die Fischernetze des Menschen, allgemein zählen dazu wahrscheinlich alle
Werkzeuge und Hilfsmittel, die sich Tiere und Menschen zu eigen machen.
Der Unterschied zwischen dem Menschen und den Tieren liegt aber, abgesehen vom Niveau, vor allem in der
Zielgerichtetheit seiner Entwicklung. Während man bei den Tieren im wesentlichen von einer Entwicklung nach
Versuch und Irrtum und der Weitergabe der Erkenntnisse an Nachkommen und Artgenossen ausgeht, ist der Mensch das
erste Tier, dass diese Fähigkeiten gezielt einsetzt. Er hat sie sogar mit dem Ingenieurwesen in den Stand
einer eigenen Wissenschaft erhoben.
In Unterschied zur Evolution mit technischen Entwicklungen gibt es aber auch noch eine Evolution der Technik, die
sich vielfach aus Bestehendem weiterentwickelt. Betrachtet man die Entwicklung von Werkzeugen in diesem Licht, so
gilt ganz ähnlich wie beim Leben, dass sich erfolgreiche Konzepte durchsetzen und - je nach Marketing -
schlechte Lösungen verdrängt werden.
Die Evolution, die hier betrachtet werden soll, ist aber im Grunde immer noch eine biologische, auch wenn sie sich
der Technik und Wissenschaft bedient, um sich an die Umwelt anzupassen.
Auch die Entwicklung der Medizin ist Teil der Entwicklung des Menschen, denn sie erweitert sein Immunsystem und
seine körpereigenen Heilkräfte, um so neuen Krankheiten zu trotzen und Verletzungen zu heilen. Es
handelt sich bei der Medizin also um eine Anpassung des Menschen an die widrigen Lebensumstände und
erhöht seine Fähigkeit zu überleben, und das ist genau das, was Evolution nach Darwin ausmacht.
Aber darüber hinaus stellen wir unsere medizinischen Erkenntnisse auch anderen Tieren zur Verfügung, so
dass Haustiere kaum auf eine Errungenschaft verzichten müssen, die sich ihre Herrchen und Frauchen leisten
können.
Derartige artenübergreifende Weitergabe scheint im ersten Augenblick nicht dem zu entsprechen, was man aus
der Natur kennt, aber das ist nicht ganz richtig, denn die Genetik hat gezeigt, dass Bakterien nicht nur innerhalb
ihrer Art Erbgut austauschen, sondern auch unter Fremden.
Dieser Austausch wird zu einem großen Problem, wenn Erreger mit aggressiven Antibiotika behandelt werden und
Resistenzen entwickeln, die dann auch an andere Stämme weitergeben werden können. Auch bei Pflanzen
können Gene zwischen unterschiedlichen Gattungen weitergeben werden - was dann zum Problem wird, wenn die
genetisch eingebaute Widerstandsfähigkeit einer Nutzpflanze plötzlich auch bei den Schädlingen
auftaucht.
Aber die Evolution hat schon viel früher angefangen, Hilfsmittel zu benutzen, um sich besser anzupassen, so
wäre eine Besiedlung der nördlichen und südlichen Breiten ohne Kleidung nicht denkbar gewesen und
heute sind wir so weit, dass Menschen in ständigen Stationen an den Polen leben, ohne dass sie sich ein dickes
Eisbärenfell wachsen lassen müssen.
Die Eroberung neuer Lebensräume wäre für den Menschen nicht in dieser Geschwindigkeit möglich
gewesen, wenn er seiner Anpassung nicht selbst nachgeholfen hätte. Sogar an das Leben unter Wasser kann sich
der Mensch mit seinen technischen Möglichkeiten anpassen; wofür die Delfine Millionen von Jahren
gebraucht haben, benötigte der Mensch nur ein paar Jahrzehnte, nämlich von der Idee, die Unterwasserwelt
zu erforschen, bis zu Jacques Cousteaus Erfindung der Aqualunge, mit der erstmals ein Mensch für längere
Zeit unter Wasser leben konnte. Und nur ein paar weitere Jahre später entstanden die ersten Habitate unter
Wasser, die es zumindest theoretisch möglich machten dauerhaft im Meer zu leben.
Selbstverständlich sind die menschlichen "Meeresbewohner" immer noch abhängig davon, Luft zu
atmen, aber das trifft auch auf Delfine, Wale und Schildkröten zu. Diese Abhängigkeit wird aber nicht
von Dauer sein, denn man beschäftigt sich bereits mit Techniken, den Sauerstoff direkt aus dem Meerwasser zu
gewinnen. Mit diesen künstlichen Kiemen könnte der Mensch erstmals einen wirklich neuen und fremden
Lebensraum für sich erschließen.
Mit dem Weltraum ist es ganz ähnlich wie mit dem Meer: In der ständig bemannten Raumstation
"ISS" leben Menschen in einer bisher lebensfeindlichen Umgebung. Die Nabelschnur, die diese Menschen mit
der Erde verbindet, ist natürlich noch wesentlich dicker als jene der "Unterwassermenschen" aber in
Zukunft ist es durchaus vorstellbar, dass auch Raumstationen unabhängig von der Erde werden könnten. Da
die Raumstation wesentliche Teile der Lebenserhaltung für den Menschen übernehmen muss, könnte man
hier, um im Bild der Biologie zu bleiben, vielleicht von einer Symbiose sprechen - der ersten Symbiose allerdings,
in der ein Symbiont seinen Symbionten selbst entwickelt und hergestellt hat - in der die Raumstation die
Lebenserhaltung übernimmt und der Weltraummensch die Wartung und Instandhaltung.
Die technologische Unterstützung der Evolution führt neben der unvorstellbar schnellen Anpassung an neue
Lebensräume aber auch dazu, dass die Anpassung des biologischen Körpers an die neue Umwelt nicht mehr in
dem Maße notwendig ist, wie das bei anderen Tieren der Fall ist, wenn sich deren Umgebung verändert,
oder ein neuer Lebensraum erschlossen wird.
Insbesondere beim Weltraummenschen ist eine Anpassung des Körpers an die Schwerelosigkeit gar nicht
erwünscht - zumindest nicht solange die Weltraummenschen immer noch auf die Erde zurückkehren
möchten.
Aber die technologische Entwicklung kann die biologische nur teilweise substituieren, der Körper stellt sich
natürlich trotzdem auf die neuen Lebensbedingungen ein. Das gilt insbesondere da, wo die neue Umwelt
veränderte Anforderungen an die Physiologie stellt.
Voraussichtlich werden Wassermenschen deshalb schon nach wenigen Generationen eine kräftigere Beinmuskulatur
ausbilden, die besser an den Flossenschlag angepasst ist, während die Arme an Bedeutung verlieren.
Dramatischer werden allerdings die Veränderungen des Weltraummenschen sein. Sein Körper wird vielleicht
runder werden, mit schwächeren Knochen und beweglicheren Gliedmaßen.
Die Technologie in der Evolution ist ein wesentlicher, ja unverzichtbarer, Teil dieser Entwicklung, die uns seit
der Zeit begleitet, als der erste Primat entdeckt hat, dass man Termiten sammeln kann, indem man ein
Stöckchen in den Bau steckt.
Vieles ist noch Spekulation, aber extrapoliert man aus den Erkenntnissen, die wir heute über die Evolution
und die Entwicklung des Menschen haben, kann man sich durchaus vorstellen, dass die Zukunft der Menschheit in die
angedeuteten Richtungen gehen könnte.
Link zum Thema:
Hans Hass: Die Hyperzeller
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"Star Wars": Weitere Gaststars in "Episode III".
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Die offizielle "Star Wars"-Webseite berichtet, dass - obwohl sich die prinzipiellen Dreharbeiten
dem Ende nähern - es noch einige Gastcharaktere geben wird, die für das letzte "Star
Wars"-Prequel engagiert wurden.
Drei Mitglieder einer liebenswürdigen Familie werden in der Saga zurückkehren, obwohl ihr erster
Auftritt geschnitten wurde und erst auf der DVD von "Star Wars: Episode II - Attack of the
Clones" zu sehen war. Claudia Karvan, Hayley Mooy und Keira Wingate kehren als Mitglieder der
Naberrie-Familie zurück.
Claudia Karvan wird erneut Padmé Amidalas Schwester Sola Naberrie spielen. Die Kinderschauspieler Hayley Mooy und
Keira Wingate wird man wieder als Pooja und Ryoo Naberrie sehen, die Töchter von Sola.
"Star Wars: Episode III" wird voraussichtlich am 25. Mai 2005 in die Kinos kommen.
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"Buffy": Zu Besuch bei "Angel".
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Die Vampirjägerin Buffy wird auch nach dem Ende der Serie "Buffy the Vampire Slayer" nicht
vollständig von der Bildfläche verschwinden sein und Angel und Spike hin und wieder einen Besuch
abstatten.
Laut TV-Guide ist Sarah Michelle Gellar (Buffy) in Gesprächen für eine Gastrolle in zwei Episoden von
"Angel" in der neuen Staffel. Gellar soll während der so genannten
"Sweeps"-Periode im Februar oder im Mai ihren Gastauftritt haben, sagte das Magazin.
Bereits bekannt ist, dass James Marsters in der neuen Staffel als Hauptcharakter zu sehen sein wird. Der
Präsident des WB-Networks erzählte TV-Guide, dass die Entscheidung, einige Charaktere aus "Buffy
the Vampire Slayer" in "Angel" zu übernehmen - sei es nur für einen Besuch
oder für immer - dabei geholfen hat, die Serie nicht aus dem Programm zu nehmen. Die fünfte Staffel von
"Angel" startet am 1. Oktober 2003 in den USA.
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"Matrix Revolutions": Neuer Soundclip.
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Auf der Webseite des "Matrix"-Komponisten Don Davis steht ein exklusiver Soundtrack-Clip aus
"The Matrix Revolutions" als MP3 zum Download bereits. Das Stück ist betitelt
"Neodämmerung" und verbindet das typische Matrix-Score mit einem intensiven Chor.
Link zum Thema:
http://dondavis.filmmusic.com/
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Nick Stahl über "Terminator 4".
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Entertainment Weekly sprach mit "Terminator 3: Rise of the Machines"-Star Nick Stahl (John
Connor) über einen möglichen vierten Film des "Terminator"-Franchise. Stahl sagte,
dass es möglicherweise sogar einen "T4" geben wird, wenn Arnold Schwarzenegger bei der Wahl
zum Gouverneur in Kalifornien gegen Gary Coleman gewinnt.
"Sie spielen im Moment mit verschiedenen Ideen weil sie die Erlaubnis haben, weiterzumachen. Ich weiß,
dass sie Ideen entwickeln, um den Film auch ohne ihn zu drehen, wenn er nicht zur Verfügung steht."
Stahl fügte hinzu, dass er den Film sowohl mit als auch ohne Arnold Schwarzenegger drehen würde.
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"Alien": Director's Cut-Trailer.
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Einer der Meilensteine der SF-Filmgeschichte und wahrscheinlich einer der angsteinflößensten Filme
aller Zeiten kehrt wieder auf die Leinwand zurück. Die Rede ist von "Alien". 1979 vom
unbekannten Ridley Scott inszeniert, mit einer noch unbekannteren Sigourney Weaver in einer der Hauptrollen. Der
Film wird am 31. Oktober wieder weltweit in die Kinos kommen. Ridley Scott hat neue Szenen eingefügt, das
Bildmaterial wurde überarbeitet und sowieso ist jetzt alles noch besser. IGN Filmforce hat jetzt exklusiv
einen Trailer zum Re-Release von "Alien" online gestellt.
Link zum Thema:
http://filmforce.ign.com/
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"Predator 3": Mit The Rock?
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Durch seine Kandidatur zum Gouverneur von Kalifornien könnte Arnold Schwarzenegger bei einem Wahlsieg in
Zukunft sehr beschäftigt sein und für die Schauspielerei nur noch wenig Zeit aufbringen. Deshalb scheint
man sich schon jetzt in Hollywood nach Ersatz umzuschauen. Jüngstes Beispiel ist der geplante
"Predator 3"-Kinofilm, in dem Schwarzeneggers Charakter Dutch wieder zurückkehren soll. Nur,
wer könnte das Muskelpaket ersetzen?
Laut Sam Park, dessen Skript "Predator 3: The Deadlier of the Species" wohl am wahrscheinlichsten
als Drehbuch für den möglichen Film hergenommen wird, steht der Kandidat bereits fest: Dwayne Johnson -
alias The Rock.
"Ich denke, das ist eine exzellente Idee und ich könnte jedem versichern, dass das Franchise noch viele
Jahre weiterleben würde - Clay McBride und ich haben definitive Ideen für Fortsetzungen mit einigen
bizarren Verwicklungen für Dutch und die Predators, von denen wir glauben, dass sie die Franchise-Stories
jahrzehntelang frisch und aufregend halten" sagte Park. "Ich muss aber auch daran erinnern, dass ich und
Clay derzeit noch KEINEN Vertrag mit Fox in irgendeiner Weise hätten. Es ist deren Franchise und es sind ihre
Charaktere, mit denen sie tun können, was ihnen beliebt. Vielleicht haben wir schon bald die
Möglichkeit, ihnen unsere 'Predator 3'-Story zu präsentieren."
Keine schlechte Idee, denn das Dwayne Johnson ebenso schauspielern kann wie Schwarzenegger, bewies er bereits in
"Die Mumie kehrt zurück" und "The Scorpion King". Doch noch ist nichts fest
- aber eine Entscheidung wird wohl nicht mehr lang auf sich warten lassen.
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"Harry Potter": Neuigkeiten.
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Das britische Boulevard-Blatt "The Sun" hat die Titel der beiden nächsten - und letzten -
"Harry Potter"-Romane veröffentlicht. Demnach soll der sechste Roman der Reihe
"Harry Potter And The Mudblood Revolt" ("Harry Potter und die Revolte der
Schlammblüter") und der siebente Roman "Harry Potter And The Quest Of The Centaur"
("Harry Potter und die Suche nach dem Zentaur") heißen.
Wie die "Sun" herausgefunden haben will, wurden die beiden Titel von einer Firma namens Seabottom
Productions geschützt. Sie habe dieselbe Adresse wie die Londoner Rechtsanwälte Field, Fisher und
Waterhouse, die wiederum Anwälte des Medienriesen Warner Bros. seien, der die ersten drei Potter-Bücher
verfilmt hat und weltweit die Vermarktungsrechte kontrolliert.
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"Highlander": Neue Trilogie in Arbeit?
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Hollywood North Report sprach mit dem Schauspieler Peter Wingfield, der ein neues in Arbeit befindliches Projekt
für das "Highlander"-Franchise erwähnte.
"Die Produzenten Peter Davis und Bill Panzer sind sehr ausdauernd. Sie stehen in Verhandlungen mit Miramax
über zumindest noch einen weiteren Film. Ich glaube, sie wollen die Idee als Trilogie verkaufen, so etwas
wie 'Herr der Ringe'. Jeder Film wäre für sich gesehen abgeschlossen doch es wird eine Geschichte geben,
die alle Filme durchzieht. Ich sollte das eigentlich nicht verraten, denn es ist nicht offiziell."
Weiterhin sagte Wingfield: "Das Ganze hat etwas mit 'Star Trek' gemeinsam, das es um die Suche nach etwas
mehr in uns selbst geht, einfache Menschlichkeit. Es gibt dort draußen etwas, das größer als wir
selbst ist. Die Suche nach tieferen Wahrheiten. Wahrheiten, die nicht nur unsere Spezies betreffen, sondern unsere
allumfassenden Wahrheiten von Spezies zu Spezies und von Planet zu Planet. Unsterblich zu sein, welche Dinge
konstant sind. Welche Dinge wahr sind. Worin liegt die Natur einer guten Person? Es ist eine Spiritualität,
die man für eine tiefere, persönliche Erfüllung ähnlich der Religion braucht, und die in den
Fans aufleuchtet."
Der Schauspieler fügte hinzu: "Aber es sind auch die richtigen Kerle, die coolen Klamotten, die
Flashbacks und die Schwertkämpfe!" IMDB.com listet bereits seit Juni einen weiteren
"Highlander"-Film namens "Highlander: The Source". Regie soll Michael Oblowitz
führen. Als Darsteller sind bisher nur Peter Wingfield als Methos (Adam Pierson) und Lisa Barbuscia als Faith
gelistet.
Links zum Thema:
http://us.imdb.com/
http://www.hollywoodnorthreport.com/
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Batman: Christian Bale wird Bruce Wayne.
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Christian Bale wurde nun von Warner Bros. Pictures für die Rolle als Bruce Wayne im nächsten
"Batman"-Kinofilm engagiert. Regie bei dem von Emma Thomas produzierten Film mit dem
vorläufigen Titel "Batman: Intimidation Game" wird Christopher Nolan führen. Dies
kündigte gestern Jeff Robinov an, Produktionschef bei Warner Bros. Pictures.
Die Dreharbeiten sollen Anfang 2004 beginnen. Der Film wurde von David Goyer und Nolan geschrieben und dreht sich
um die frühe Karriere des Dunklen Ritters. Chris Nolan sagte über Bale: "Ich sehe in Christian die
ultimative Verkörperung von Bruce Wayne. Er ist die exakte Balance zwischen Dunkelheit und Licht nach der wir
gesucht haben."
Robinov fügte hinzu: "Jetzt, wo wir die beste Persion für die Rolle als Batman gefunden haben,
freuen wir uns darauf, mit dem Rest unseres Castings weitermachen zu können, und wir sind von der
außergewöhnlichen Gruppe, die wir zusammenstellen werden, begeistert." Bale hatte eine erste
Hauptrolle in "Empire of the Sun" und war in diversen Filmen wie "Little Women",
"Portrait of a Lady", "Metroland", "American Psycho" und
"Laurel Canyon" zu sehen.
Der Kinostart zum neuesten "Batman"-Streifen liegt irgendwann im Jahre 2005.
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"Underworld": Produktionsfirmen angeklagt.
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White Wolf Publishing Inc., die Rollenspiel-Firma, die hinter "Vampire: The Masquerade" und
"Werewolf: The Apocalypse" steht, und Horror-Romanautor Nancy A. Collins haben eine Klage gegen
Sony Pictures, Screen Gems und Lakeshore Entertainment eingereicht, in der man ihnen vorwirft, dass der Kinofilm
"Underworld" Urheberrechte von White Wolf und Collins verletzt. Die Klage wurde am 5. September
am District Court von Atlanta in Georgia eingereicht.
Die Spielefirma behauptet, dass es über 60 Gemeinsamkeiten zwischen ihren beiden Rollenspielen und der
Geschichte des Filmes gibt. In der Klage beschuldigt man die Produktionsfirmen zudem, dass sich die Prämisse
von "Underworld" stark von Collins Kurzgeschichte "Love of Monsters" bedient.
"Eigentlich vermarkten sie diesen Film als Remake von 'Romeo und Julia'", sagte Collins in einem
Statement, das von White Wolfe veröffentlicht wurde. "Ich denke aber, dass sie damit eher eine
Kinofilm-Adaption meiner Geschichte meinen."
White Wolf veröffentlicht seit 1991 Rollenspiele und ist am besten für die
"Vampire"-Rollenspiele bekannt, in denen die Spieler in die Rolle der blutsaugenden Kreaturen
schlüpfen können. Das "Vampire"- und "Werewolfe"-Universum hat eine
entscheidende Eigenschaft: Die beiden Rassen stehen im Krieg gegeneinander - etwas, das auch im Trailer zu
"Underworld" stark beworben wird.
"Wir haben eine riesige fiktive Welt, die sich auf über 200 Ausgaben literarischen Materials
stützt", sagte Mike Tinney, Präsident von White Wolf. Es ist empörend zu sehen, dass das
Drehbuch von "Underworld" sich unseres Eigentums bedient."
Tinney fügte hinzu: "Unsere Fans werden denken, dass sie unseren Film sehen. Natürlich, wenn der
Film veröffentlicht wird, dann werden sie das auf gewissen Art und Weise tun."
Bis jetzt haben Sony Pictures, Screen Gems und Lakeshore Entertainment noch nicht auf die Klage von White Wolf und
Collins reagiert.
Der Film "Underworld" dreht sich um Selene (Kate Beckinsale), eine wunderschöne
Vampir-Kriegerin, die in einem Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen kämpft. Obwohl sie zu den Vampiren
gehört, verliebt sie sich in Michael (Scott Speedman), einen Werwolf, der den Krieg endlich beenden
möchte. "Underworld" soll am 19. September 2003 in den amerikanischen Kinos starten. Ein
deutscher Starttermin ist bis jetzt noch nicht bekannt.
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"Blade Trinity": Dominic Purcell mit dabei.
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Dominic Purcell, bekannt aus der TV-Serie "John Doe", wird Wesley Snipes' Vampir-Gegner in
"Blade: Trinity" spielen. Purcell wird somit an der Seite von Kris Kristofferson, Jessica Biel
und Ryan Reynolds spielen. Das Drehbuch des dritten Teils wurde von David Goyer geschrieben, der bei dem auf den
Marvel Comics basierenden Film auch Regie führen wird. Die Produktion soll noch in diesem Monat in Vancouver
beginnen.
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"Die Fliege": Remake in Sicht.
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Fox Searchlight hat einen Vertrag abgeschlossen, um ein Remake von "Die Fliege" zu produzieren.
Kinofilm-Newcomer Todd Lincoln wird das Drehbuch schreiben und auch selbst Regie führen. Das Studio traf sich
mit Lincoln um über das Remake zu diskutieren nachdem sie von dem Erfolg des von Danny Boyle gedrehten
Zombie-Filmes "28 Days Later" überrascht waren.
Lincoln, ein Fan des Horror-Genres, der sowohl das Original von 1958 als auch David Cronenbergs Remake von 1986
liebt, versprach, bei dem Remake nicht einfach noch einmal alles neu durchzukauen. "Ich bin einer von diesen
Comic- und Sci-Fi-Fans, die von einem Remake hören und stöhnen", sagte er Variety. "Dieses
Remake ist sicherlich vom Original inspiriert aber es ist auch komplett neuerdacht." Er fügte hinzu,
"Nun, in beiden Filmen, ist die Fliege jemals geflogen?"
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"Firefly": Kinofilm bestätigt.
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Joss Whedons ("Buffy", "Angel", "Alien4") kurzlebige SF-Serie
"Firefly" wird nun zum Kinofilm gemünzt. Universal Pictures wird den Film produzieren.
Whedon wird nicht nur das Drehbuch schreiben, sondern bei dem Projekt auch Regie führen. Die Produktion soll
Anfang 2004 anlaufen.
Die Abenteuer-Weltraum-Serie spielt 500 Jahre in der Zukunft und dreht sich um eine Raumschiff-Besatzung. Von den
13 produzierten Episoden wurden nur neun beim amerikanischen Network "FOX" gezeigt. Die DVDs zur Serie
erscheinen im Dezember.
Whedon hofft, wieder die gesamte Originalbesetzung zurück zu bekommen. Außerdem wird es neue Charaktere
geben.
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"The Woods": Shyamalans ändert Titel.
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M. Night Shyamalans "The Woods" wird wohl bald einen anderen Titel bekommen. Ein anderer Film von
United Artists, der am 15. September mit den Dreharbeiten beginnt, heißt ebenfalls so, darf aber den Titel
"The Woods" behalten. Von Disney heißt es, "The Woods" sei immer nur ein
Arbeitstitel gewesen. Der neue Titel ist allerdings noch nicht bekannt.
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(Zurück zum Inhalt)
Da gab es nach den letzten Ausgaben des Corona Newsletters ja eine Menge Boohai um unsere Meldung bezüglich der
FedCon-DVD. Veranstalter Dirk Bartholomä hat sich heuer bekanntlich erstmals erweichen lassen und die
Produktion einer DVD in Auftrag gegeben! Ca. 180 Minuten Con-Material, voll von Interviews, Frage- und
Antwortstunden sowie Fan-Reaktionen. Vorbestellen kann man sie schon, die DVD.
Und zwar hier!
Am 18. September erscheint aber als
Special-Amazon-Gig eine
FedCon-DVD, die einzig und allein die "Star Trek"-Schauspieler auf der Con zum Thema hat.
Zwei DVDs zu einer Veranstaltung - was will man mehr?
"Star Trek" mag in den aktuellen Zeiten einen schweren Stand im Zeitgeistgefühl der
Öffentlichkeit haben, aber das gilt nur für die jüngsten Serien des Franchise. Kirk, Spock und Co.
erfreuen sich auch außerhalb des Fandoms eines großen und positiven Bekanntheitsgrades. Aus diesem
Grund wird es wohl auch nie vorkommen, dass ein T-Shirt mit einem "Classic"-Motiv aus der Mode
gerät: Bestes Beispiel dafür ist
dieses
Oberbekleidungsstück, auf dem der wohl bekannteste Satz aus dem "Star Trek"-Universum
verewigt ist.
Apropos "Classic", apropos Spock. Unserer besonderer Tipp für diese Ausgabe ist ganz sicher
das Mr.
Spock-Photomosaik-Poster. Dieses unglaubliche Photomosaik-Poster besteht aus ca. 300 Bildern aus den
"Star Trek"-Folgen und -Filmen. Aus der Nähe betrachtet, sind die einzelnen Bilder gestochen
scharf zu erkennen, mit etwas Abstand verschmelzen sie zum legendären Spitzohr von der NCC 1701. Für
7,70 € unserer Meinung nach eine Wand-Zierde und ein Schnäppchen gleichermaßen.
"Classic" zum Dritten und Letzten: Welche Figur hat es neben Captain Kirk, seinem ersten und
Wissenschaftsoffizier Spock und Bordarzt Pille noch zu ewigen Weltruhm gebracht? Scott? Uhura? Sulu? Alles
falsch - die flauschigen, gurrenden, gefräßigen Tribbles sind es, die noch immer einen enorm hohen
Beliebtheitsgrad unter den "Classic"-Geschöpfen innehaben. Wer einen eigenen Tribble im
Wohnzimmer haben möchte - sozusagen als hervorragende Klingonen-Vorwarnanlage -, kann
hier sein Glück
versuchen.
(Zurück zum Inhalt)
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